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Beschreibung
Der Rechtsanwalt Henry Haas übernimmt Ende der 1990er Jahre das Mandat dreier Handwerker aus Sachsen, die sich um eine halbe Million Mark Lohn betrogen fühlen. Sie haben ihn bei der Sanierung eines Mietshauses verdient. Der Bauherr kommt aus Schwaben. Während Haas den »Jahrhundertfall«, wie er ihn nennt, gleich in mehrere Prozesse aufspaltet, fächern sich die Interessen der Beteiligten auf. Aus der um ihr Recht kämpfenden »Viererbande« werden Einzelkämpfer und -verlierer. Der eigentliche Anlass des Problems tritt bald in den Hintergrund. Die Sache wird zu einer die Gerichte beschäftigenden Fehde zwischen Haas und seinem Gegenspieler, einem Rechtsanwalt aus Baden-Württemberg. Das juristische Getümmel ist ein Trauerspiel und eine Komödie zugleich. Eckhard Mieder hat mit seinem Roman eine Ende des 20._Jahrhunderts beginnende und über das erste Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts hinausreichende Michael-Kohlhaas-Geschichte geschrieben. Tragikomisch, auch pathetisch, wird von einem Mann erzählt, der an den Rechtsstaat glaubt, Recht bekommen und Recht haben will. Eine Rechnung, die weder für den Anwalt im_Roman noch für den Anwalt im realen Leben aufgeht.
Der Rechtsanwalt Henry Haas übernimmt Ende der 1990er Jahre das Mandat dreier Handwerker aus Sachsen, die sich um eine halbe Million Mark Lohn betrogen fühlen. Sie haben ihn bei der Sanierung eines Mietshauses verdient. Der Bauherr kommt aus Schwaben. Während Haas den »Jahrhundertfall«, wie er ihn nennt, gleich in mehrere Prozesse aufspaltet, fächern sich die Interessen der Beteiligten auf. Aus der um ihr Recht kämpfenden »Viererbande« werden Einzelkämpfer und -verlierer. Der eigentliche Anlass des Problems tritt bald in den Hintergrund. Die Sache wird zu einer die Gerichte beschäftigenden Fehde zwischen Haas und seinem Gegenspieler, einem Rechtsanwalt aus Baden-Württemberg. Das juristische Getümmel ist ein Trauerspiel und eine Komödie zugleich. Eckhard Mieder hat mit seinem Roman eine Ende des 20._Jahrhunderts beginnende und über das erste Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts hinausreichende Michael-Kohlhaas-Geschichte geschrieben. Tragikomisch, auch pathetisch, wird von einem Mann erzählt, der an den Rechtsstaat glaubt, Recht bekommen und Recht haben will. Eine Rechnung, die weder für den Anwalt im_Roman noch für den Anwalt im realen Leben aufgeht.
Zusammenfassung
Eckhard Mieder, Jahrgang 1953, geboren in Dessau, aufgewachsen in Berlin, nach Abitur und einjährigem Volontariat bei der Nachrichtenagentur ADN Journalistikstudium an der Leipziger Karl-Marx-Universität von 1974 bis 1978. Danach, bis 1983, Reporter beim Jugendmagazin »neues leben« im Verlag Junge Welt, von 1983 bis 1986 Redakteur beim DDR-Fernsehen. Seither freiberuflich als Schriftsteller und Filmemacher tätig. Mieder lebt seit 2002 in Frankfurt am Main und ist Vater von zwei Töchtern. Veröffentlichte zahlreiche Erzählungen und Gedichte in Anthologien sowie Romane und Hörspiele. In der edition ost erschienen der Erzählband »Papier geht um. Die gespenstischen Deponate des Johannes Tütenholz« (1997), die Novelle »Tod des Lehrers« (2014), »Untergang der Estonia. Eine Posse« (2014), »Absolut und Anderseits. Porträts junger Deutscher 1978 und 1989/90« (2015) und der Roman »Leben des Joab« (2016).
Details
Genre: Romane & Erzählungen
Rubrik: Belletristik
Medium: Taschenbuch
ISBN-13: 9783945187784
ISBN-10: 3945187788
Sprache: Deutsch
Autor: Mieder, Eckhard
Hersteller: edition ost
Verlag am Park
Verantwortliche Person für die EU: edition ost Verlag & Agentur GmbH, Friedrichstr. 106b, D-10117 Berlin, verlag@edition-ost.berlin
Maße: 212 x 136 x 16 mm
Von/Mit: Eckhard Mieder
Erscheinungsdatum: 08.12.2016
Gewicht: 0,224 kg
Artikel-ID: 107949672