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Beschreibung
In "Lockruf des Goldes" verdichtet Jack London die Erfahrung des nordischen Grenzraums zu einer Erzählwelt, in der Goldrausch, Kälte, Hunger und moralische Bewährungsproben untrennbar ineinandergreifen. Der Text steht im Kontext der amerikanischen Abenteuer- und Naturprosa um 1900, überschreitet jedoch bloße Spannungsliteratur durch naturalistische Genauigkeit, knappe Dialoge und eine unerbittliche Beobachtung sozialer Instinkte. London zeigt den Klondike nicht als romantischen Schauplatz, sondern als Prüfstein menschlicher Gier, Ausdauer und Selbsttäuschung. Jack London, 1876 in San Francisco geboren, kannte die Härten, über die er schrieb, aus eigener Anschauung: als Seemann, Fabrikarbeiter, Landstreicher und Teilnehmer am Klondike-Goldrausch von 1897. Seine biographische Nähe zu Armut, Arbeit und existenzieller Gefahr prägte seine Literatur ebenso wie seine Beschäftigung mit Darwinismus, Sozialismus und den Konflikten moderner Zivilisation. "Lockruf des Goldes" entspringt dieser Verbindung von persönlichem Erleben und gesellschaftlicher Analyse. Empfohlen sei dieses Buch Leserinnen und Lesern, die Abenteuerliteratur nicht als Flucht, sondern als Erkenntnisform schätzen. London bietet packende Handlung, doch zugleich eine nüchterne Studie über Menschen unter extremem Druck. Gerade darin liegt die bleibende Kraft des Werkes.
In "Lockruf des Goldes" verdichtet Jack London die Erfahrung des nordischen Grenzraums zu einer Erzählwelt, in der Goldrausch, Kälte, Hunger und moralische Bewährungsproben untrennbar ineinandergreifen. Der Text steht im Kontext der amerikanischen Abenteuer- und Naturprosa um 1900, überschreitet jedoch bloße Spannungsliteratur durch naturalistische Genauigkeit, knappe Dialoge und eine unerbittliche Beobachtung sozialer Instinkte. London zeigt den Klondike nicht als romantischen Schauplatz, sondern als Prüfstein menschlicher Gier, Ausdauer und Selbsttäuschung. Jack London, 1876 in San Francisco geboren, kannte die Härten, über die er schrieb, aus eigener Anschauung: als Seemann, Fabrikarbeiter, Landstreicher und Teilnehmer am Klondike-Goldrausch von 1897. Seine biographische Nähe zu Armut, Arbeit und existenzieller Gefahr prägte seine Literatur ebenso wie seine Beschäftigung mit Darwinismus, Sozialismus und den Konflikten moderner Zivilisation. "Lockruf des Goldes" entspringt dieser Verbindung von persönlichem Erleben und gesellschaftlicher Analyse. Empfohlen sei dieses Buch Leserinnen und Lesern, die Abenteuerliteratur nicht als Flucht, sondern als Erkenntnisform schätzen. London bietet packende Handlung, doch zugleich eine nüchterne Studie über Menschen unter extremem Druck. Gerade darin liegt die bleibende Kraft des Werkes.
Zusammenfassung
Jack London (1876-1916) war ein US-amerikanischer Schriftsteller und Journalist. Er erlangte vor allem Bekanntheit durch seine Abenteuerromane Ruf der Wildnis und Wolfsblut sowie durch den mehrfach verfilmten Abenteuerroman Der Seewolf und den autobiographisch beeinflussten Roman Martin Eden. Diese Werke geben gleichzeitig eine Übersicht über die geographischen Räume, die er kannte: den arktischen Norden Nordamerikas (Klondike) zur Zeit des Goldrausches, Kalifornien und den Pazifik bzw. die Seefahrt auf diesem Ozean.
Details
| Medium: | Taschenbuch |
|---|---|
| Inhalt: | 164 S. |
| ISBN-13: | 9788027360895 |
| ISBN-10: | 8027360897 |
| Sprache: | Deutsch |
| Einband: | Kartoniert / Broschiert |
| Autor: | London, Jack |
| Übersetzung: | Magnus, Erwin |
| Hersteller: | e-artnow |
| Verantwortliche Person für die EU: | e-artnow s.r.o., Za Sidlistem 22, ?-143 00 Prague, kristoferpaetau@gmail.com |
| Maße: | 229 x 152 x 9 mm |
| Von/Mit: | Jack London |
| Erscheinungsdatum: | 17.12.2022 |
| Gewicht: | 0,228 kg |