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Beschreibung
Die westliche Moderne definiert sich über den Anspruch, allen Menschen die Freiheit zu bringen - im Gegensatz zu Gesellschaften, welche in der Freiheit das Privileg einer Minderheit sahen. Dieses moderne Projekt ist gescheitert.
Zu einem Zeitpunkt, wo soziale Ungleichheit explodiert und Freiheitsbeschränkungen um sich greifen, hinterfragt Aurélien Berlan die zugrunde liegende Idee der Freiheit radikal. Hinter dem Ideal der Emanzipation durch Beherrschung der Natur erkennt er das aristokratische Streben nach einer 'leichten Existenz': den Wunsch, von den beschwerlichen Aufgaben des Alltags erlöst zu sein. Soziale Ungleichheit und ökologische Katastrophe sind untrennbar miteinander verbunden, da die Befreiung von den Notwendigkeiten des Alltags - als 'imperiale Lebensweise' - die Ausbeutung von Natur und Mensch voraussetzt.
Das anzustrebende Ziel kann nicht eine Existenz 'ohne Mühe' sein, sondern materielle und politische Autonomie. Es geht darum, unsere Subsistenz kollektiv in die Hand zu nehmen, denn nur so sind Freiheit und Gleichheit in Einklang zu bringen.
Die westliche Moderne definiert sich über den Anspruch, allen Menschen die Freiheit zu bringen - im Gegensatz zu Gesellschaften, welche in der Freiheit das Privileg einer Minderheit sahen. Dieses moderne Projekt ist gescheitert.
Zu einem Zeitpunkt, wo soziale Ungleichheit explodiert und Freiheitsbeschränkungen um sich greifen, hinterfragt Aurélien Berlan die zugrunde liegende Idee der Freiheit radikal. Hinter dem Ideal der Emanzipation durch Beherrschung der Natur erkennt er das aristokratische Streben nach einer 'leichten Existenz': den Wunsch, von den beschwerlichen Aufgaben des Alltags erlöst zu sein. Soziale Ungleichheit und ökologische Katastrophe sind untrennbar miteinander verbunden, da die Befreiung von den Notwendigkeiten des Alltags - als 'imperiale Lebensweise' - die Ausbeutung von Natur und Mensch voraussetzt.
Das anzustrebende Ziel kann nicht eine Existenz 'ohne Mühe' sein, sondern materielle und politische Autonomie. Es geht darum, unsere Subsistenz kollektiv in die Hand zu nehmen, denn nur so sind Freiheit und Gleichheit in Einklang zu bringen.
Über den Autor
Aurélien Berlan ist Philosoph und Gärtner. Er widmet seine Zeit unter anderem der Übersetzer- und Lehrtätigkeit. Er war in der Groupe Marcuse aktiv und veröffentlichte u. a. einen Essay über die Kritik der industriellen Modernität in der deutschen Soziologie.
Details
Erscheinungsjahr: 2026
Fachbereich: Populäre Darstellungen
Genre: Politikwissenschaft & Soziologie, Recht, Sozialwissenschaften, Wirtschaft
Rubrik: Wissenschaften
Medium: Taschenbuch
Reihe: kritik & utopie
Inhalt: 304 S.
ISBN-13: 9783991365211
ISBN-10: 3991365219
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Berlan, Aurélien
Hersteller: Mandelbaum Verlag eG
Verantwortliche Person für die EU: Mandelbaum Verlag eG, Wipplingerstr. 23, A-1010 Wien, office@mandelbaum.at
Maße: 121 x 168 x 23 mm
Von/Mit: Aurélien Berlan
Erscheinungsdatum: 25.03.2026
Gewicht: 0,292 kg
Artikel-ID: 134812708

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