Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Beschreibung
Stellen Sie sich vor, Sie verlieren Ihre Freiheit, Ihre Identität, Ihre Menschlichkeit in den eisigen Weiten der sowjetischen Kriegsgefangenschaft. Karl Neumanns Bericht ist kein trockener Geschichtsabriss, sondern ein erschütterndes Zeugnis des Überlebenskampfes unter unmenschlichen Bedingungen. Von den ersten Tagen in amerikanischer Gefangenschaft, die wie ein ferner Traum erscheinen, bis zur grausamen Realität des "Russischen Plennyj", wird der Leser Zeuge einer Odyssee des Leidens. Der Transport von Debrecen zur Wolga wird zu einem "Marathon des Todes", in dem Hunger, Krankheit und Gewalt allgegenwärtig sind. In den Lagern "G.", zwischen Nackten und Toten, offenbart sich die ganze Brutalität des Systems, während die Verhöre durch das NKWD die psychische Belastung ins Unerträgliche steigern. Der "Russische Winter" wird nicht nur zur meteorologischen Herausforderung, sondern zum Spiegelbild der inneren Kälte. Doch selbst in der tiefsten Dunkelheit flackert "Ein matter Hoffnungsschimmer" auf, ein Beweis für die unbezwingbare Kraft des menschlichen Geistes. Begegnungen mit "Wölfen", sowohl im übertragenen als auch im wörtlichen Sinne, prägen den Alltag, während das "Russische Perpetuum mobile" aus Arbeit, Hunger und Leid die Gefangenen zu brechen droht. Fieberdelirium, ungewöhnliche Begegnungen wie mit dem "Rumpelstilzchen", die harte Straßenarbeit und die noch härteren Bedingungen im Straflager "U" zeugen von unaufhörlichen Prüfungen. Selbst das "Russische Lazarett" bietet kaum Linderung. Sibirien, Sowchos-Lager, Steinbruchlager "K." - jeder Ort ein neues Kapitel der Entbehrung. Als "Schwarzes Schaf" gebrandmarkt, kehrt Neumann immer wieder in die Hölle der Straf- und Straßenlager zurück, bevor der ersehnte "Transport in die Heimat" endlich die Rückkehr in ein Leben nach dem Überleben verspricht. Dieses Buch ist mehr als nur eine Erzählung; es ist eine Mahnung, ein Denkmal und ein flammender Appell gegen das Vergessen. Authentische Erinnerungen an die Kriegsgefangenschaft in der Sowjetunion, an Hunger, Kälte, Zwangsarbeit, die Willkür des NKWD und die nie versiegende Hoffnung auf Heimkehr. Ein Bericht, der unter die Haut geht und noch lange nachhallt. Ein wichtiges Zeitdokument, das die Schrecken des Krieges und die unendliche Leidensfähigkeit des Menschen eindrücklich vor Augen führt.
Stellen Sie sich vor, Sie verlieren Ihre Freiheit, Ihre Identität, Ihre Menschlichkeit in den eisigen Weiten der sowjetischen Kriegsgefangenschaft. Karl Neumanns Bericht ist kein trockener Geschichtsabriss, sondern ein erschütterndes Zeugnis des Überlebenskampfes unter unmenschlichen Bedingungen. Von den ersten Tagen in amerikanischer Gefangenschaft, die wie ein ferner Traum erscheinen, bis zur grausamen Realität des "Russischen Plennyj", wird der Leser Zeuge einer Odyssee des Leidens. Der Transport von Debrecen zur Wolga wird zu einem "Marathon des Todes", in dem Hunger, Krankheit und Gewalt allgegenwärtig sind. In den Lagern "G.", zwischen Nackten und Toten, offenbart sich die ganze Brutalität des Systems, während die Verhöre durch das NKWD die psychische Belastung ins Unerträgliche steigern. Der "Russische Winter" wird nicht nur zur meteorologischen Herausforderung, sondern zum Spiegelbild der inneren Kälte. Doch selbst in der tiefsten Dunkelheit flackert "Ein matter Hoffnungsschimmer" auf, ein Beweis für die unbezwingbare Kraft des menschlichen Geistes. Begegnungen mit "Wölfen", sowohl im übertragenen als auch im wörtlichen Sinne, prägen den Alltag, während das "Russische Perpetuum mobile" aus Arbeit, Hunger und Leid die Gefangenen zu brechen droht. Fieberdelirium, ungewöhnliche Begegnungen wie mit dem "Rumpelstilzchen", die harte Straßenarbeit und die noch härteren Bedingungen im Straflager "U" zeugen von unaufhörlichen Prüfungen. Selbst das "Russische Lazarett" bietet kaum Linderung. Sibirien, Sowchos-Lager, Steinbruchlager "K." - jeder Ort ein neues Kapitel der Entbehrung. Als "Schwarzes Schaf" gebrandmarkt, kehrt Neumann immer wieder in die Hölle der Straf- und Straßenlager zurück, bevor der ersehnte "Transport in die Heimat" endlich die Rückkehr in ein Leben nach dem Überleben verspricht. Dieses Buch ist mehr als nur eine Erzählung; es ist eine Mahnung, ein Denkmal und ein flammender Appell gegen das Vergessen. Authentische Erinnerungen an die Kriegsgefangenschaft in der Sowjetunion, an Hunger, Kälte, Zwangsarbeit, die Willkür des NKWD und die nie versiegende Hoffnung auf Heimkehr. Ein Bericht, der unter die Haut geht und noch lange nachhallt. Ein wichtiges Zeitdokument, das die Schrecken des Krieges und die unendliche Leidensfähigkeit des Menschen eindrücklich vor Augen führt.
Details
Erscheinungsjahr: 2020
Fachbereich: Allgemeines
Genre: Geisteswissenschaften, Geschichte, Kunst, Musik
Rubrik: Geisteswissenschaften
Thema: Lexika
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 80 S.
ISBN-13: 9783346122889
ISBN-10: 3346122883
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Neumann, Karl
Auflage: 1. Auflage
Hersteller: GRIN Verlag
Verantwortliche Person für die EU: GRIN Publishing GmbH, Waltherstr. 23, D-80337 München, info@grin.com
Maße: 210 x 148 x 6 mm
Von/Mit: Karl Neumann
Erscheinungsdatum: 03.03.2020
Gewicht: 0,129 kg
Artikel-ID: 118071204