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Beschreibung
J. B. Burys Geschichte des späteren Römischen Reiches entfaltet in zwei Bänden die Epoche von 395 bis 565, vom Tod Theodosius' I. bis zum Ende Justinians. Das Werk verbindet politische Erzählung, Verwaltungs-, Militär- und Kirchengeschichte mit genauer Quellenkritik: Hofintrigen in Konstantinopel, der Zerfall der westlichen Reichshälfte, germanische Nachfolgereiche, Perserkriege, Religionsstreitigkeiten und die justinianische Restaurationspolitik erscheinen als Teile eines fortdauernden römischen Systems. Stilistisch steht Bury zwischen klassischer erzählender Historiographie und moderner positivistischer Forschung; zugleich antwortet er gelehrt auf Gibbons Deutung von Niedergang und Fall. John Bagnell Bury, irischer Althistoriker, Philologe und Byzantinist, lehrte als Regius Professor in Cambridge und war mit den antiken Quellen ebenso vertraut wie mit der europäischen Gelehrtentradition. Seine editorische Arbeit an Gibbon, seine Skepsis gegenüber teleologischen Verfallsmodellen und sein Interesse an institutioneller Kontinuität prägten dieses Buch. Bury schrieb aus dem Bedürfnis, das sogenannte Byzantinische Reich nicht als exotischen Nachsatz, sondern als legitime römische Geschichte zu erklären. Dieses Werk empfiehlt sich Lesern, die die Spätantike in ihrer politischen Komplexität verstehen möchten. Trotz einzelner überholter Forschungsstände bleibt Burys Synthese durch Klarheit, Quellenbeherrschung und analytische Nüchternheit ein grundlegender Zugang zu Rom, Byzanz und der Entstehung des mittelalterlichen Europa.
J. B. Burys Geschichte des späteren Römischen Reiches entfaltet in zwei Bänden die Epoche von 395 bis 565, vom Tod Theodosius' I. bis zum Ende Justinians. Das Werk verbindet politische Erzählung, Verwaltungs-, Militär- und Kirchengeschichte mit genauer Quellenkritik: Hofintrigen in Konstantinopel, der Zerfall der westlichen Reichshälfte, germanische Nachfolgereiche, Perserkriege, Religionsstreitigkeiten und die justinianische Restaurationspolitik erscheinen als Teile eines fortdauernden römischen Systems. Stilistisch steht Bury zwischen klassischer erzählender Historiographie und moderner positivistischer Forschung; zugleich antwortet er gelehrt auf Gibbons Deutung von Niedergang und Fall. John Bagnell Bury, irischer Althistoriker, Philologe und Byzantinist, lehrte als Regius Professor in Cambridge und war mit den antiken Quellen ebenso vertraut wie mit der europäischen Gelehrtentradition. Seine editorische Arbeit an Gibbon, seine Skepsis gegenüber teleologischen Verfallsmodellen und sein Interesse an institutioneller Kontinuität prägten dieses Buch. Bury schrieb aus dem Bedürfnis, das sogenannte Byzantinische Reich nicht als exotischen Nachsatz, sondern als legitime römische Geschichte zu erklären. Dieses Werk empfiehlt sich Lesern, die die Spätantike in ihrer politischen Komplexität verstehen möchten. Trotz einzelner überholter Forschungsstände bleibt Burys Synthese durch Klarheit, Quellenbeherrschung und analytische Nüchternheit ein grundlegender Zugang zu Rom, Byzanz und der Entstehung des mittelalterlichen Europa.
Details
Erscheinungsjahr: 2025
Genre: Geschichte, Importe
Jahrhundert: Mittelalter
Rubrik: Geisteswissenschaften
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 708 S.
ISBN-13: 9788028395582
ISBN-10: 8028395589
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Bury, J. B.
Hersteller: Copycat
Verantwortliche Person für die EU: Copycat s.r.o., 22, Holesovice, Schnirchova 662, ?-170 00 Prague, kristoferpaetau@gmail.com
Maße: 229 x 152 x 38 mm
Von/Mit: J. B. Bury
Erscheinungsdatum: 24.06.2025
Gewicht: 1,007 kg
Artikel-ID: 133595362

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