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Beschreibung
Vor dem Hintergrund zunehmender transnationaler Organisierter Kriminalität (OK) stellt der vorliegende Band die Frage, wie zivilgesellschaftliche Anti-Mafia-Organisationen agieren und welche Probleme bei ihren Versuchen bestehen, Bürgerinnen und Bürger über die Mafia zu informieren und gegen sie zu mobilisieren. Insbesondere spielt dabei auch ihr Verhältnis zur staatlichen Verbrechensbekämpfung eine Rolle, für die häufig ein gesamtgesellschaftlicher Zugang gefordert wird. Staatliches Vorgehen gegen die OK in seiner extremen Form wird anhand des historischen Beispiels des Kampfes des faschistischen italienischen Staates gegen die sizilianische Mafia in den 1920er und 1930er Jahren analysiert. Dies demonstriert die letztlich begrenzten Möglichkeiten einer fast ausschließlich polizeilichen und justiziellen Repressionspolitik. Exemplarisch für zivilgesellschaftliche Anti-Mafia-Organisationen werden dann die größten bzw. bekanntesten Vereine "Libera" und "mafianeindanke" mit ihren Hauptaktivitäten betrachtet. Zusammengefasst führt die Untersuchung zu einer knappen Einschätzung der Bedeutung zivilgesellschaftlicher Anti-Mafia-Organisationen bei der effektiven Bekämpfung der organisierten Kriminalität im notwendigen Zusammenspiel mit staatlichen Maßnahmen.
Vor dem Hintergrund zunehmender transnationaler Organisierter Kriminalität (OK) stellt der vorliegende Band die Frage, wie zivilgesellschaftliche Anti-Mafia-Organisationen agieren und welche Probleme bei ihren Versuchen bestehen, Bürgerinnen und Bürger über die Mafia zu informieren und gegen sie zu mobilisieren. Insbesondere spielt dabei auch ihr Verhältnis zur staatlichen Verbrechensbekämpfung eine Rolle, für die häufig ein gesamtgesellschaftlicher Zugang gefordert wird. Staatliches Vorgehen gegen die OK in seiner extremen Form wird anhand des historischen Beispiels des Kampfes des faschistischen italienischen Staates gegen die sizilianische Mafia in den 1920er und 1930er Jahren analysiert. Dies demonstriert die letztlich begrenzten Möglichkeiten einer fast ausschließlich polizeilichen und justiziellen Repressionspolitik. Exemplarisch für zivilgesellschaftliche Anti-Mafia-Organisationen werden dann die größten bzw. bekanntesten Vereine "Libera" und "mafianeindanke" mit ihren Hauptaktivitäten betrachtet. Zusammengefasst führt die Untersuchung zu einer knappen Einschätzung der Bedeutung zivilgesellschaftlicher Anti-Mafia-Organisationen bei der effektiven Bekämpfung der organisierten Kriminalität im notwendigen Zusammenspiel mit staatlichen Maßnahmen.
Zusammenfassung
Univ.-Prof. für Politische Wissenschaft/Internationale Beziehungen an der RWTH Aachen University seit 2001
Corinna Rotte, geb. 2007, interessiert sich als angehende Sozialwissenschaftlerin besonders für kulturell bedingte Unterschiede im politisch-gesellschaftlichen Umgang mit sozioökonomischen Problemlagen inklusive ihrer kriminologischen Aspekte.
Details
Empfohlen (von): 18
Erscheinungsjahr: 2026
Fachbereich: Allgemeines
Genre: Geschichte
Rubrik: Geisteswissenschaften
Thema: Lexika
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 160 S.
ISBN-13: 9783565496402
ISBN-10: 3565496401
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Rotte, Ralph
Rotte, Corinna
Hersteller: epubli
Verantwortliche Person für die EU: Neopubli GmbH, Sebastian Stude, Köpenicker Str. 154a, D-10997 Berlin, produktsicherheit@epubli.com
Maße: 205 x 135 x 10 mm
Von/Mit: Ralph Rotte (u. a.)
Erscheinungsdatum: 13.06.2026
Gewicht: 0,227 kg
Artikel-ID: 135725340

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