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Beschreibung
Das Streben nach der Leistungsgesellschaft gilt heutzutage als scheinbar ideologiefreier Konsens und wird von PolitikerInnen und KommentatorInnen unterschiedlichster politischer Lager als Lösung für die großen gesellschaftlichen Herausforderungen eingefordert. Uneinigkeit besteht nur darüber, was als Leistung gelten und wer als Leistungsträger anerkannt werden soll.
Der Mythos der Leistungsgesellschaft erfüllt eine stabilisierende Funktion und wirkt zugleich als meritokratischer Antrieb des kapita-
listischen Motors: Er lässt die enormen sozioökonomischen Ungleichheiten gerecht erscheinen und sorgt dafür, dass wir die Leistungsideologie selbst reproduzieren.
Mario Hübler zeigt in diesem Buch, wie in der Leistungsgesellschaft die Erfolglosen ihre Selbstachtung verlieren, aber auch die Erfolgreichen zu Verlierern werden. Die Leistungsgesellschaft verwandelt soziale Unterschiede in moralische Hierarchien und erzeugt ein Klima aus Leistungsdruck, Misstrauen und Angst. Der Leistungsmythos legitimiert ungerechte Ungleichheiten der Gegenwart, der Aufstiegsmythos vertröstet auf den sozialen Aufstieg in der Zukunft und der Innovationsmythos verklärt den Fortschritt zur Heldengeschichte einzelner Unternehmer. Am Ende des Buches werden schließlich ganz konkrete Ansätze zur Überwindung des Leistungsdogmas aufgezeigt. Statt immer höhere Leitern zu errichten, sollten wir die Sprossen enger zusammenrücken - materiell, sozial und kulturell.
Das Streben nach der Leistungsgesellschaft gilt heutzutage als scheinbar ideologiefreier Konsens und wird von PolitikerInnen und KommentatorInnen unterschiedlichster politischer Lager als Lösung für die großen gesellschaftlichen Herausforderungen eingefordert. Uneinigkeit besteht nur darüber, was als Leistung gelten und wer als Leistungsträger anerkannt werden soll.
Der Mythos der Leistungsgesellschaft erfüllt eine stabilisierende Funktion und wirkt zugleich als meritokratischer Antrieb des kapita-
listischen Motors: Er lässt die enormen sozioökonomischen Ungleichheiten gerecht erscheinen und sorgt dafür, dass wir die Leistungsideologie selbst reproduzieren.
Mario Hübler zeigt in diesem Buch, wie in der Leistungsgesellschaft die Erfolglosen ihre Selbstachtung verlieren, aber auch die Erfolgreichen zu Verlierern werden. Die Leistungsgesellschaft verwandelt soziale Unterschiede in moralische Hierarchien und erzeugt ein Klima aus Leistungsdruck, Misstrauen und Angst. Der Leistungsmythos legitimiert ungerechte Ungleichheiten der Gegenwart, der Aufstiegsmythos vertröstet auf den sozialen Aufstieg in der Zukunft und der Innovationsmythos verklärt den Fortschritt zur Heldengeschichte einzelner Unternehmer. Am Ende des Buches werden schließlich ganz konkrete Ansätze zur Überwindung des Leistungsdogmas aufgezeigt. Statt immer höhere Leitern zu errichten, sollten wir die Sprossen enger zusammenrücken - materiell, sozial und kulturell.
Details
Erscheinungsjahr: 2026
Genre: Politikwissenschaft & Soziologie, Recht, Sozialwissenschaften, Wirtschaft
Rubrik: Wissenschaften
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 200 S.
ISBN-13: 9783896576392
ISBN-10: 3896576399
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Hübler, Mario
Hersteller: Schmetterling Verlag GmbH
Verantwortliche Person für die EU: Schmetterling Verlag GmbH Ausl.Die Werkstatt, Libanonstr. 72a, D-70184 Stuttgart, info@schmetterling-verlag.de
Von/Mit: Mario Hübler
Erscheinungsdatum: 15.08.2026
Artikel-ID: 136169017