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Beschreibung
Ziel der Arbeit ist die rechtsvergleichende Untersuchung der in Deutschland, England und Frankreich bestehenden Regime betreffend den Vorgang der Bildung von Konzernen bzw. von Unternehmensgruppen unter Berücksichtigung des Europäischen Rahmens. Hierfür werden die in der jeweiligen Rechtsordnung bestehenden Transparenzregeln fTransparenzregeln für die Anteilseignerstruktur (Informationsebene), für den Kontrollwechsel durch Unternehmensübernahmen (individuelle Ebene) und die Kompetenzen der Gesellschafterversammlung (Kollektivebene) untersucht und verglichen. Gegenstand der Untersuchung sind auch die für geschlossene Gesellschaften besonders relevante gesellschaftsrechtliche Treupflicht und die Inhaltskontrolle von Gesellschafterbeschlüssen unter Bezugnahme und Untersuchung funktional äquivalenter Mechanismen in den behandelten Rechtsordnungen. Das Ergebnis der Untersuchung zeigt, dass in der Phase der Gruppenbildung sowohl das englische als auch das französische Regime das Informationsmodell und die individuelle Ebene stärker als das deutsche Regime betonen. Daraus folgen Konsequenzen für die Auslegung des deutschen Rechts, insbesondere für das Pflichtangebot, das Neutralitätsgebot und für die Inhaltskontrolle abhängigkeitsbegründender Beschlüsse. Auf der Kollektivebene zeigt sich, dass das englische und das deutsche Regime erhebliche Parallelen in Bezug auf den Schutz der Aktionäre in der Obergesellschaft aufweisen, während in der abhängigen Gesellschaft das englische Regime die kollektive Ebene am deutlichsten betont. Die in der einzelnen Rechtsordnung vorhandene Eignerstruktur korreliert dabei nicht mit dem von der Rechtsordnung bereitgestellten Schutz für die Minderheitsgesellschafter.
Ziel der Arbeit ist die rechtsvergleichende Untersuchung der in Deutschland, England und Frankreich bestehenden Regime betreffend den Vorgang der Bildung von Konzernen bzw. von Unternehmensgruppen unter Berücksichtigung des Europäischen Rahmens. Hierfür werden die in der jeweiligen Rechtsordnung bestehenden Transparenzregeln fTransparenzregeln für die Anteilseignerstruktur (Informationsebene), für den Kontrollwechsel durch Unternehmensübernahmen (individuelle Ebene) und die Kompetenzen der Gesellschafterversammlung (Kollektivebene) untersucht und verglichen. Gegenstand der Untersuchung sind auch die für geschlossene Gesellschaften besonders relevante gesellschaftsrechtliche Treupflicht und die Inhaltskontrolle von Gesellschafterbeschlüssen unter Bezugnahme und Untersuchung funktional äquivalenter Mechanismen in den behandelten Rechtsordnungen. Das Ergebnis der Untersuchung zeigt, dass in der Phase der Gruppenbildung sowohl das englische als auch das französische Regime das Informationsmodell und die individuelle Ebene stärker als das deutsche Regime betonen. Daraus folgen Konsequenzen für die Auslegung des deutschen Rechts, insbesondere für das Pflichtangebot, das Neutralitätsgebot und für die Inhaltskontrolle abhängigkeitsbegründender Beschlüsse. Auf der Kollektivebene zeigt sich, dass das englische und das deutsche Regime erhebliche Parallelen in Bezug auf den Schutz der Aktionäre in der Obergesellschaft aufweisen, während in der abhängigen Gesellschaft das englische Regime die kollektive Ebene am deutlichsten betont. Die in der einzelnen Rechtsordnung vorhandene Eignerstruktur korreliert dabei nicht mit dem von der Rechtsordnung bereitgestellten Schutz für die Minderheitsgesellschafter.
Über den Autor
Die Autorin: Ana Maria Heymann-Lano, geboren 1964 in Madrid, Studium der Rechtswissenschaften an der Universität in Erlangen und der Universidade Complutense Madrid sowie Erwerb eines Master in International and Comparative Law (LL.M) an der University of Iowa, College of Law (USA) mit dem Schwerpunkt Gesellschaftsrecht; Zulassung zur Anwaltschaft 1997; Syndikus bei renommiertem Medienunternehmen; später Rechtsanwältin in Münchner Kanzlei; anschließend Promotion und Tätigkeit als Rechtsanwältin in Erlangen mit Schwerpunkt bei der Beratung von mittelständischen und Großunternehmen in den Bereichen M&A, Handels- und Gesellschaftsrecht.
Zusammenfassung
Exklusives Verkaufsrecht für: Gesamte Welt.
Inhaltsverzeichnis
Aus dem Inhalt: Europäische Rahmenbedingungen Transparenz in der Konzerneingangsphase Übernahmeregime und Abwehrmaßnahmen Hauptversammlungskompetenzen Treupflicht Austrittsrechte.
Details
Erscheinungsjahr: 2010
Fachbereich: Handels- und Wirtschaftsrecht, Arbeitsrecht
Genre: Recht, Sozialwissenschaften, Wirtschaft
Produktart: Nachschlagewerke
Rubrik: Recht & Wirtschaft
Medium: Taschenbuch
Reihe: Europäische Hochschulschriften Recht
Inhalt: 758 S.
ISBN-13: 9783631598986
ISBN-10: 363159898X
Sprache: Deutsch
Herstellernummer: 59898
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Heymann-Lano, Ana Maria
Auflage: 1. Auflage
Hersteller: Peter Lang
Europäische Hochschulschriften Recht
Verantwortliche Person für die EU: Lang, Peter GmbH, Gontardstr. 11, D-10178 Berlin, r.boehm-korff@peterlang.com
Maße: 210 x 148 x 41 mm
Von/Mit: Ana Maria Heymann-Lano
Erscheinungsdatum: 18.06.2010
Gewicht: 0,962 kg
Artikel-ID: 103732603

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