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Beschreibung
Schon häufig wurde bemerkt, daß zwar der Einfluß von Kriegen auf die Entstehung der Sozialtheorien enorm ist, diese aber den Krieg selbst nur selten oder sehr eingeschränkt zum Thema machen. Die Autoren rekapitulieren die Geschichte der schwierigen Beziehung von Sozialtheorie und Krieg von der Renaissance bis ins 20. Jahrhundert, von Thomas Hobbes bis zur Chicago School of Sociology. Es zeigt sich, daß die Mehrzahl der einflußreichen Sozialtheorien der Moderne dem Thema des Krieges - und insgesamt dem Problem der Gewalt - ausweicht. Nur die Überwindung der immer wiederkehrenden Neigung zur Kriegsverdrängung erlaubt aber ein angemessenes sozialtheoretisches Verständnis der Gegenwart.
Schon häufig wurde bemerkt, daß zwar der Einfluß von Kriegen auf die Entstehung der Sozialtheorien enorm ist, diese aber den Krieg selbst nur selten oder sehr eingeschränkt zum Thema machen. Die Autoren rekapitulieren die Geschichte der schwierigen Beziehung von Sozialtheorie und Krieg von der Renaissance bis ins 20. Jahrhundert, von Thomas Hobbes bis zur Chicago School of Sociology. Es zeigt sich, daß die Mehrzahl der einflußreichen Sozialtheorien der Moderne dem Thema des Krieges - und insgesamt dem Problem der Gewalt - ausweicht. Nur die Überwindung der immer wiederkehrenden Neigung zur Kriegsverdrängung erlaubt aber ein angemessenes sozialtheoretisches Verständnis der Gegenwart.
Über den Autor
Hans Joas, geboren 1948, ist Ernst-Troeltsch-Honorarprofessor an der Theologischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin und lehrt als Mitglied des Committee on Social Thought an der University of Chicago. Für sein Werk wurde er vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Hans-Kilian-Preis, dem Max-Planck-Forschungspreis, dem Prix Ricœur, dem Theologischen Preis der Salzburger Hochschulwochen und zuletzt für das wissenschaftliche Lebenswerk mit dem Preis der Deutschen Gesellschaft für Soziologie.
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
Krieg und Frieden vor der Soziologie: Sozialtheoretische Reflexionen über die Gewalt von Thomas Hobbes bis zu den Napoleonischen Kriegen
Der lange Frieden des 19. Jahrhunderts und die Geburt der Soziologie
Die Klassiker der Soziologie und die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts
Soziologie und Sozialtheorie vom Ende des Ersten Weltkrieges bis in die 1970er Jahre
Nach der Modernisierungstheorie: Die Historische Soziologie und die kriegerische Konstitution der westlichen Moderne
Nach dem Ost-West-Konflikt: Demokratisierung, Staatszerfall und Imperienbildung
Schluß
Details
Erscheinungsjahr: 2008
Genre: Politikwissenschaften, Recht, Sozialwissenschaften, Wirtschaft
Rubrik: Wissenschaften
Medium: Taschenbuch
Reihe: suhrkamp taschenbuch wissenschaft
Inhalt: 386 S.
ISBN-13: 9783518295120
ISBN-10: 3518295128
Sprache: Deutsch
Herstellernummer: 29512
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Joas, Hans
Knöbl, Wolfgang
Auflage: Originalausgabe
Hersteller: Suhrkamp
suhrkamp taschenbuch wissenschaft
Verantwortliche Person für die EU: Suhrkamp Verlag GmbH, Torstr. 44, D-10119 Berlin, info@suhrkamp.de
Maße: 177 x 108 x 21 mm
Von/Mit: Hans Joas (u. a.)
Erscheinungsdatum: 19.11.2008
Gewicht: 0,307 kg
Artikel-ID: 101813018

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