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Beschreibung
Diese Korrespondenz zwischen Gustave Flaubert und George Sand entfaltet ein intellektuelles Drama in Briefen: die Begegnung zweier gegensätzlicher Temperamente, des unerbittlichen Stilasketen und der humanistisch engagierten Erzählerin. Jenseits biographischer Anekdote dokumentieren die Briefe Fragen nach Realismus, Kunstautonomie, Moral, Politik und dem mühevollen Handwerk des Schreibens. Ihr Ton wechselt zwischen Zärtlichkeit, Widerspruch und präziser poetologischer Reflexion; literarisch stehen sie im Zentrum des französischen 19. Jahrhunderts, zwischen Romantik, Realismus und beginnender Moderne. Flaubert, 1821 in Rouen geboren, war durch Madame Bovary zum Meister der impassibilité geworden, doch seine Briefe zeigen die verletzliche Disziplin hinter der berühmten Formstrenge. Sand, älter, republikanisch, sozial empfindsam und außerordentlich produktiv, bot ihm eine Gegenstimme: lebenszugewandt, mütterlich, polemisch. Aus ihrer Freundschaft erwuchs ein Dialog, der Flauberts Skepsis gegenüber bürgerlicher Dummheit ebenso erhellt wie Sands Vertrauen in Mitgefühl und geschichtliche Veränderbarkeit. Empfohlen sei dieser Band allen Leserinnen und Lesern, die Literatur nicht nur als fertiges Werk, sondern als Denkprozess begreifen möchten. Die Briefe eröffnen einen seltenen Zugang zur Werkstatt zweier Klassiker und machen sichtbar, wie ästhetische Überzeugungen im Gespräch entstehen, sich verhärten oder verwandeln. Wer Flauberts Romane, Sands Erzählkunst oder die geistigen Konflikte des 19. Jahrhunderts verstehen will, findet hier ein ebenso lebendiges wie grundlegendes Dokument europäischer Literaturgeschichte.
Diese Korrespondenz zwischen Gustave Flaubert und George Sand entfaltet ein intellektuelles Drama in Briefen: die Begegnung zweier gegensätzlicher Temperamente, des unerbittlichen Stilasketen und der humanistisch engagierten Erzählerin. Jenseits biographischer Anekdote dokumentieren die Briefe Fragen nach Realismus, Kunstautonomie, Moral, Politik und dem mühevollen Handwerk des Schreibens. Ihr Ton wechselt zwischen Zärtlichkeit, Widerspruch und präziser poetologischer Reflexion; literarisch stehen sie im Zentrum des französischen 19. Jahrhunderts, zwischen Romantik, Realismus und beginnender Moderne. Flaubert, 1821 in Rouen geboren, war durch Madame Bovary zum Meister der impassibilité geworden, doch seine Briefe zeigen die verletzliche Disziplin hinter der berühmten Formstrenge. Sand, älter, republikanisch, sozial empfindsam und außerordentlich produktiv, bot ihm eine Gegenstimme: lebenszugewandt, mütterlich, polemisch. Aus ihrer Freundschaft erwuchs ein Dialog, der Flauberts Skepsis gegenüber bürgerlicher Dummheit ebenso erhellt wie Sands Vertrauen in Mitgefühl und geschichtliche Veränderbarkeit. Empfohlen sei dieser Band allen Leserinnen und Lesern, die Literatur nicht nur als fertiges Werk, sondern als Denkprozess begreifen möchten. Die Briefe eröffnen einen seltenen Zugang zur Werkstatt zweier Klassiker und machen sichtbar, wie ästhetische Überzeugungen im Gespräch entstehen, sich verhärten oder verwandeln. Wer Flauberts Romane, Sands Erzählkunst oder die geistigen Konflikte des 19. Jahrhunderts verstehen will, findet hier ein ebenso lebendiges wie grundlegendes Dokument europäischer Literaturgeschichte.
Details
Erscheinungsjahr: 2019
Genre: Biographien
Rubrik: Belletristik
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 88 S.
ISBN-13: 9788027264414
ISBN-10: 8027264413
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Flaubert, Gustave
Übersetzung: Hollander-Lossow, Else von
Hersteller: Musaicum Books
Verantwortliche Person für die EU: OK Publishing s.r.o., 20a, Kosíre, Zahradníckova 1220, ?-150 00 Prague, obrody@gmail.com
Maße: 220 x 160 x 5 mm
Von/Mit: Gustave Flaubert
Erscheinungsdatum: 14.05.2019
Gewicht: 0,144 kg
Artikel-ID: 121349240

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