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Beschreibung
Malwida von Meysenbugs "Autobiographische Werke" entfalten das Lebenszeugnis einer Frau, die ihre individuelle Bildungsgeschichte untrennbar mit den politischen und geistigen Bewegungen des 19. Jahrhunderts verbindet. In einer klaren, reflektierten Prosa, zwischen Bekenntnisliteratur, Memoirenwerk und kulturgeschichtlicher Chronik, schildert sie Herkunft, Aufbruch, Exil, Freundschaften und intellektuelle Kämpfe. Der Stil ist zugleich persönlich und ideengeschichtlich: Erfahrung wird stets als Prüfstein humanistischer, demokratischer und emanzipatorischer Überzeugungen lesbar. Malwida von Meysenbug, 1816 in Kassel geboren und 1903 in Rom gestorben, gehörte zu den eigenständigsten Stimmen des liberalen Europas. Ihre Nähe zu den Ideen von 1848, ihr Londoner Exil sowie Begegnungen mit Persönlichkeiten wie Mazzini, Herzen, Wagner und Nietzsche prägten ihr Denken nachhaltig. Als Schriftstellerin, Erzieherin und frühe Verfechterin weiblicher Selbstbestimmung schrieb sie aus einer Position, die politische Enttäuschung, moralische Beharrlichkeit und europäische Weltläufigkeit vereinte. Dieses Buch empfiehlt sich allen Leserinnen und Lesern, die Autobiographie nicht bloß als private Erinnerung, sondern als historische Erkenntnisform verstehen. Meysenbugs Werke eröffnen einen seltenen Blick auf Revolution, Exil, Geschlechterfragen und geistige Netzwerke des 19. Jahrhunderts. Sie sind unverzichtbar für die Beschäftigung mit liberaler Ideengeschichte und weiblicher Autorschaft.
Malwida von Meysenbugs "Autobiographische Werke" entfalten das Lebenszeugnis einer Frau, die ihre individuelle Bildungsgeschichte untrennbar mit den politischen und geistigen Bewegungen des 19. Jahrhunderts verbindet. In einer klaren, reflektierten Prosa, zwischen Bekenntnisliteratur, Memoirenwerk und kulturgeschichtlicher Chronik, schildert sie Herkunft, Aufbruch, Exil, Freundschaften und intellektuelle Kämpfe. Der Stil ist zugleich persönlich und ideengeschichtlich: Erfahrung wird stets als Prüfstein humanistischer, demokratischer und emanzipatorischer Überzeugungen lesbar. Malwida von Meysenbug, 1816 in Kassel geboren und 1903 in Rom gestorben, gehörte zu den eigenständigsten Stimmen des liberalen Europas. Ihre Nähe zu den Ideen von 1848, ihr Londoner Exil sowie Begegnungen mit Persönlichkeiten wie Mazzini, Herzen, Wagner und Nietzsche prägten ihr Denken nachhaltig. Als Schriftstellerin, Erzieherin und frühe Verfechterin weiblicher Selbstbestimmung schrieb sie aus einer Position, die politische Enttäuschung, moralische Beharrlichkeit und europäische Weltläufigkeit vereinte. Dieses Buch empfiehlt sich allen Leserinnen und Lesern, die Autobiographie nicht bloß als private Erinnerung, sondern als historische Erkenntnisform verstehen. Meysenbugs Werke eröffnen einen seltenen Blick auf Revolution, Exil, Geschlechterfragen und geistige Netzwerke des 19. Jahrhunderts. Sie sind unverzichtbar für die Beschäftigung mit liberaler Ideengeschichte und weiblicher Autorschaft.
Details
Erscheinungsjahr: 2023
Fachbereich: Populäre Schriften
Genre: Religion & Theologie
Rubrik: Geisteswissenschaften
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 524 S.
ISBN-13: 9788028347291
ISBN-10: 8028347290
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Meysenbug, Malwida von
Hersteller: Sharp Ink
Verantwortliche Person für die EU: Copycat s.r.o., 22, Holesovice, Schnirchova 662, ?-170 00 Prague, kristoferpaetau@gmail.com
Maße: 229 x 152 x 27 mm
Von/Mit: Malwida von Meysenbug
Erscheinungsdatum: 02.12.2023
Gewicht: 0,73 kg
Artikel-ID: 128379623

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