Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Beschreibung
Vom Ruhrgebiet war vor 1914 noch kaum die Rede. Die Zeitgenoss:innen bezeichneten den schwerindustriellen Ballungsraum, der in wenigen Jahrzehnten auf dünn besiedelter, agrarisch geprägter Fläche entstanden war, nüchtern als Rheinisch-Westfälischen Industriebezirk. Die Beiträge des Bandes zeigen, dass es sich bei der Konstituierung dieses jungen Raumes keineswegs um eine zwangsläufige Entwicklung handelte, sondern die Zukunft offen und unsicher war. In einem langen Zeitraum von der Frühen Neuzeit bis zum Ersten Weltkrieg spüren sie den Lebenswelten, Erfahrungen und Wahrnehmungen, der Ressourcennutzung und Umweltzerstörung nach. Themen wie Arbeit und Freizeit, Kultur und Religion beleuchtet der Band ebenso wie soziale und politische Konflikte, Mobilität und Migration.
Vom Ruhrgebiet war vor 1914 noch kaum die Rede. Die Zeitgenoss:innen bezeichneten den schwerindustriellen Ballungsraum, der in wenigen Jahrzehnten auf dünn besiedelter, agrarisch geprägter Fläche entstanden war, nüchtern als Rheinisch-Westfälischen Industriebezirk. Die Beiträge des Bandes zeigen, dass es sich bei der Konstituierung dieses jungen Raumes keineswegs um eine zwangsläufige Entwicklung handelte, sondern die Zukunft offen und unsicher war. In einem langen Zeitraum von der Frühen Neuzeit bis zum Ersten Weltkrieg spüren sie den Lebenswelten, Erfahrungen und Wahrnehmungen, der Ressourcennutzung und Umweltzerstörung nach. Themen wie Arbeit und Freizeit, Kultur und Religion beleuchtet der Band ebenso wie soziale und politische Konflikte, Mobilität und Migration.
Zusammenfassung
Nicolai Hannig ist Professor für Neuere Geschichte an der Technischen Universität Darmstadt.
Ute Schneider ist Professorin für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte an der Universität Duisburg-Essen.
Stefan Berger ist Professor für Sozialgeschichte und Direktor des Instituts für soziale Bewegungen an der Ruhr-Universität Bochum sowie Vorstandsvorsitzender der Stiftung Geschichte des Ruhrgebiets und Honorary Professor an der Cardiff University in Großbritannien. Seine Forschungsschwerpunkt liegen u.a. auf der Geschichte sozialer Bewegungen, der Arbeiterbewegung, der Industriekultur, der Erinnerungsgeschichte und Geschichtstheorie sowie der Geschichte der deutsch-britischen Beziehungen.
Nicolai Hannig ist Professor für Neuere Geschichte an der Technischen Universität Darmstadt.
Jan Kellershohn ist Referent für Neueste Geschichte und Zeitgeschichte am Institut für Landesgeschichte des Landesamts für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt in Halle (Saale). Mit der vorliegenden Arbeit wurde er 2020 an der Ruhr-Universität Bochum promoviert.
Ute Schneider ist Professorin für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte an der Universität Duisburg-Essen.
Hans-Christoph Seidel ist Geschäftsführer des Instituts für soziale Bewegungen der Ruhr-Universität Bochum und der Stiftung Geschichte des Ruhrgebiets.
Malte Thießen ist Leiter des LWL-Instituts für westfälische Regionalgeschichte in Münster und Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Münster.
Details
Erscheinungsjahr: 2025
Fachbereich: Regionalgeschichte
Genre: Geisteswissenschaften, Geschichte, Kunst, Musik
Rubrik: Geisteswissenschaften
Medium: Buch
Inhalt: 570 S.
ISBN-13: 9783412531102
ISBN-10: 3412531103
Sprache: Deutsch
Herstellernummer: BVK0016029
Einband: Gebunden
Redaktion: Adamski, Jens
Schneider, Ute
Herausgeber: Nicolai Hannig (Prof. Dr.)/Ute Schneider (Dr.)/Stefan Berger (Prof. Dr
.) u a
Hersteller: Böhlau
Böhlau-Verlag GmbH
Verantwortliche Person für die EU: Brill Deutschland GmbH, Wollmarktstr. 115, D-33098 Paderborn, productsafety@degruyterbrill.com
Abbildungen: 119 meist farb. Abbildungen
Maße: 277 x 213 x 34 mm
Von/Mit: Jens Adamski (u. a.)
Erscheinungsdatum: 18.06.2025
Gewicht: 2,082 kg
Artikel-ID: 133483922

Ähnliche Produkte