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Beschreibung
Leopold von Sacher-Masochs Lola entfaltet eine psychologisch präzise Erzählung um eine weibliche Zentralfigur, deren Reiz weniger in äußerer Handlung als in der Macht ihrer Erscheinung, ihrer gesellschaftlichen Maske und ihrer erotischen Unverfügbarkeit liegt. In der Tradition des europäischen Realismus verbindet der Text genaue Milieubeobachtung mit jener nervösen Analyse von Begehren, Unterwerfung und Selbsttäuschung, die Sacher-Masochs Prosa unverwechselbar macht. Der Autor, 1836 in Lemberg geboren, war geprägt von der Vielsprachigkeit Galiziens, juristisch-historischer Bildung und einem wachen Interesse an sozialen Randlagen. Seine Werke untersuchen häufig asymmetrische Beziehungen, weibliche Souveränität und die Ambivalenz männlicher Projektionen. Lola ist vor diesem Hintergrund nicht bloß als erotische Novelle zu lesen, sondern als Teil eines größeren literarischen Experiments über Macht, Fantasie und bürgerliche Moral im 19. Jahrhundert. Empfohlen sei dieses Buch Leserinnen und Lesern, die psychologische Literatur mit kulturgeschichtlicher Tiefenschärfe schätzen. Wer Sacher-Masoch nur über Venus im Pelz kennt, findet in Lola eine konzentrierte Ergänzung: ein Werk, das die Mechanik des Verlangens kühl beobachtet und zugleich erzählerisch suggestiv verdichtet.
Leopold von Sacher-Masochs Lola entfaltet eine psychologisch präzise Erzählung um eine weibliche Zentralfigur, deren Reiz weniger in äußerer Handlung als in der Macht ihrer Erscheinung, ihrer gesellschaftlichen Maske und ihrer erotischen Unverfügbarkeit liegt. In der Tradition des europäischen Realismus verbindet der Text genaue Milieubeobachtung mit jener nervösen Analyse von Begehren, Unterwerfung und Selbsttäuschung, die Sacher-Masochs Prosa unverwechselbar macht. Der Autor, 1836 in Lemberg geboren, war geprägt von der Vielsprachigkeit Galiziens, juristisch-historischer Bildung und einem wachen Interesse an sozialen Randlagen. Seine Werke untersuchen häufig asymmetrische Beziehungen, weibliche Souveränität und die Ambivalenz männlicher Projektionen. Lola ist vor diesem Hintergrund nicht bloß als erotische Novelle zu lesen, sondern als Teil eines größeren literarischen Experiments über Macht, Fantasie und bürgerliche Moral im 19. Jahrhundert. Empfohlen sei dieses Buch Leserinnen und Lesern, die psychologische Literatur mit kulturgeschichtlicher Tiefenschärfe schätzen. Wer Sacher-Masoch nur über Venus im Pelz kennt, findet in Lola eine konzentrierte Ergänzung: ein Werk, das die Mechanik des Verlangens kühl beobachtet und zugleich erzählerisch suggestiv verdichtet.
Details
| Erscheinungsjahr: | 2022 |
|---|---|
| Genre: | Importe, Romane & Erzählungen |
| Rubrik: | Belletristik |
| Medium: | Taschenbuch |
| Inhalt: | 104 S. |
| ISBN-13: | 9788027361779 |
| ISBN-10: | 802736177X |
| Sprache: | Deutsch |
| Einband: | Kartoniert / Broschiert |
| Autor: | Sacher-Masoch, Leopold von |
| Hersteller: | e-artnow |
| Verantwortliche Person für die EU: | e-artnow s.r.o., Za Sidlistem 22, ?-143 00 Prague, kristoferpaetau@gmail.com |
| Maße: | 229 x 152 x 7 mm |
| Von/Mit: | Leopold von Sacher-Masoch |
| Erscheinungsdatum: | 17.12.2022 |
| Gewicht: | 0,164 kg |