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Beschreibung
"Es wurde nicht wieder gut." Dieser Satz durchzieht das Leben der Holocaust-Überlebenden Lotte Paepcke wie eine unheilbare Wunde. Gisela Hack-Molitors literarische Biographie erzählt vom Schicksal einer jüdischen Frau, die durch eine privilegierte Mischehe der Deportation entging, im Kloster Stegen Zuflucht fand - und nach 1945 in einem Land weiterleben musste, das ihr fremd geworden war.

Doch Lotte Paepcke verstummte nicht. Sie wurde Pionierin der Eheberatung, kämpfte im Rundfunk für Frauenemanzipation in den Fünfzigerjahren und schrieb gegen das Verdrängen an. Ihre Prosa und Lyrik kreisen um Heimatverlust, Antisemitismus und die bürokratische Kälte einer Vergangenheitsbewältigung, die sie wie eine zweite Verfolgung erlebte.

Dieses eindringliche Porträt macht ein weitgehend vergessenes Lebenswerk sichtbar und verbindet Erinnerungsarbeit mit der drängenden Frage, was jüdisches Leben in Deutschland wirklich bedeutete. Eine biographische Lektüre von beklemmender Aktualität - geschrieben für Zeitgeschichte-Interessierte und alle, die verstehen wollen, warum Erinnern niemals bequem sein darf.
"Es wurde nicht wieder gut." Dieser Satz durchzieht das Leben der Holocaust-Überlebenden Lotte Paepcke wie eine unheilbare Wunde. Gisela Hack-Molitors literarische Biographie erzählt vom Schicksal einer jüdischen Frau, die durch eine privilegierte Mischehe der Deportation entging, im Kloster Stegen Zuflucht fand - und nach 1945 in einem Land weiterleben musste, das ihr fremd geworden war.

Doch Lotte Paepcke verstummte nicht. Sie wurde Pionierin der Eheberatung, kämpfte im Rundfunk für Frauenemanzipation in den Fünfzigerjahren und schrieb gegen das Verdrängen an. Ihre Prosa und Lyrik kreisen um Heimatverlust, Antisemitismus und die bürokratische Kälte einer Vergangenheitsbewältigung, die sie wie eine zweite Verfolgung erlebte.

Dieses eindringliche Porträt macht ein weitgehend vergessenes Lebenswerk sichtbar und verbindet Erinnerungsarbeit mit der drängenden Frage, was jüdisches Leben in Deutschland wirklich bedeutete. Eine biographische Lektüre von beklemmender Aktualität - geschrieben für Zeitgeschichte-Interessierte und alle, die verstehen wollen, warum Erinnern niemals bequem sein darf.
Über den Autor
Gisela Hack-Molitor, geboren in der Pfalz und seit vielen Jahren in Marbach am Neckar zu Hause, ist Literaturwissenschaftlerin, Redakteurin und Lektorin. Ihre
publizistische Arbeit konzentriert sich überwiegend auf historische Studien, im Rahmen ihrer freien Tätigkeit für die Universität Frankfurt hat sie verschiedene Arbeiten zu jüdischen Lebenswegen erstellt.
Details
Genre: Belletristik
Medium: Buch
Inhalt: 178 S.
ISBN-13: 9783910228177
ISBN-10: 3910228178
Sprache: Deutsch
Einband: Gebunden
Autor: Hack-Molitor, Gisela
Herausgeber: Marion Voigt
Hersteller: 8 grad verlag GmbH & Co.
Verantwortliche Person für die EU: 8 grad verlag, Dr. Matthias Grüb, Sonnhalde 73, D-79104 Freiburg, info@8gradverlag.de
Maße: 188 x 116 x 17 mm
Von/Mit: Gisela Hack-Molitor
Erscheinungsdatum: 27.09.2023
Gewicht: 0,25 kg
Artikel-ID: 126915913