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Beschreibung

Ein paar Berichte in den apokryphen Evangelien und, alles in allem, keine fünf Seiten im Neuen Testament - mehr umfasst die Geschichte von Maria nicht. Und doch ist daraus ein gigantischer Komplex aus Frömmigkeit und Religion, Liturgie und Institution und vor allem Theologie und Dogmatik entstanden, der nicht nur zum elementaren Bestand des Christentums gehört, sondern auch Grundfragen von Zivilisation, Geschichte und Menschsein betrifft. Doch wie kam es dazu? Wie konnte eine zunächst historische Figur zu einer der bedeutendsten Gestalten der christlich geprägten Welt werden?

Gerhard Poppenberg rückt in seiner weniger religions- als kultur- und ideengeschichtlich ausgerichteten Suche nach Antworten die Bildlichkeit der Immaculata-Darstellungen ins Zentrum und erkennt schließlich Maria als ein Denkbild. Dessen exemplarische Analyse führt nicht nur zur historischen Figur Maria, sondern liefert auch Einsichten darüber, was ein kultureller Gegenstand überhaupt sein kann.

Ein paar Berichte in den apokryphen Evangelien und, alles in allem, keine fünf Seiten im Neuen Testament - mehr umfasst die Geschichte von Maria nicht. Und doch ist daraus ein gigantischer Komplex aus Frömmigkeit und Religion, Liturgie und Institution und vor allem Theologie und Dogmatik entstanden, der nicht nur zum elementaren Bestand des Christentums gehört, sondern auch Grundfragen von Zivilisation, Geschichte und Menschsein betrifft. Doch wie kam es dazu? Wie konnte eine zunächst historische Figur zu einer der bedeutendsten Gestalten der christlich geprägten Welt werden?

Gerhard Poppenberg rückt in seiner weniger religions- als kultur- und ideengeschichtlich ausgerichteten Suche nach Antworten die Bildlichkeit der Immaculata-Darstellungen ins Zentrum und erkennt schließlich Maria als ein Denkbild. Dessen exemplarische Analyse führt nicht nur zur historischen Figur Maria, sondern liefert auch Einsichten darüber, was ein kultureller Gegenstand überhaupt sein kann.

Über den Autor

Gerhard Poppenberg
war von 2002 bis 2020 Professor für Romanischen Philologie an der Universität Heidelberg mit Schwerpunkten in der französischen, spanischen, und lateinamerikanische Literatur sowie der Literaturtheorie und Kulturwissenschaft. Seine Studie
Geist, Geschichte, Wirklichkeit. Grundfragen der Philologie in der deutschen Romanistik der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts
(2022) ist eine theoretische Grundlegung der historischen Verfassung literarischer und allgemein kultureller Phänomene. Im Verlag Matthes & Seitz sind erschienen
Die Antinomie des Gesetzes. Der Orest-Mythos in der Antike und der Moderne
(2014) und
Herbst der Theorie. Erinnerungen an die alte Gelehrtenrepublik Deutschland
(2018).

Details
Erscheinungsjahr: 2025
Genre: Geisteswissenschaften, Kunst, Musik, Religion & Theologie
Religion: Christentum
Rubrik: Geisteswissenschaften
Medium: Taschenbuch
Reihe: Theologische Brocken
Inhalt: 192 S.
ISBN-13: 9783751865135
ISBN-10: 3751865136
Sprache: Deutsch
Einband: Klappenbroschur
Autor: Poppenberg, Gerhard
Hersteller: Matthes & Seitz Verlag
MSB Matthes & Seitz Berlin Verlagsgesellschaft mbH
Verantwortliche Person für die EU: MSB Matthes & Seitz Berlin Verlagsgesellschaft mbH, Andreas Rötzer, Großbeerenstr. 57a, D-10965 Berlin, info@matthes-seitz-berlin.de
Maße: 176 x 108 x 15 mm
Von/Mit: Gerhard Poppenberg
Erscheinungsdatum: 18.12.2025
Gewicht: 0,19 kg
Artikel-ID: 134389627

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