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Beschreibung
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Gesch. Europa - Deutschland - I. Weltkrieg, Weimarer Republik, Note: 3,0, Universität Siegen (Fachbereich Geschichte), Veranstaltung: Grundübung: 1923 ¿ Krisenjahr der Weimarer Republik, Sprache: Deutsch, Abstract: Inflationen spielen heutzutage in unserer Gesellschaft keine große Rolle mehr. Preissteigerungen, besonders seit der Einführung des Euros, werden einfach hingenommen. An einen Verfall der Währung denkt keiner mehr. Die heutigen Währungen sind annähernd stabil.
Doch zur Zeit der Weimarer Republik war das Thema Inflation bittere Realität. Die Preise für Waren des alltäglichen Lebens stiegen damals immer weiter und schneller an. Am Höhepunkt der Hyperinflation im Jahr 1923 wurden die Preise sogar mehrmals täglich der steigenden Inflation angepasst. Durch ein sehr knappes Warenangebot verteuerten sich die Waren ebenfalls. Auch verlor ein großer Teil des Mittelstandes sein gesamtes Vermögen, da dass Bankguthaben innerhalb weniger Monate nichts mehr wert war. Doch wie kam es überhaupt so weit und warum wurde von Seiten der Regierung nicht früher etwas unternommen, um die Inflation in den Griff zu bekommen?
Um die Hyperinflation von 1923 erklären zu können, muss man die Inflation als einen Prozess verstehen, der bereits direkt nach Ausbruch des Krieges im Jahr 1914 einsetzte. In diesen Jahren durchlief die Inflation verschiedene Phasen und hatte damit auch unterschiedlichste Auswirkungen für den Staat und das alltägliche Leben der Menschen.
Heutzutage ist es in der Forschung unumstritten, dass die Inflation ihren Anstoß im Jahr 1916 erhielt, als die Reichsausgaben die Einnahmen des Staates überschritten. Die letzten Jahre des Krieges kosteten das Reich sehr viel Geld. Da der Großteil durch Kredite finanziert wurde, stieg der Schuldenberg immer weiter an. Die Inflation breitete sich ebenfalls weiter aus. Doch warum wurde nach Kriegsende nichts von Seiten der Regierung unternommen?
Festzuhalten bleibt, dass die Inflation in den ersten Jahren nach dem Krieg wachstumsfördernd gewirkt hat. Um diesen Prozess nicht vorzeitig abzubrechen, könnte die Regierung damals wohlmöglich nichts gegen die Inflation unternommen haben.
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Gesch. Europa - Deutschland - I. Weltkrieg, Weimarer Republik, Note: 3,0, Universität Siegen (Fachbereich Geschichte), Veranstaltung: Grundübung: 1923 ¿ Krisenjahr der Weimarer Republik, Sprache: Deutsch, Abstract: Inflationen spielen heutzutage in unserer Gesellschaft keine große Rolle mehr. Preissteigerungen, besonders seit der Einführung des Euros, werden einfach hingenommen. An einen Verfall der Währung denkt keiner mehr. Die heutigen Währungen sind annähernd stabil.
Doch zur Zeit der Weimarer Republik war das Thema Inflation bittere Realität. Die Preise für Waren des alltäglichen Lebens stiegen damals immer weiter und schneller an. Am Höhepunkt der Hyperinflation im Jahr 1923 wurden die Preise sogar mehrmals täglich der steigenden Inflation angepasst. Durch ein sehr knappes Warenangebot verteuerten sich die Waren ebenfalls. Auch verlor ein großer Teil des Mittelstandes sein gesamtes Vermögen, da dass Bankguthaben innerhalb weniger Monate nichts mehr wert war. Doch wie kam es überhaupt so weit und warum wurde von Seiten der Regierung nicht früher etwas unternommen, um die Inflation in den Griff zu bekommen?
Um die Hyperinflation von 1923 erklären zu können, muss man die Inflation als einen Prozess verstehen, der bereits direkt nach Ausbruch des Krieges im Jahr 1914 einsetzte. In diesen Jahren durchlief die Inflation verschiedene Phasen und hatte damit auch unterschiedlichste Auswirkungen für den Staat und das alltägliche Leben der Menschen.
Heutzutage ist es in der Forschung unumstritten, dass die Inflation ihren Anstoß im Jahr 1916 erhielt, als die Reichsausgaben die Einnahmen des Staates überschritten. Die letzten Jahre des Krieges kosteten das Reich sehr viel Geld. Da der Großteil durch Kredite finanziert wurde, stieg der Schuldenberg immer weiter an. Die Inflation breitete sich ebenfalls weiter aus. Doch warum wurde nach Kriegsende nichts von Seiten der Regierung unternommen?
Festzuhalten bleibt, dass die Inflation in den ersten Jahren nach dem Krieg wachstumsfördernd gewirkt hat. Um diesen Prozess nicht vorzeitig abzubrechen, könnte die Regierung damals wohlmöglich nichts gegen die Inflation unternommen haben.
Details
Erscheinungsjahr: 2009
Genre: Geisteswissenschaften, Geschichte, Kunst, Musik
Jahrhundert: 20. Jahrhundert
Rubrik: Geisteswissenschaften
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 28 S.
ISBN-13: 9783640303601
ISBN-10: 3640303601
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Eisen, Christian
Auflage: 2. Auflage
Hersteller: GRIN Verlag
Verantwortliche Person für die EU: GRIN Publishing GmbH, Waltherstr. 23, D-80337 München, info@grin.com
Maße: 210 x 148 x 3 mm
Von/Mit: Christian Eisen
Erscheinungsdatum: 16.04.2009
Gewicht: 0,056 kg
Artikel-ID: 101626815

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