Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Beschreibung
Die paternalistisch-autoritäre Gesellschaftsvorstellung der SED sah persönliches Engagement nur innerhalb staatlicher Strukturen vor, eine gesellschaftliche Selbstorganisation war in der DDR unerwünscht. Doch wie gestaltete sich politische und kulturelle Partizipation innerhalb dieser staatlichen Strukturen in der Praxis? Das Buch wirft in seinen Beiträgen einen vielschichtigen Blick auf bürgerschaftliches Engagement in der DDR. Deutlich wird dabei, dass die Menschen aktiv die Angebote der staatlichen Verwaltungen, Blockparteien und Massenorganisationen für eigene Anliegen nutzten, sei es zur Pflege heimischer Traditionen oder den Umweltschutz. Als mit dem revolutionären Umbruch 1989/1990 diese systemspezifische Partizipation zerbrach, setzten in einigen Fällen die Bürgerinnen und Bürger ihr Engagement in nun erlaubten Vereinen und Initiativen fort.
Die paternalistisch-autoritäre Gesellschaftsvorstellung der SED sah persönliches Engagement nur innerhalb staatlicher Strukturen vor, eine gesellschaftliche Selbstorganisation war in der DDR unerwünscht. Doch wie gestaltete sich politische und kulturelle Partizipation innerhalb dieser staatlichen Strukturen in der Praxis? Das Buch wirft in seinen Beiträgen einen vielschichtigen Blick auf bürgerschaftliches Engagement in der DDR. Deutlich wird dabei, dass die Menschen aktiv die Angebote der staatlichen Verwaltungen, Blockparteien und Massenorganisationen für eigene Anliegen nutzten, sei es zur Pflege heimischer Traditionen oder den Umweltschutz. Als mit dem revolutionären Umbruch 1989/1990 diese systemspezifische Partizipation zerbrach, setzten in einigen Fällen die Bürgerinnen und Bürger ihr Engagement in nun erlaubten Vereinen und Initiativen fort.
Zusammenfassung
Dr. Christian Möller ist Historiker und arbeitet als Wissenschaftlicher Referent in der Planungsgruppe "Geschichte, Politik und Demokratie Nordrhein-Westfalens" des Landtages NRW.

Dr. Tobias Huff ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Seminar, Arbeitsbereich Neuere Geschichte, der Johannes Gutenberg-Universität Mainz sowie Leiter des Prüfungsamtes des Fachbereichs Geschichts- und Kulturwissenschaften.


Jörg Ganzenmüller war von 2014 bis 2025 Vorstandsvorsitzender der Stiftung Ettersberg und ist seit 2025 Direktor des Hannah-Arendt-Instituts für Totalitarismusforschung sowie Inhaber der Professur für Totalitarismusforschung an der TU Dresden. Seine Forschungsschwerpunkte sind u. a. die Geschichte des Nationalsozialismus, der SED-Diktatur und des deutschen Vereinigungsprozesses sowie die Erinnerung an Diktatur und Krieg im Europa des 20. Jahrhunderts.
Bertram Triebel ist promovierter Historiker und lebt in Frankfurt am Main. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehört die Geschichte der SBZ/DDR. Mehr Informationen unter: [...]
Jörg Ganzenmüller war von 2014 bis 2025 Vorstandsvorsitzender der Stiftung Ettersberg und ist seit 2025 Direktor des Hannah-Arendt-Instituts für Totalitarismusforschung sowie Inhaber der Professur für Totalitarismusforschung an der TU Dresden. Seine Forschungsschwerpunkte sind u. a. die Geschichte des Nationalsozialismus, der SED-Diktatur und des deutschen Vereinigungsprozesses sowie die Erinnerung an Diktatur und Krieg im Europa des 20. Jahrhunderts.
Details
Erscheinungsjahr: 2022
Fachbereich: Geisteswissenschaften allgemein
Genre: Geisteswissenschaften, Kunst, Musik
Rubrik: Geisteswissenschaften
Medium: Buch
Inhalt: 320 S.
ISBN-13: 9783412521646
ISBN-10: 3412521647
Sprache: Deutsch
Herstellernummer: BVK0015453
Einband: Gebunden
Autor: Ganzenmüller, Jörg
Triebel, Bertram
Redaktion: Ganzenmüller, Jörg
Triebel, Bertram
Herausgeber: Jörg Ganzenmüller/Bertram Triebel
Hersteller: Böhlau
Brill Deutschland GmbH
Verantwortliche Person für die EU: Böhlau-Verlag GmbH u Cie., Lindenstr. 14, D-50674 Köln, ute.schnueckel@brill.com
Abbildungen: Ca. 10 s/w- Abb.
Maße: 22 x 222 x 222 mm
Von/Mit: Jörg Ganzenmüller (u. a.)
Erscheinungsdatum: 13.12.2022
Gewicht: 0,628 kg
Artikel-ID: 119136173

Ähnliche Produkte