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Beschreibung

Das Verhältnis von Kants Philosophie zum Denken der Antike ist Gegenstand einer anhaltenden Kontroverse. Einerseits wurde im Sinne der
querelle des anciens et des modernes
behauptet, dass sich Kants Denken aus spezifisch neuzeitlichen Prämissen und Problemstellungen heraus entwickelt habe, sodass von einem Einfluss der antiken Philosophie auf das Denken Kants
sensu stricto
nicht gesprochen werden könne. Andererseits wurde immer wieder die besondere Bedeutung der antiken Philosophen und Philosophenschulen für die Genese des kantischen Systems herausgestellt. Vor allem Platon wurde dabei wiederholt als wichtige Inspirationsquelle genannt. Das Ziel des vorliegenden Bandes ist es, ein wenig Licht in dieses philosophiehistorische Dickicht zu bringen, indem Kant-Expert*innen und Antike-Forscher*innen miteinander in einen Austausch gebracht werden, um das Verhältnis von Kants Praktischer Philosophie zur antiken philosophischen Tradition anhand von einigen ausgewählten Themenkomplexen zu beleuchten. Im Mittelpunkt der Analysen der Autor*innen stehen zentrale Begrifflichkeiten der Individualethik Kants (Tugend, Glück, Pflicht), seiner Politischen Philosophie (Staatsbürgerschaft, Kosmopolitismus) sowie die Frage nach Kants philosophischer Methode.

Das Verhältnis von Kants Philosophie zum Denken der Antike ist Gegenstand einer anhaltenden Kontroverse. Einerseits wurde im Sinne der
querelle des anciens et des modernes
behauptet, dass sich Kants Denken aus spezifisch neuzeitlichen Prämissen und Problemstellungen heraus entwickelt habe, sodass von einem Einfluss der antiken Philosophie auf das Denken Kants
sensu stricto
nicht gesprochen werden könne. Andererseits wurde immer wieder die besondere Bedeutung der antiken Philosophen und Philosophenschulen für die Genese des kantischen Systems herausgestellt. Vor allem Platon wurde dabei wiederholt als wichtige Inspirationsquelle genannt. Das Ziel des vorliegenden Bandes ist es, ein wenig Licht in dieses philosophiehistorische Dickicht zu bringen, indem Kant-Expert*innen und Antike-Forscher*innen miteinander in einen Austausch gebracht werden, um das Verhältnis von Kants Praktischer Philosophie zur antiken philosophischen Tradition anhand von einigen ausgewählten Themenkomplexen zu beleuchten. Im Mittelpunkt der Analysen der Autor*innen stehen zentrale Begrifflichkeiten der Individualethik Kants (Tugend, Glück, Pflicht), seiner Politischen Philosophie (Staatsbürgerschaft, Kosmopolitismus) sowie die Frage nach Kants philosophischer Methode.

Über den Autor
Corinna Mieth
, Ruhr-Universität Bochum;
Rainer Schäfer
, Universität Bonn;
Anna Schriefl
, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf;
Simon Weber
, Universität Bonn; Deutschland.
Details
Erscheinungsjahr: 2025
Genre: Geisteswissenschaften, Kunst, Musik, Philosophie
Jahrhundert: Deutscher Idealismus
Rubrik: Geisteswissenschaften
Medium: Buch
Reihe: Kantstudien-Ergänzungshefte
Inhalt: XIII
361 S.
ISBN-13: 9783111443942
ISBN-10: 3111443949
Sprache: Englisch
Deutsch
Einband: Gebunden
Autor: Mieth, Corinna Ruth
Weber, Simon
Schäfer, Rainer
Schriefl, Anna
Redaktion: Mieth, Corinna
Weber, Simon
Schäfer, Rainer
Schriefl, Anna
Herausgeber: Corinna Mieth/Simon Weber/Rainer Schäfer u a
Hersteller: Walter de Gruyter
de Gruyter, Walter, GmbH
Verantwortliche Person für die EU: Walter de Gruyter GmbH, De Gruyter GmbH, Genthiner Str. 13, D-10785 Berlin, productsafety@degruyterbrill.com
Maße: 231 x 160 x 25 mm
Von/Mit: Corinna Ruth Mieth (u. a.)
Erscheinungsdatum: 06.11.2025
Gewicht: 0,664 kg
Artikel-ID: 128827064