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Beschreibung
Jack Londons "Martin Eden" ist ein Bildungs- und Künstlerroman von ungewöhnlicher Schärfe: Er erzählt den Aufstieg eines jungen Seemanns aus der Arbeiterklasse, der durch Liebe, Ehrgeiz und Lektüre zum Schriftsteller werden will. London verbindet naturalistische Milieubeobachtung mit psychologischer Intensität und einer bitteren Kritik an bürgerlicher Kultur. Im literarischen Kontext des frühen 20. Jahrhunderts steht der Roman zwischen sozialem Realismus, Nietzscheanischem Individualismus und moderner Desillusionierung. Jack London, selbst aus prekären Verhältnissen stammend, kannte körperliche Arbeit, Seefahrt, Hunger, autodidaktisches Lernen und den literarischen Markt aus eigener Erfahrung. Diese biographischen Elemente prägen Martin Edens Kampf um Bildung und Anerkennung. Zugleich spiegelt der Roman Londons ambivalentes Verhältnis zu Ruhm, Kapitalismus, Sozialismus und intellektueller Selbstbehauptung wider; er ist weniger einfache Autobiographie als schonungslose Untersuchung eines gesellschaftlich erzeugten Selbstbildes. Empfohlen sei dieses Buch allen Lesern, die Literatur nicht nur als Erzählung, sondern als Diagnose sozialer und geistiger Verhältnisse verstehen. "Martin Eden" beeindruckt durch erzählerische Kraft, ideengeschichtliche Dichte und tragische Konsequenz. Wer die Kosten des Aufstiegs, die Verführung des Erfolgs und die Einsamkeit radikaler Selbstbildung begreifen will, findet hier einen Klassiker von bleibender Aktualität.
Jack Londons "Martin Eden" ist ein Bildungs- und Künstlerroman von ungewöhnlicher Schärfe: Er erzählt den Aufstieg eines jungen Seemanns aus der Arbeiterklasse, der durch Liebe, Ehrgeiz und Lektüre zum Schriftsteller werden will. London verbindet naturalistische Milieubeobachtung mit psychologischer Intensität und einer bitteren Kritik an bürgerlicher Kultur. Im literarischen Kontext des frühen 20. Jahrhunderts steht der Roman zwischen sozialem Realismus, Nietzscheanischem Individualismus und moderner Desillusionierung. Jack London, selbst aus prekären Verhältnissen stammend, kannte körperliche Arbeit, Seefahrt, Hunger, autodidaktisches Lernen und den literarischen Markt aus eigener Erfahrung. Diese biographischen Elemente prägen Martin Edens Kampf um Bildung und Anerkennung. Zugleich spiegelt der Roman Londons ambivalentes Verhältnis zu Ruhm, Kapitalismus, Sozialismus und intellektueller Selbstbehauptung wider; er ist weniger einfache Autobiographie als schonungslose Untersuchung eines gesellschaftlich erzeugten Selbstbildes. Empfohlen sei dieses Buch allen Lesern, die Literatur nicht nur als Erzählung, sondern als Diagnose sozialer und geistiger Verhältnisse verstehen. "Martin Eden" beeindruckt durch erzählerische Kraft, ideengeschichtliche Dichte und tragische Konsequenz. Wer die Kosten des Aufstiegs, die Verführung des Erfolgs und die Einsamkeit radikaler Selbstbildung begreifen will, findet hier einen Klassiker von bleibender Aktualität.
Zusammenfassung
Jack London (1876-1916) war ein US-amerikanischer Schriftsteller und Journalist. Er erlangte vor allem Bekanntheit durch seine Abenteuerromane Ruf der Wildnis und Wolfsblut sowie durch den mehrfach verfilmten Abenteuerroman Der Seewolf und den autobiographisch beeinflussten Roman Martin Eden. Diese Werke geben gleichzeitig eine Übersicht über die geographischen Räume, die er kannte: den arktischen Norden Nordamerikas (Klondike) zur Zeit des Goldrausches, Kalifornien und den Pazifik bzw. die Seefahrt auf diesem Ozean.
Details
Erscheinungsjahr: 2022
Genre: Biographien
Rubrik: Belletristik
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 240 S.
ISBN-13: 9788027360901
ISBN-10: 8027360900
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: London, Jack
Übersetzung: Magnus, Erwin
Hersteller: e-artnow
Verantwortliche Person für die EU: e-artnow s.r.o., Za Sidlistem 22, ?-143 00 Prague, kristoferpaetau@gmail.com
Maße: 229 x 152 x 13 mm
Von/Mit: Jack London
Erscheinungsdatum: 17.12.2022
Gewicht: 0,334 kg
Artikel-ID: 126416294