Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Beschreibung
Die Ausstellung 'Ich liebe Widersprüche' in der Sammlung Falckenberg eröffnet einen neuen Blick auf das Werk Daniel Spoerris (1930-2024) und die ungebrochene Relevanz seines künstlerischen Denkens. Nach seiner ersten Karriere als klassischer Tänzer gründete Spoerri 1960 in Paris zusammen mit Yves Klein, Jean Tinguely, Niki de Saint-Phalle und anderen befreundeten Künstler*innen die Gruppe der Nouveaux Réalistes und entwickelte sich zu einem prägenden Vertreter der Objektkunst. In Abgrenzung zur abstrakten Kunst und anknüpfend an die Readymades und den Neo-Dada der 1960er-Jahre schuf Spoerri mit seinen 'Fallenbildern' eine eigene Kunstgattung und begründete in den 1970er Jahren die Eat Art. Im Dialog mit Werken aus der Sammlung Falckenberg entfalten sich die vielfältigen Bezüge zwischen Daniel Spoerris künstlerischem Ansatz und den konsum- und gesellschaftskritischen Haltungen, die sich in der Sammlung finden. Künstler wie Dieter Roth oder Emmett Williams sind in den 1960ern und 70ern Weggefährten Spoerris; Gianfranco Baruchello, Öyvind Fahlström und Spoerri stellten 1962 gemeinsam mit den Nouveaux Réalistes erstmalig in New York aus. Materialästhetische und konzeptuelle Parallelen finden sich wiederum bei Mark Dion, Mariella Mosler, Pope.L, Thomas Grünfeld, Cosima von Bonin oder John Miller - etwa das für Spoerri typische Spiel mit Alltagsmaterialien, die Kritik am Werkbegriff und der ironische Umgang mit der Bedeutung von Autor*innenschaft. Die Werke der Sammlung Falckenberg spiegeln interdisziplinäre Verschränkungen mit Spoerris Kunst, die sich über nationale Grenzen hinweg über Fluxus, Nouveau Réalisme und Konzeptkunst hinweg bis in die Gegenwart entwickelten.
Die Ausstellung 'Ich liebe Widersprüche' in der Sammlung Falckenberg eröffnet einen neuen Blick auf das Werk Daniel Spoerris (1930-2024) und die ungebrochene Relevanz seines künstlerischen Denkens. Nach seiner ersten Karriere als klassischer Tänzer gründete Spoerri 1960 in Paris zusammen mit Yves Klein, Jean Tinguely, Niki de Saint-Phalle und anderen befreundeten Künstler*innen die Gruppe der Nouveaux Réalistes und entwickelte sich zu einem prägenden Vertreter der Objektkunst. In Abgrenzung zur abstrakten Kunst und anknüpfend an die Readymades und den Neo-Dada der 1960er-Jahre schuf Spoerri mit seinen 'Fallenbildern' eine eigene Kunstgattung und begründete in den 1970er Jahren die Eat Art. Im Dialog mit Werken aus der Sammlung Falckenberg entfalten sich die vielfältigen Bezüge zwischen Daniel Spoerris künstlerischem Ansatz und den konsum- und gesellschaftskritischen Haltungen, die sich in der Sammlung finden. Künstler wie Dieter Roth oder Emmett Williams sind in den 1960ern und 70ern Weggefährten Spoerris; Gianfranco Baruchello, Öyvind Fahlström und Spoerri stellten 1962 gemeinsam mit den Nouveaux Réalistes erstmalig in New York aus. Materialästhetische und konzeptuelle Parallelen finden sich wiederum bei Mark Dion, Mariella Mosler, Pope.L, Thomas Grünfeld, Cosima von Bonin oder John Miller - etwa das für Spoerri typische Spiel mit Alltagsmaterialien, die Kritik am Werkbegriff und der ironische Umgang mit der Bedeutung von Autor*innenschaft. Die Werke der Sammlung Falckenberg spiegeln interdisziplinäre Verschränkungen mit Spoerris Kunst, die sich über nationale Grenzen hinweg über Fluxus, Nouveau Réalisme und Konzeptkunst hinweg bis in die Gegenwart entwickelten.
Über den Autor
Barbara Rä derscheidt, b. 1959, comes from a family where art was part of everyday life. Her grandmother, Martha Hegemann, her grandfather, Anton Rä derscheidt, and her father, Karl Anton Rä derscheidt, were all painters; her great-aunt was a painter, and her siblings were also artistically active. For Barbara Rä derscheidt, working artistically is therefore a matter of course; her focus is on working with objects. Dirk Luckow, b. 1958, has been the General Director of the Deichtorhallen Hamburg since 2009. He graduated 1996 with a dissertation on Joseph Beuys and the American Anti-Form-Art. Luckow has since worked at the Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen in Dü sseldorf, the Solomon R. Guggenheim Museum in New York, and the Wü rttembergische Kunstverein in Stuttgart. He also worked as project manager for visual arts at the Siemens Arts Program in Munich, before he became Director of the Kunsthalle zu Kiel from 2002 to 2009. Belinda Grace Gardner, b. 1960, is a scholar of literature and art history. She works in Hamburg as a freelance critic, author, and curator in the field of contemporary art. She teaches at, among other institutions, the Hamburg University of Fine Arts (specializing in theory and history) and Leuphana University Lü neburg. Her research focuses on visual concepts of romantic love and the ephemeral, as well as (re)constructions of reality, identity, memory, place, and space in contemporary art.
Details
Erscheinungsjahr: 2026
Genre: Geisteswissenschaften, Kunst, Musik
Rubrik: Kunst & Musik
Thema: Bildende Kunst
Medium: Taschenbuch
ISBN-13: 9783864424779
ISBN-10: 3864424771
Sprache: Englisch
Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Redaktion: Luckow, Dirk
Hersteller: Snoeck Verlagsges.
Snoeck Verlagsgesellschaft mbH
Verantwortliche Person für die EU: Snoeck Verlagsges., Nievenheimer Str. 18, D-50739 Köln, mail@snoeck.de
Abbildungen: farbige Abbildungen
Maße: 238 x 183 x 20 mm
Von/Mit: Dirk Luckow
Erscheinungsdatum: 05.01.2026
Gewicht: 0,738 kg
Artikel-ID: 134468603