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Beschreibung

Faschismus ist in aller Munde. Faschisten sind allerdings immer nur die anderen: Selbst die autoritärsten Regierungen behaupten, sie würden den Faschismus bekämpfen. Doch was genau ist Faschismus? Womit fängt er? Etwa mit Regierungen, die selbst die Unsicherheit erzeugen, die sie dann mit autoritären Maßnahmen bekämpfen? Oder mit einem allgegenwärtigen Gefühl der Bedrohung? Viele sehnen sich in eine Welt zurück, in der es klare Grenzen und Rollen gab. Andere fordern eine Welt, in der alle Gefahr durch korrektes Sprechen und richtiges Konsumieren gebannt wird. Dabei lässt sich Egozentrik kaum noch von echten Anliegen unterscheiden und die Wirkung erscheint wichtiger als die Wahrheit. Weitsicht, Planung, Zukunft, Argumentation, Wissen - das war gestern. Wann beginnt Faschismus?

Mark Terkessidis fragt nach den Voraussetzungen für Faschismus. Er zeigt, wie die Aufbrüche der 1960er-Jahre in halbherzigen Reformen steckengeblieben sind und warum die Reaktion in radikaler Nostalgie besteht. Er beschreibt ein neues politisches Kontinuum, in dem die gefährdete Gemeinschaft im Mittelpunkt steht - auch bei den sogenannten progressiven Kräften.

Faschismus ist in aller Munde. Faschisten sind allerdings immer nur die anderen: Selbst die autoritärsten Regierungen behaupten, sie würden den Faschismus bekämpfen. Doch was genau ist Faschismus? Womit fängt er? Etwa mit Regierungen, die selbst die Unsicherheit erzeugen, die sie dann mit autoritären Maßnahmen bekämpfen? Oder mit einem allgegenwärtigen Gefühl der Bedrohung? Viele sehnen sich in eine Welt zurück, in der es klare Grenzen und Rollen gab. Andere fordern eine Welt, in der alle Gefahr durch korrektes Sprechen und richtiges Konsumieren gebannt wird. Dabei lässt sich Egozentrik kaum noch von echten Anliegen unterscheiden und die Wirkung erscheint wichtiger als die Wahrheit. Weitsicht, Planung, Zukunft, Argumentation, Wissen - das war gestern. Wann beginnt Faschismus?

Mark Terkessidis fragt nach den Voraussetzungen für Faschismus. Er zeigt, wie die Aufbrüche der 1960er-Jahre in halbherzigen Reformen steckengeblieben sind und warum die Reaktion in radikaler Nostalgie besteht. Er beschreibt ein neues politisches Kontinuum, in dem die gefährdete Gemeinschaft im Mittelpunkt steht - auch bei den sogenannten progressiven Kräften.

Über den Autor

Mark Terkessidis
, 1966 geboren, ist freier Autor und beschäftigt sich seit den 1990er-Jahren mit der Neuen Rechten in Europa. Er publizierte in Tageszeitungen, Radio und zahlreichen Büchern zu Migration, Rassismus und Erinnerung und unterrichtete dazu an Universitäten. Zuletzt erschien sein Buch
WessenErinnerung zählt? Koloniale Vergangenheit und Rassismus heute.

Details
Erscheinungsjahr: 2026
Fachbereich: Populäre Darstellungen
Genre: Politikwissenschaft & Soziologie, Recht, Sozialwissenschaften, Wirtschaft
Rubrik: Wissenschaften
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 142 S.
ISBN-13: 9783751821131
ISBN-10: 3751821139
Sprache: Deutsch
Einband: Klappenbroschur
Autor: Terkessidis, Mark
Hersteller: Matthes & Seitz Verlag
MSB Matthes & Seitz Berlin Verlagsgesellschaft mbH
Verantwortliche Person für die EU: MSB Matthes & Seitz Berlin Verlagsgesellschaft mbH, Andreas Rötzer, Großbeerenstr. 57a, D-10965 Berlin, info@matthes-seitz-berlin.de
Maße: 203 x 119 x 18 mm
Von/Mit: Mark Terkessidis
Erscheinungsdatum: 19.03.2026
Gewicht: 0,186 kg
Artikel-ID: 134805174

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