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Beschreibung
Nach dem Zweiten Weltkrieg erlebte Polen eine radikale Transformation seines Regimes, eine Neuausrichtung seiner Grenzen und eine Umsiedlung der Bevölkerung. Vor dem Hintergrund dieser Ereignisse infolge internationaler Abkommen erzählt das Buch die ambivalente Geschichte von polnischen und polnisch-jüdischen Siedlern aus den im Osten an die Sowjetunion verlorenen Gebieten, die sich nun in den »Heimen« von Deutschen und deutschen Juden in den im Westen annektierten Regionen wiederfanden. Das Nach- und Nebeneinander von nach Westen geflohenen deutschen Siedlern, von Polen, die gerade erst einen erzwungenen Bevölkerungsaustausch erduldet hatten, und von überlebenden polnischen Juden, die widerwillig zu Erben des materiellen und kulturellen Eigentums altehrwürdiger, im Holocaust vernichteter deutsch-jüdischer Gemeinden wurden, wird dabei mit einem besonderem Fokus auf die menschlichen und persönlichen Erfahrungen, die mit den Änderungen der Besitzverhältnisse einhergingen, ungeschönt beschrieben. Aus der Chronologie des Verlusts und der Aneignung von Objekten ergibt sich eine neue Sichtweise auf die Herausbildung der polnischen Nachkriegsgesellschaft.
Nach dem Zweiten Weltkrieg erlebte Polen eine radikale Transformation seines Regimes, eine Neuausrichtung seiner Grenzen und eine Umsiedlung der Bevölkerung. Vor dem Hintergrund dieser Ereignisse infolge internationaler Abkommen erzählt das Buch die ambivalente Geschichte von polnischen und polnisch-jüdischen Siedlern aus den im Osten an die Sowjetunion verlorenen Gebieten, die sich nun in den »Heimen« von Deutschen und deutschen Juden in den im Westen annektierten Regionen wiederfanden. Das Nach- und Nebeneinander von nach Westen geflohenen deutschen Siedlern, von Polen, die gerade erst einen erzwungenen Bevölkerungsaustausch erduldet hatten, und von überlebenden polnischen Juden, die widerwillig zu Erben des materiellen und kulturellen Eigentums altehrwürdiger, im Holocaust vernichteter deutsch-jüdischer Gemeinden wurden, wird dabei mit einem besonderem Fokus auf die menschlichen und persönlichen Erfahrungen, die mit den Änderungen der Besitzverhältnisse einhergingen, ungeschönt beschrieben. Aus der Chronologie des Verlusts und der Aneignung von Objekten ergibt sich eine neue Sichtweise auf die Herausbildung der polnischen Nachkriegsgesellschaft.
Über den Autor
Anna Holzer-Kawäko ist Postdoktorandin an der Hebräischen Universität Jerusalem und wissenschaftliche Mitarbeiterin im Internationalen Graduiertenkolleg Belongings: Jewish Material Culture in Twentieth-Century Europe and Beyond, einem Kooperationsprojekt von Hebräischer Universität, Universität Leipzig und Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur - Simon Dubnow.
Zusammenfassung
Nach 1945 erlebte Polen eine radikale Transformation seines Regimes, eine Neuausrichtung seiner Grenzen und eine Umsiedlung der Bevölkerung. Das Buch erzählt die ambivalente Geschichte von polnischen und polnisch-jüdischen Siedlern in dieser Zeit.
Details
Erscheinungsjahr: 2025
Fachbereich: Zeitgeschichte & Politik
Genre: Geisteswissenschaften, Geschichte, Kunst, Musik
Jahrhundert: ab 1949
Rubrik: Geisteswissenschaften
Medium: Taschenbuch
Reihe: hefez / Arbeiten zur jüdischen Geschichte und materiellen Kultur
Inhalt: 200 S.
1 farbige Illustr.
1 Illustr.
1 Foto
ISBN-13: 9783525302125
ISBN-10: 3525302126
Sprache: Deutsch
Herstellernummer: VUR0000405
Ausstattung / Beilage: Paperback
Einband: Klappenbroschur
Autor: Holzer-Kawalko, Anna
Redaktion: Weiss, Yfaat
Herausgeber: Yfaat Weiss (Prof. Dr.)
Hersteller: Vandenhoeck & Ruprecht
Vandenhoeck + Ruprecht
Verantwortliche Person für die EU: Brill Deutschland GmbH, Wollmarktstr. 115, D-33098 Paderborn, productsafety@degruyterbrill.com
Abbildungen: mit 1 Abbildungen
Maße: 205 x 111 x 20 mm
Von/Mit: Anna Holzer-Kawalko
Erscheinungsdatum: 11.11.2025
Gewicht: 0,228 kg
Artikel-ID: 125746088

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