Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Beschreibung
William Hickling Prescotts Geschichte der Eroberung von Peru entfaltet die dramatische Begegnung zwischen dem Inkareich und den spanischen Konquistadoren um Francisco Pizarro. Mit breiter erzählerischer Anlage verbindet das Werk politische Chronik, militärische Analyse und ethnographische Beobachtung; zugleich trägt es deutlich die Handschrift der romantischen Historiographie des 19. Jahrhunderts. Prescott schildert Glanz und Verletzlichkeit der Andenzivilisation ebenso wie Ehrgeiz, Gewalt und religiöse Selbstgewissheit der Eroberer, wobei seine elegante Prosa historische Forschung in eine spannungsvolle Erzählform überführt. Prescott (1796-1859), einer der bedeutendsten amerikanischen Historiker seiner Zeit, schrieb trotz schwerer Sehbehinderung mit außerordentlicher Disziplin und archivalischem Ehrgeiz. Seine Studien zur spanischen Geschichte, besonders zur Herrschaft Ferdinands und Isabellas sowie zur Eroberung Mexikos, bereiteten dieses Werk methodisch und thematisch vor. Aus der Perspektive eines protestantisch geprägten Neuenglandes interessierten ihn Macht, Fanatismus, imperiale Verwaltung und der moralische Preis historischer Größe. Dieses Buch empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die klassische Geschichtsschreibung nicht nur als Informationsquelle, sondern als literarische Form verstehen wollen. Wer sich für Kolonialismus, Kulturkontakt und die Entstehung historischer Mythen interessiert, findet hier ein zugleich fesselndes und kritisch zu lesendes Monument.
William Hickling Prescotts Geschichte der Eroberung von Peru entfaltet die dramatische Begegnung zwischen dem Inkareich und den spanischen Konquistadoren um Francisco Pizarro. Mit breiter erzählerischer Anlage verbindet das Werk politische Chronik, militärische Analyse und ethnographische Beobachtung; zugleich trägt es deutlich die Handschrift der romantischen Historiographie des 19. Jahrhunderts. Prescott schildert Glanz und Verletzlichkeit der Andenzivilisation ebenso wie Ehrgeiz, Gewalt und religiöse Selbstgewissheit der Eroberer, wobei seine elegante Prosa historische Forschung in eine spannungsvolle Erzählform überführt. Prescott (1796-1859), einer der bedeutendsten amerikanischen Historiker seiner Zeit, schrieb trotz schwerer Sehbehinderung mit außerordentlicher Disziplin und archivalischem Ehrgeiz. Seine Studien zur spanischen Geschichte, besonders zur Herrschaft Ferdinands und Isabellas sowie zur Eroberung Mexikos, bereiteten dieses Werk methodisch und thematisch vor. Aus der Perspektive eines protestantisch geprägten Neuenglandes interessierten ihn Macht, Fanatismus, imperiale Verwaltung und der moralische Preis historischer Größe. Dieses Buch empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die klassische Geschichtsschreibung nicht nur als Informationsquelle, sondern als literarische Form verstehen wollen. Wer sich für Kolonialismus, Kulturkontakt und die Entstehung historischer Mythen interessiert, findet hier ein zugleich fesselndes und kritisch zu lesendes Monument.
Details
Erscheinungsjahr: 2025
Fachbereich: Regionalgeschichte
Genre: Geschichte, Importe
Rubrik: Geisteswissenschaften
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 332 S.
ISBN-13: 9788028391942
ISBN-10: 802839194X
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Prescott, William Hickling
Hersteller: Copycat
Verantwortliche Person für die EU: Copycat s.r.o., 22, Holesovice, Schnirchova 662, ?-170 00 Prague, kristoferpaetau@gmail.com
Maße: 229 x 152 x 19 mm
Von/Mit: William Hickling Prescott
Erscheinungsdatum: 23.06.2025
Gewicht: 0,482 kg
Artikel-ID: 133595709