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Beschreibung
"Ein Bild lebt sein eigenes Leben wie ein lebendiges Geschöpf, da das Bild nur Leben hat durch den Menschen, der es betrachtet." (Pablo Picasso) Die unmittelbare sinnliche Erfahrung ist ein Königsweg zum Verständnis von Kunst. Dieser fundamentalen Auffassung Picassos folgte auch Werner Schmalenbach (1920-2010). Der Kunsthistoriker, Kurator und Museumsleiter, der die bedeutende Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen aufbaute, ließ sich durch Kunst berühren, erschüttern und provozieren. An seinen Bildbetrachtungen können wir die zwei Seiten der Kunsterfahrung exemplarisch studieren: Hier die Bewegung der wirkmächtigen Ausdrucksqualitäten im Werk, dort der schöpferische Erkundungsprozess "im Auge" des Betrachters. Dem Ineinandergreifen beider Gestaltbewegungen liegt bei Schmalenbach ein immanentes Gerüst an methodischem Vorgehen und inhaltlicher Analyse zugrunde. Diese Einführung nutzt die ausdrucksstarken und strukturierten Beschreibungen Schmalenbachs, um ihrerseits das gestaltpsychologische Basisinstrumentarium der Kunstbetrachtung anschaulich vorstellen zu können. Dabei wird das "lebendige Geschöpf" der Begegnung zwischen Objekt und Betrachter aus vier Perspektiven beleuchtet: Die Gestaltqualitäten des Bildes und des Erlebens, ihre Zentrierung in spannungsvollen Verhältnissen eines Gegen- und Miteinanders, die Steigerung der Anschauungsdynamik durch "kunstvolle" Werk- wie Seelenkonstruktionen und nicht zuletzt von der Auffassung her, dass Paradoxien den ganzen Prozess zusammenhalten.

Ralf Debus, geboren 1952 in Bardenberg bei Aachen, ist ein Kölner Psychologe, Autor, Therapeut und Wirkungsforscher. Er war Schüler und wissenschaftlicher Mitarbeiter von Wilhelm Salber, dem Begründer der Morphologischen Psychologie an der Universität Köln.
Debus`Wirken steht für eine besondere Verschränkung von tiefenpsychologischer Alltagsanalyse, kunstpsychologischer Forschung, langjähriger klinischer Erfahrung und literarischem Schreiben.
Der Öffentlichkeit ist er bekannt geworden als mehrfacher Gast in dem Podcast Tafel und Therapie von Jens Wenzel. Hier bezieht er Stellung zu Fragen der Psychologie, des Lernens, zu Konflikten in Organisationen, zur Erziehung und Lebensentwicklung überhaupt.
Eine seiner zentralen Leidenschaften gilt der psychologischen Wirkung von Kunstwerken. Hier folgt Debus`dem Credo Goethes: "Am farbigen Abglanz haben wir das Leben."
Es gibt keine Sache in der Welt, die uns mehr über uns und unser Funktionieren zeigen kann als das Kunstwerk. Die Nacht- wie die Lichtseiten der menschlichen Existenz spiegeln uns die Künste.
"Ein Bild lebt sein eigenes Leben wie ein lebendiges Geschöpf, da das Bild nur Leben hat durch den Menschen, der es betrachtet." (Pablo Picasso) Die unmittelbare sinnliche Erfahrung ist ein Königsweg zum Verständnis von Kunst. Dieser fundamentalen Auffassung Picassos folgte auch Werner Schmalenbach (1920-2010). Der Kunsthistoriker, Kurator und Museumsleiter, der die bedeutende Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen aufbaute, ließ sich durch Kunst berühren, erschüttern und provozieren. An seinen Bildbetrachtungen können wir die zwei Seiten der Kunsterfahrung exemplarisch studieren: Hier die Bewegung der wirkmächtigen Ausdrucksqualitäten im Werk, dort der schöpferische Erkundungsprozess "im Auge" des Betrachters. Dem Ineinandergreifen beider Gestaltbewegungen liegt bei Schmalenbach ein immanentes Gerüst an methodischem Vorgehen und inhaltlicher Analyse zugrunde. Diese Einführung nutzt die ausdrucksstarken und strukturierten Beschreibungen Schmalenbachs, um ihrerseits das gestaltpsychologische Basisinstrumentarium der Kunstbetrachtung anschaulich vorstellen zu können. Dabei wird das "lebendige Geschöpf" der Begegnung zwischen Objekt und Betrachter aus vier Perspektiven beleuchtet: Die Gestaltqualitäten des Bildes und des Erlebens, ihre Zentrierung in spannungsvollen Verhältnissen eines Gegen- und Miteinanders, die Steigerung der Anschauungsdynamik durch "kunstvolle" Werk- wie Seelenkonstruktionen und nicht zuletzt von der Auffassung her, dass Paradoxien den ganzen Prozess zusammenhalten.

Ralf Debus, geboren 1952 in Bardenberg bei Aachen, ist ein Kölner Psychologe, Autor, Therapeut und Wirkungsforscher. Er war Schüler und wissenschaftlicher Mitarbeiter von Wilhelm Salber, dem Begründer der Morphologischen Psychologie an der Universität Köln.
Debus`Wirken steht für eine besondere Verschränkung von tiefenpsychologischer Alltagsanalyse, kunstpsychologischer Forschung, langjähriger klinischer Erfahrung und literarischem Schreiben.
Der Öffentlichkeit ist er bekannt geworden als mehrfacher Gast in dem Podcast Tafel und Therapie von Jens Wenzel. Hier bezieht er Stellung zu Fragen der Psychologie, des Lernens, zu Konflikten in Organisationen, zur Erziehung und Lebensentwicklung überhaupt.
Eine seiner zentralen Leidenschaften gilt der psychologischen Wirkung von Kunstwerken. Hier folgt Debus`dem Credo Goethes: "Am farbigen Abglanz haben wir das Leben."
Es gibt keine Sache in der Welt, die uns mehr über uns und unser Funktionieren zeigen kann als das Kunstwerk. Die Nacht- wie die Lichtseiten der menschlichen Existenz spiegeln uns die Künste.
Details
Erscheinungsjahr: 2025
Genre: Geisteswissenschaften, Kunst, Musik
Rubrik: Kunst & Musik
Thema: Kunstgeschichte
Medium: Buch
Inhalt: 216 S.
ISBN-13: 9783947438655
ISBN-10: 3947438656
Sprache: Deutsch
Einband: Gebunden
Autor: Debus, Ralf
Hersteller: Bücken & Sulzer Verlag
Bücken, Alexander, u. Fabian Sulzer
Verantwortliche Person für die EU: Bücken & Sulzer Verlag, Alexander Bücken, Hauptstr., D-51491 Overath, info@buchhandlung-buecken.de
Maße: 247 x 178 x 20 mm
Von/Mit: Ralf Debus
Erscheinungsdatum: 22.08.2025
Gewicht: 0,708 kg
Artikel-ID: 133919089