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Beschreibung
Die Autobiografischen Werke Franziska Gräfin zu Reventlows versammeln Selbstzeugnisse, tagebuchnahe Reflexionen, Erinnerungsprosa und erzählerisch stilisierte Lebensbilanz zu einem vielschichtigen Dokument der literarischen Moderne. Im Zentrum steht kein geschlossenes Bekenntnis, sondern die bewegliche Konstruktion eines Ichs, das zwischen aristokratischer Herkunft, künstlerischer Bohème, Mutterschaft, Liebesexperiment und ökonomischer Unsicherheit seine Freiheit behauptet. Reventlows Stil verbindet Ironie, lakonische Präzision und elegante Selbstinszenierung; im Kontext von Jugendstil, Münchner Schwabing und früher Frauenemanzipation erscheinen diese Texte als Gegenentwurf zu bürgerlicher Moral und männlich dominierten Künstlerlegenden. Franziska Gräfin zu Reventlow, 1871 in Husum geboren und 1918 in Locarno gestorben, lebte selbst jene Grenzgänge, von denen ihre Prosa zehrt. Der Bruch mit familiären Konventionen, Studien- und Künstlerjahre in München, prekäre Erwerbsarbeit, Übersetzungen, Beziehungen zu Intellektuellen der Bohème sowie ihr Beharren auf persönlicher und erotischer Selbstbestimmung prägten ihr Schreiben. Ihre autobiografischen Texte sind daher weder bloße Erinnerungen noch Anekdotensammlungen, sondern literarische Selbstbehauptungen. Dieses Buch empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die die Moderne nicht nur aus kanonischer Perspektive, sondern aus der scharfsinnigen Sicht einer unangepassten Autorin kennenlernen möchten. Es bietet historische Anschaulichkeit, ästhetischen Witz und ein erstaunlich gegenwärtiges Nachdenken über Identität, Geschlecht und Freiheit.
Die Autobiografischen Werke Franziska Gräfin zu Reventlows versammeln Selbstzeugnisse, tagebuchnahe Reflexionen, Erinnerungsprosa und erzählerisch stilisierte Lebensbilanz zu einem vielschichtigen Dokument der literarischen Moderne. Im Zentrum steht kein geschlossenes Bekenntnis, sondern die bewegliche Konstruktion eines Ichs, das zwischen aristokratischer Herkunft, künstlerischer Bohème, Mutterschaft, Liebesexperiment und ökonomischer Unsicherheit seine Freiheit behauptet. Reventlows Stil verbindet Ironie, lakonische Präzision und elegante Selbstinszenierung; im Kontext von Jugendstil, Münchner Schwabing und früher Frauenemanzipation erscheinen diese Texte als Gegenentwurf zu bürgerlicher Moral und männlich dominierten Künstlerlegenden. Franziska Gräfin zu Reventlow, 1871 in Husum geboren und 1918 in Locarno gestorben, lebte selbst jene Grenzgänge, von denen ihre Prosa zehrt. Der Bruch mit familiären Konventionen, Studien- und Künstlerjahre in München, prekäre Erwerbsarbeit, Übersetzungen, Beziehungen zu Intellektuellen der Bohème sowie ihr Beharren auf persönlicher und erotischer Selbstbestimmung prägten ihr Schreiben. Ihre autobiografischen Texte sind daher weder bloße Erinnerungen noch Anekdotensammlungen, sondern literarische Selbstbehauptungen. Dieses Buch empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die die Moderne nicht nur aus kanonischer Perspektive, sondern aus der scharfsinnigen Sicht einer unangepassten Autorin kennenlernen möchten. Es bietet historische Anschaulichkeit, ästhetischen Witz und ein erstaunlich gegenwärtiges Nachdenken über Identität, Geschlecht und Freiheit.
Details
Erscheinungsjahr: 2023
Fachbereich: Allgemeines
Genre: Geschichte, Importe
Rubrik: Geisteswissenschaften
Thema: Lexika
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 136 S.
ISBN-13: 9788028342920
ISBN-10: 8028342922
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Reventlow, Franziska Gräfin zu
Hersteller: Sharp Ink
Verantwortliche Person für die EU: Copycat s.r.o., 22, Holesovice, Schnirchova 662, ?-170 00 Prague, kristoferpaetau@gmail.com
Maße: 229 x 152 x 10 mm
Von/Mit: Franziska Gräfin zu Reventlow
Erscheinungsdatum: 01.12.2023
Gewicht: 0,304 kg
Artikel-ID: 128380027