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Beschreibung
Das Ende des Ost-West-Konflikts markiert keineswegs den Beginn einer neuen Weltordnung, das Ende des Ost-West-Konflikts hat vielmehr den Blick freigegeben auf die neue Unübersichtlichkeit der Welt. Auf der einen Seite erfahren wir den Trend zur Globalisierung, insbesondere im Medien-, Telekommunikations- und Finanzsektor und in der Welt der Moden und Geschmäcker, auf der anderen Seite erleben wir den Trend zur Fragmentierung. Gemeint ist z.B. die wachsende Zahl ethnonationalistischer Konflikte und der Zerfall von Staaten, aber auch die Krise der öffentlichen Finanzen, der Abbau des Sozialstaats oder die Zementierung der Zwei-Drittel-Gesellschaft.

Die These des Autors lautet, daß wir von dem Übergang von der Moderne zur Postmoderne stehen und uns die Frage stellen müssen, ob die 'großen Erzählungen' der Aufklärung von Fortschritt, Zivilisierung der Welt, Ausbreitung von Demokratie und Menschenrechten, Wirtschaftswachstum zum Zwecke der Wohlstandssteigerung und sozialen Sicherheit für alle nicht an eine Grenze gestoßen sind.
Das Ende des Ost-West-Konflikts markiert keineswegs den Beginn einer neuen Weltordnung, das Ende des Ost-West-Konflikts hat vielmehr den Blick freigegeben auf die neue Unübersichtlichkeit der Welt. Auf der einen Seite erfahren wir den Trend zur Globalisierung, insbesondere im Medien-, Telekommunikations- und Finanzsektor und in der Welt der Moden und Geschmäcker, auf der anderen Seite erleben wir den Trend zur Fragmentierung. Gemeint ist z.B. die wachsende Zahl ethnonationalistischer Konflikte und der Zerfall von Staaten, aber auch die Krise der öffentlichen Finanzen, der Abbau des Sozialstaats oder die Zementierung der Zwei-Drittel-Gesellschaft.

Die These des Autors lautet, daß wir von dem Übergang von der Moderne zur Postmoderne stehen und uns die Frage stellen müssen, ob die 'großen Erzählungen' der Aufklärung von Fortschritt, Zivilisierung der Welt, Ausbreitung von Demokratie und Menschenrechten, Wirtschaftswachstum zum Zwecke der Wohlstandssteigerung und sozialen Sicherheit für alle nicht an eine Grenze gestoßen sind.
Über den Autor
Ulrich Menzel, geboren 1947, ist Politikwissenschaftler und war bis zu seiner Emeritierung Inhaber des Lehrstuhls für Internationale Beziehungen und Vergleichende Regierungslehre an der TU Braunschweig.
Details
Erscheinungsjahr: 1998
Fachbereich: Zeitgeschichte & Politik
Genre: Geisteswissenschaften, Geschichte, Kunst, Musik
Jahrhundert: ab 1949
Rubrik: Geisteswissenschaften
Medium: Taschenbuch
Reihe: edition suhrkamp
Inhalt: 266 S.
ISBN-13: 9783518120224
ISBN-10: 3518120220
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Menzel, Ulrich
Auflage: 5. Auflage
Hersteller: Suhrkamp
edition suhrkamp
Verantwortliche Person für die EU: Suhrkamp Verlag GmbH, Torstr. 44, D-10119 Berlin, info@suhrkamp.de
Maße: 177 x 108 x 19 mm
Von/Mit: Ulrich Menzel
Erscheinungsdatum: 25.02.1998
Gewicht: 0,24 kg
Artikel-ID: 101377145

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