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Beschreibung
Klara Militsch entfaltet die Geschichte des scheuen, in sich gekehrten Jakow Aratow, dessen zufällige Begegnung mit der rätselhaften Sängerin Klara Militsch nach deren Freitod zu einer verstörenden Nachgeschichte der Liebe wird. Turgenew verbindet psychologischen Realismus mit Elementen des Phantastischen: Vision, Erinnerung und Begehren überlagern die nüchterne Petersburger Wirklichkeit. Als spätes Werk steht die Erzählung im Kontext seiner sogenannten mystischen Novellen, ohne die Präzision seiner Gesellschaftsbeobachtung aufzugeben. Iwan Sergejewitsch Turgenew, 1818 geboren und 1883 gestorben, war einer der europäischsten Autoren Russlands; sein Leben zwischen Russland, Deutschland und Frankreich schärfte seinen Blick für Entfremdung, Übergänge und kulturelle Spannungen. Seine Sensibilität für unglückliche Liebe, künstlerische Frauenfiguren und die Einsamkeit gebildeter Männer prägt auch dieses Buch. In seinen letzten Jahren beschäftigten ihn Tod, Erinnerung und die Macht des Unbewussten, Erfahrungen, die Klara Militsch offenbar literarisch verdichten. Diese Erzählung empfiehlt sich Lesern, die Turgenew nicht nur als Chronisten des russischen Adels, sondern als subtilen Erforscher seelischer Grenzzustände kennenlernen möchten. Klara Militsch ist knapp, elegant und unheimlich; sie belohnt genaue Lektüre durch ihre Ambivalenz. Wer psychologische Prosa, leise Schauerliteratur und tragische Liebesgeschichten schätzt, findet hier ein reifes, faszinierendes Spätwerk.
Klara Militsch entfaltet die Geschichte des scheuen, in sich gekehrten Jakow Aratow, dessen zufällige Begegnung mit der rätselhaften Sängerin Klara Militsch nach deren Freitod zu einer verstörenden Nachgeschichte der Liebe wird. Turgenew verbindet psychologischen Realismus mit Elementen des Phantastischen: Vision, Erinnerung und Begehren überlagern die nüchterne Petersburger Wirklichkeit. Als spätes Werk steht die Erzählung im Kontext seiner sogenannten mystischen Novellen, ohne die Präzision seiner Gesellschaftsbeobachtung aufzugeben. Iwan Sergejewitsch Turgenew, 1818 geboren und 1883 gestorben, war einer der europäischsten Autoren Russlands; sein Leben zwischen Russland, Deutschland und Frankreich schärfte seinen Blick für Entfremdung, Übergänge und kulturelle Spannungen. Seine Sensibilität für unglückliche Liebe, künstlerische Frauenfiguren und die Einsamkeit gebildeter Männer prägt auch dieses Buch. In seinen letzten Jahren beschäftigten ihn Tod, Erinnerung und die Macht des Unbewussten, Erfahrungen, die Klara Militsch offenbar literarisch verdichten. Diese Erzählung empfiehlt sich Lesern, die Turgenew nicht nur als Chronisten des russischen Adels, sondern als subtilen Erforscher seelischer Grenzzustände kennenlernen möchten. Klara Militsch ist knapp, elegant und unheimlich; sie belohnt genaue Lektüre durch ihre Ambivalenz. Wer psychologische Prosa, leise Schauerliteratur und tragische Liebesgeschichten schätzt, findet hier ein reifes, faszinierendes Spätwerk.
Details
Erscheinungsjahr: 2022
Genre: Importe, Romane & Erzählungen
Rubrik: Belletristik
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 52 S.
ISBN-13: 9788027360154
ISBN-10: 8027360153
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Turgenew, Iwan Sergejewitsch
Hersteller: e-artnow
Verantwortliche Person für die EU: e-artnow s.r.o., Za Sidlistem 22, ?-143 00 Prague, kristoferpaetau@gmail.com
Maße: 229 x 152 x 4 mm
Von/Mit: Iwan Sergejewitsch Turgenew
Erscheinungsdatum: 17.12.2022
Gewicht: 0,092 kg
Artikel-ID: 126416367