Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Beschreibung
Karl Marx' Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie ist ein Schlüsseltext seines Übergangs von der junghegelianischen Kritik zur materialistischen Gesellschaftsanalyse. In präziser, polemisch geschärfter Prosa unterzieht Marx Hegels Staats- und Rechtsdenken einer immanenten Prüfung: Nicht die Idee verwirkliche sich im Staat, sondern konkrete gesellschaftliche Verhältnisse, Klasseninteressen und Formen der Entfremdung bestimmen politische Institutionen. Der Text steht im Kontext der deutschen Vormärz-Debatten und bereitet zentrale Motive späterer Werke vor. Marx, 1818 in Trier geboren, war philosophisch durch Hegel, politisch durch die Zensurerfahrungen als Journalist und sozial durch die Widersprüche der bürgerlichen Gesellschaft geprägt. Seine Beschäftigung mit Recht, Staat und Religion verband akademische Strenge mit revolutionärer Dringlichkeit. Die Kritik an Hegel wurde für ihn zum Mittel, die Grenzen bloß spekulativer Philosophie zu überwinden und eine Theorie historischer Praxis zu entwickeln. Dieses Buch empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die Marx nicht nur als Ökonomen, sondern als philosophischen Diagnostiker der Moderne verstehen wollen. Es bietet keinen einfachen Einstieg, belohnt jedoch sorgfältige Lektüre mit Einsichten in Staat, Ideologie und Emanzipation, die bis heute intellektuelle Schärfe besitzen.
Karl Marx' Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie ist ein Schlüsseltext seines Übergangs von der junghegelianischen Kritik zur materialistischen Gesellschaftsanalyse. In präziser, polemisch geschärfter Prosa unterzieht Marx Hegels Staats- und Rechtsdenken einer immanenten Prüfung: Nicht die Idee verwirkliche sich im Staat, sondern konkrete gesellschaftliche Verhältnisse, Klasseninteressen und Formen der Entfremdung bestimmen politische Institutionen. Der Text steht im Kontext der deutschen Vormärz-Debatten und bereitet zentrale Motive späterer Werke vor. Marx, 1818 in Trier geboren, war philosophisch durch Hegel, politisch durch die Zensurerfahrungen als Journalist und sozial durch die Widersprüche der bürgerlichen Gesellschaft geprägt. Seine Beschäftigung mit Recht, Staat und Religion verband akademische Strenge mit revolutionärer Dringlichkeit. Die Kritik an Hegel wurde für ihn zum Mittel, die Grenzen bloß spekulativer Philosophie zu überwinden und eine Theorie historischer Praxis zu entwickeln. Dieses Buch empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die Marx nicht nur als Ökonomen, sondern als philosophischen Diagnostiker der Moderne verstehen wollen. Es bietet keinen einfachen Einstieg, belohnt jedoch sorgfältige Lektüre mit Einsichten in Staat, Ideologie und Emanzipation, die bis heute intellektuelle Schärfe besitzen.
Details
Genre: Politikwissenschaften
Rubrik: Wissenschaften
Medium: Taschenbuch
ISBN-13: 9788027250646
ISBN-10: 8027250641
Sprache: Deutsch
Autor: Marx, Karl
Hersteller: Musaicum Books
Verantwortliche Person für die EU: OK Publishing s.r.o., 20a, Kosíre, Zahradníckova 1220, ?-150 00 Prague, obrody@gmail.com
Maße: 220 x 160 x 6 mm
Von/Mit: Karl Marx
Erscheinungsdatum: 06.05.2019
Gewicht: 0,166 kg
Artikel-ID: 121348561

Ähnliche Produkte