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Beschreibung
Immanuel Kants Kritik der Urteilskraft vollendet das kritische System, indem sie zwischen theoretischer Naturerkenntnis und praktischer Freiheit vermittelt. In dichter, begrifflich strenger Prosa untersucht Kant die ästhetische Urteilskraft im Schönen und Erhabenen sowie die teleologische Beurteilung organischer Natur. Zentral sind die Ideen einer Zweckmäßigkeit ohne Zweck, des interesselosen Wohlgefallens und einer reflektierenden Urteilskraft, die dort Orientierung stiftet, wo Begriffe nicht ausreichen. Das Werk steht im Kontext der Aufklärung, der Geschmacksdebatten des 18. Jahrhunderts und der entstehenden Naturphilosophie. Kant, 1724 in Königsberg geboren, hatte mit der Kritik der reinen Vernunft die Grenzen des Wissens und mit der Kritik der praktischen Vernunft die Autonomie des Sittengesetzes bestimmt. Die Kritik der Urteilskraft entspringt dem Bedürfnis, diese beiden Bereiche systematisch zu verbinden. Seine Auseinandersetzung mit Newtonischer Wissenschaft, moralischer Selbstgesetzgebung, zeitgenössischer Ästhetik und biologischer Zweckmäßigkeit führte zu einer Philosophie, die Natur und Freiheit ohne vorschnelle Metaphysik zusammendenkt. Dieses Buch empfiehlt sich Lesern, die die Grundlagen moderner Ästhetik, Hermeneutik und Naturphilosophie verstehen wollen. Es ist anspruchsvoll, belohnt aber mit einer außergewöhnlichen Klärung dessen, wie Menschen Schönheit erfahren, Sinn in Naturformen erkennen und dennoch kritisch urteilen können.
Immanuel Kants Kritik der Urteilskraft vollendet das kritische System, indem sie zwischen theoretischer Naturerkenntnis und praktischer Freiheit vermittelt. In dichter, begrifflich strenger Prosa untersucht Kant die ästhetische Urteilskraft im Schönen und Erhabenen sowie die teleologische Beurteilung organischer Natur. Zentral sind die Ideen einer Zweckmäßigkeit ohne Zweck, des interesselosen Wohlgefallens und einer reflektierenden Urteilskraft, die dort Orientierung stiftet, wo Begriffe nicht ausreichen. Das Werk steht im Kontext der Aufklärung, der Geschmacksdebatten des 18. Jahrhunderts und der entstehenden Naturphilosophie. Kant, 1724 in Königsberg geboren, hatte mit der Kritik der reinen Vernunft die Grenzen des Wissens und mit der Kritik der praktischen Vernunft die Autonomie des Sittengesetzes bestimmt. Die Kritik der Urteilskraft entspringt dem Bedürfnis, diese beiden Bereiche systematisch zu verbinden. Seine Auseinandersetzung mit Newtonischer Wissenschaft, moralischer Selbstgesetzgebung, zeitgenössischer Ästhetik und biologischer Zweckmäßigkeit führte zu einer Philosophie, die Natur und Freiheit ohne vorschnelle Metaphysik zusammendenkt. Dieses Buch empfiehlt sich Lesern, die die Grundlagen moderner Ästhetik, Hermeneutik und Naturphilosophie verstehen wollen. Es ist anspruchsvoll, belohnt aber mit einer außergewöhnlichen Klärung dessen, wie Menschen Schönheit erfahren, Sinn in Naturformen erkennen und dennoch kritisch urteilen können.
Details
Erscheinungsjahr: 2022
Genre: Philosophie
Jahrhundert: 19. Jh.
Rubrik: Geisteswissenschaften
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 248 S.
ISBN-13: 9788027349081
ISBN-10: 8027349087
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Kant, Immanuel
Hersteller: e-artnow
Verantwortliche Person für die EU: e-artnow s.r.o., Za Sidlistem 22, ?-143 00 Prague, kristoferpaetau@gmail.com
Maße: 229 x 152 x 13 mm
Von/Mit: Immanuel Kant
Erscheinungsdatum: 15.12.2022
Gewicht: 0,345 kg
Artikel-ID: 126417422