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Beschreibung
"Großonkel Pauls Geigenbogen ist eine faszinierende Familiensaga und zugleich eine sehr gut geschriebene Geschichtserzählung über das Leben von Sinti und Roma im 20. und 21. Jahrhundert. Das verheerende Ausmaß des während des Nationalsozialismus begangenen Völkermordes wird durch die persönlichen Geschichten auf berührende Art und Weise deutlich, ebenso die Folgen des bis heute anhaltenden Rassismus gegen die Minderheit und das aktive Engagement der Communitys für ein gleichberechtigtes Leben."

- Karola Fings, Historikerin (ehem. Stellvertretende Direktorin NS-Dok-Zentrum Köln)

Seit mehr als 600 Jahren leben Sinti in Deutschland, Roma seit 200 Jahren. Ihre Kultur reicht viele Jahrhunderte zurück und ist tief mit der deutschen Historie verwoben. Anfangs noch als Handwerker, Künstler und Kaufleute hochgeachtet, wurden sie schon bald systematisch aus der Gesellschaft ausgeschlossen und verfolgt. Bis heute halten sich diskriminierende Stereotype und starke Vorurteile gegenüber der größten Minderheit Europas. Der preußische Sinto Romeo Franz kämpft seit Jahrzehnten für die Rechte von Sinti und Roma.

In diesem Buch erzählt er seine beeindruckende deutsche Familiengeschichte. Wohl situiert, waren seine Ahnen bereits im 17. Jhd. ansässig in Preußen, Schlesien und Pommern und prägten dort die kulturelle und kaufmännische Welt. Mitreißend erzählt Franz die Chronik seiner Familie: Schillernde Charaktere und außergewöhnliche Schicksale treten ans Licht - aber auch die Erinnerungen an Ausgrenzung, Abwertung und schließlich die Vernichtung durch die Nazis.

Mit großem Stolz gibt er tiefe Einblicke in seine Herkunft und die Bedeutung von Musik, Familie und Zusammenhalt, aber auch die Folgen der bis heute nachwirkenden Verfolgung. Seine Geschichte ist ein bewegendes Plädoyer gegen Antiziganismus und eine Einladung zum Umdenken hin zu etwas ganz Selbstverständlichem: Gleichberechtigung.

Mit Book2Look-Leseprobe: [...]

Ausstattung: 4-farbige Abbildungen

"Großonkel Pauls Geigenbogen ist eine faszinierende Familiensaga und zugleich eine sehr gut geschriebene Geschichtserzählung über das Leben von Sinti und Roma im 20. und 21. Jahrhundert. Das verheerende Ausmaß des während des Nationalsozialismus begangenen Völkermordes wird durch die persönlichen Geschichten auf berührende Art und Weise deutlich, ebenso die Folgen des bis heute anhaltenden Rassismus gegen die Minderheit und das aktive Engagement der Communitys für ein gleichberechtigtes Leben."

- Karola Fings, Historikerin (ehem. Stellvertretende Direktorin NS-Dok-Zentrum Köln)

Seit mehr als 600 Jahren leben Sinti in Deutschland, Roma seit 200 Jahren. Ihre Kultur reicht viele Jahrhunderte zurück und ist tief mit der deutschen Historie verwoben. Anfangs noch als Handwerker, Künstler und Kaufleute hochgeachtet, wurden sie schon bald systematisch aus der Gesellschaft ausgeschlossen und verfolgt. Bis heute halten sich diskriminierende Stereotype und starke Vorurteile gegenüber der größten Minderheit Europas. Der preußische Sinto Romeo Franz kämpft seit Jahrzehnten für die Rechte von Sinti und Roma.

In diesem Buch erzählt er seine beeindruckende deutsche Familiengeschichte. Wohl situiert, waren seine Ahnen bereits im 17. Jhd. ansässig in Preußen, Schlesien und Pommern und prägten dort die kulturelle und kaufmännische Welt. Mitreißend erzählt Franz die Chronik seiner Familie: Schillernde Charaktere und außergewöhnliche Schicksale treten ans Licht - aber auch die Erinnerungen an Ausgrenzung, Abwertung und schließlich die Vernichtung durch die Nazis.

Mit großem Stolz gibt er tiefe Einblicke in seine Herkunft und die Bedeutung von Musik, Familie und Zusammenhalt, aber auch die Folgen der bis heute nachwirkenden Verfolgung. Seine Geschichte ist ein bewegendes Plädoyer gegen Antiziganismus und eine Einladung zum Umdenken hin zu etwas ganz Selbstverständlichem: Gleichberechtigung.

Mit Book2Look-Leseprobe: [...]

Ausstattung: 4-farbige Abbildungen

Über den Autor
Alexandra Senfft, geboren 1961 in Hamburg, ist Publizistin und Autorin. Seit 1994 schreibt sie regelmäßig für deutsche und internationale Medien. Für ihr Buch 'Schweigen tut weh. Eine deutsche Familiengeschichte' (2007) über das NS-Erbe ihrer mütterlichen Familie erhielt Senfft den Deutschen Biografiepreis. Senfft ist stellvertretende Vorsitzende des Arbeitskreis für Intergenerationelle Folgen des Holocaust und Mitglied im Präsidium der Lagergemeinschaft Dachau. Sie lebt in Oberbayern und auf einer griechischen Insel. Online findet man sie unter: [...]
Zusammenfassung
Eine überfällige Perspektive auf das Leben von Sinti und Roma in Deutschland verwoben in einem berührenden Memoir. ((Kernbotschaft))
Details
Erscheinungsjahr: 2024
Fachbereich: Allgemeines
Genre: Politikwissenschaft & Soziologie, Recht, Sozialwissenschaften, Wirtschaft
Rubrik: Wissenschaften
Medium: Buch
Inhalt: 384 S.
1 s/w Illustr.
38 farbige Illustr.
4-farbige Abbildungen
ISBN-13: 9783442317073
ISBN-10: 344231707X
Sprache: Deutsch
Einband: Gebunden
Autor: Senfft, Alexandra
Franz, Romeo
Auflage: Originalausgabe
Hersteller: Goldmann
Goldmann Verlag
Verantwortliche Person für die EU: Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH, Neumarkter Str. 28, D-81673 München, produktsicherheit@penguinrandomhouse.de
Abbildungen: 4-farbige Abbildungen
Maße: 219 x 146 x 42 mm
Von/Mit: Alexandra Senfft (u. a.)
Erscheinungsdatum: 20.03.2024
Gewicht: 0,598 kg
Artikel-ID: 127927874

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