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Beschreibung

In diesem programmatischen Essay steht das Konzept der Lebenskollektive, die zugleich Denkkollektive sind, im Mittelpunkt. Aus einer historisch-materialistischen Perspektive werden die langfristigen natürlichen und gesellschaftlichen Prozesse diskutiert, die ins Anthropozän als neuem Erdzeitalter geführt haben. Den Autoren geht es um eine Gattungsreflexion und somit um eine Neubestimmung des Menschen, die die Zeitskalen der gekoppelten Erd- und Menschheitsgeschichte ebenso berücksichtigt wie das Wissen um planetare Belastungsgrenzen. Aus ihrer Sicht ist der Mensch planetare Gestaltungsmacht, aber zugleich sind seine Möglichkeiten und Verantwortlichkeiten ungleich verteilt. Vor diesem Hintergrund fragen die Autoren nach der Bündnisfähigkeit unserer Gattung - mit der Natur wie untereinander - als Voraussetzung, um globale Herausforderungen wirksam zu bewältigen. Lokale Lebenskollektive und global agierende Denkkollektive eröffnen Perspektiven, um ein am miteinander Geteilten orientiertes Gattungsbewusstsein auszubilden und tragfähige Zukunftswege zu entwerfen.

In diesem programmatischen Essay steht das Konzept der Lebenskollektive, die zugleich Denkkollektive sind, im Mittelpunkt. Aus einer historisch-materialistischen Perspektive werden die langfristigen natürlichen und gesellschaftlichen Prozesse diskutiert, die ins Anthropozän als neuem Erdzeitalter geführt haben. Den Autoren geht es um eine Gattungsreflexion und somit um eine Neubestimmung des Menschen, die die Zeitskalen der gekoppelten Erd- und Menschheitsgeschichte ebenso berücksichtigt wie das Wissen um planetare Belastungsgrenzen. Aus ihrer Sicht ist der Mensch planetare Gestaltungsmacht, aber zugleich sind seine Möglichkeiten und Verantwortlichkeiten ungleich verteilt. Vor diesem Hintergrund fragen die Autoren nach der Bündnisfähigkeit unserer Gattung - mit der Natur wie untereinander - als Voraussetzung, um globale Herausforderungen wirksam zu bewältigen. Lokale Lebenskollektive und global agierende Denkkollektive eröffnen Perspektiven, um ein am miteinander Geteilten orientiertes Gattungsbewusstsein auszubilden und tragfähige Zukunftswege zu entwerfen.

Über den Autor
Fynn Ole Engler, 1971 in Wismar geboren, arbeitet als Wissenschaftsphilosoph am Institut für Philosophie der Universität Rostock. Von 2006 bis 2024 forschte er am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin. Er beschäftigt sich mit dem wechselhaften Verhältnis von Vernunft, Wissenschaft und Geschichte. 2018 erschien bei Matthes & Seitz Berlin (gemeinsam mit Jürgen Renn) Gespaltene Vernunft. 2022 veröffentlichte er den Essay Unsichere Gewissheiten.
Details
Erscheinungsjahr: 2026
Genre: Mathematik, Medizin, Naturwissenschaften, Technik, Technik allg.
Rubrik: Naturwissenschaften & Technik
Medium: Taschenbuch
Reihe: Fröhliche Wissenschaft
Inhalt: 180 S.
ISBN-13: 9783751830829
ISBN-10: 3751830820
Sprache: Deutsch
Einband: Klappenbroschur
Autor: Engler, Fynn Ole
Renn, Jürgen
Hersteller: Matthes & Seitz Verlag
Verantwortliche Person für die EU: MSB Matthes & Seitz Berlin Verlagsgesellschaft mbH, Andreas Rötzer, Großbeerenstr. 57a, D-10965 Berlin, info@matthes-seitz-berlin.de
Maße: 98 x 179 x 17 mm
Von/Mit: Fynn Ole Engler (u. a.)
Erscheinungsdatum: 29.10.2026
Gewicht: 0,198 kg
Artikel-ID: 138056792

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