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Beschreibung
Hadrian VII. ist ein singulärer Roman der englischen Décadence: zugleich Papstphantasie, Selbstporträt und polemische Satire auf Kirche, Gesellschaft und literarische Welt. Im Zentrum steht George Arthur Rose, ein verarmter, verkannt gebliebener Konvertit, der unerwartet zum Papst gewählt wird und als Hadrian VII. eine kompromisslose moralische und ästhetische Erneuerung Roms betreibt. Rolfes Prosa verbindet barocke Gelehrsamkeit, liturgische Imagination, bissige Dialoge und psychologische Selbstrechtfertigung; der Text steht zwischen fin-de-siècle-Ästhetizismus, katholischer Utopie und moderner Künstlerlegende. Frederick Rolfe, der sich auch Baron Corvo nannte, war selbst ein exzentrischer katholischer Konvertit, gescheiterter Priesteramtskandidat, Maler, Fotograf und Schriftsteller. Seine Erfahrungen von Armut, Kränkung, gesellschaftlicher Ausgrenzung und religiösem Ehrgeiz prägen den Roman unverkennbar. In Rose entwirft Rolfe weniger eine bloße Maske als eine gesteigerte Selbstfigur: den beleidigten Außenseiter, der durch Sprache, Bildung und göttliche Berufung triumphiert. Dieses Buch empfiehlt sich Lesern, die literarische Kuriositäten mit intellektuellem Ernst schätzen: einen Roman, der persönliche Rachephantasie, theologische Spekulation und glänzende Stilkunst zu einem verstörenden Ganzen verschmilzt. Hadrian VII. ist kein bequemes Werk, aber ein faszinierendes Dokument jener Moderne, in der Identität, Autorität und Heiligkeit radikal neu erfunden werden.
Hadrian VII. ist ein singulärer Roman der englischen Décadence: zugleich Papstphantasie, Selbstporträt und polemische Satire auf Kirche, Gesellschaft und literarische Welt. Im Zentrum steht George Arthur Rose, ein verarmter, verkannt gebliebener Konvertit, der unerwartet zum Papst gewählt wird und als Hadrian VII. eine kompromisslose moralische und ästhetische Erneuerung Roms betreibt. Rolfes Prosa verbindet barocke Gelehrsamkeit, liturgische Imagination, bissige Dialoge und psychologische Selbstrechtfertigung; der Text steht zwischen fin-de-siècle-Ästhetizismus, katholischer Utopie und moderner Künstlerlegende. Frederick Rolfe, der sich auch Baron Corvo nannte, war selbst ein exzentrischer katholischer Konvertit, gescheiterter Priesteramtskandidat, Maler, Fotograf und Schriftsteller. Seine Erfahrungen von Armut, Kränkung, gesellschaftlicher Ausgrenzung und religiösem Ehrgeiz prägen den Roman unverkennbar. In Rose entwirft Rolfe weniger eine bloße Maske als eine gesteigerte Selbstfigur: den beleidigten Außenseiter, der durch Sprache, Bildung und göttliche Berufung triumphiert. Dieses Buch empfiehlt sich Lesern, die literarische Kuriositäten mit intellektuellem Ernst schätzen: einen Roman, der persönliche Rachephantasie, theologische Spekulation und glänzende Stilkunst zu einem verstörenden Ganzen verschmilzt. Hadrian VII. ist kein bequemes Werk, aber ein faszinierendes Dokument jener Moderne, in der Identität, Autorität und Heiligkeit radikal neu erfunden werden.
Details
Erscheinungsjahr: 2025
Genre: Romane & Erzählungen
Rubrik: Belletristik
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 216 S.
ISBN-13: 9788028510084
ISBN-10: 8028510086
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Rolfe, Frederick
Übersetzung: Freyberg, Konrad
Hersteller: Copycat
Verantwortliche Person für die EU: Copycat s.r.o., 22, Holesovice, Schnirchova 662, ?-170 00 Prague, kristoferpaetau@gmail.com
Maße: 12 x 152 x 229 mm
Von/Mit: Frederick Rolfe
Erscheinungsdatum: 25.10.2025
Gewicht: 0,301 kg
Artikel-ID: 134341628