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Beschreibung
Diese Sammlung versammelt Romane, Novellen und autobiografische Zeugnisse Leopold von Sacher-Masochs zu einem Panorama literarischer Obsessionen, sozialer Beobachtung und historischer Erinnerung. Zwischen psychologischer Analyse, novellistischer Zuspitzung und realistischem Zeitbild entfalten sich Themen wie Begehren, Macht, Unterwerfung, nationale Vielfalt und moralische Ambivalenz. Im Kontext des europäischen Realismus und der Literatur der Habsburgermonarchie zeigen diese Texte eine eigentümliche Verbindung von ethnografischer Genauigkeit, sinnlicher Intensität und erzählerischer Kühle. Sacher-Masoch, 1836 in Lemberg geboren, wuchs in einer vielsprachigen, multikulturellen Grenzregion auf, deren Konflikte und Bräuche sein Werk nachhaltig prägten. Seine Erfahrungen mit galizischen Lebenswelten, sein Interesse an Recht, Geschichte und Volkskunde sowie seine Sensibilität für gesellschaftliche Abhängigkeiten bilden den Hintergrund vieler Erzählungen. Die spätere Reduktion seines Namens auf den Begriff Masochismus verstellt oft den Blick auf seine umfassendere literarische Leistung. Empfohlen sei dieser Band Leserinnen und Lesern, die Sacher-Masoch jenseits bloßer Skandalisierung entdecken möchten. Die gesammelten Werke eröffnen einen Zugang zu einem Autor, der erotische Imagination, politische Randzonen und soziale Diagnostik mit bemerkenswerter erzählerischer Konsequenz verband. Wer die dunkleren Strömungen des 19. Jahrhunderts verstehen will, findet hier ein unverzichtbares Dokument.
Diese Sammlung versammelt Romane, Novellen und autobiografische Zeugnisse Leopold von Sacher-Masochs zu einem Panorama literarischer Obsessionen, sozialer Beobachtung und historischer Erinnerung. Zwischen psychologischer Analyse, novellistischer Zuspitzung und realistischem Zeitbild entfalten sich Themen wie Begehren, Macht, Unterwerfung, nationale Vielfalt und moralische Ambivalenz. Im Kontext des europäischen Realismus und der Literatur der Habsburgermonarchie zeigen diese Texte eine eigentümliche Verbindung von ethnografischer Genauigkeit, sinnlicher Intensität und erzählerischer Kühle. Sacher-Masoch, 1836 in Lemberg geboren, wuchs in einer vielsprachigen, multikulturellen Grenzregion auf, deren Konflikte und Bräuche sein Werk nachhaltig prägten. Seine Erfahrungen mit galizischen Lebenswelten, sein Interesse an Recht, Geschichte und Volkskunde sowie seine Sensibilität für gesellschaftliche Abhängigkeiten bilden den Hintergrund vieler Erzählungen. Die spätere Reduktion seines Namens auf den Begriff Masochismus verstellt oft den Blick auf seine umfassendere literarische Leistung. Empfohlen sei dieser Band Leserinnen und Lesern, die Sacher-Masoch jenseits bloßer Skandalisierung entdecken möchten. Die gesammelten Werke eröffnen einen Zugang zu einem Autor, der erotische Imagination, politische Randzonen und soziale Diagnostik mit bemerkenswerter erzählerischer Konsequenz verband. Wer die dunkleren Strömungen des 19. Jahrhunderts verstehen will, findet hier ein unverzichtbares Dokument.
Details
Erscheinungsjahr: 2022
Genre: Romane & Erzählungen
Rubrik: Belletristik
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 704 S.
ISBN-13: 9788027363971
ISBN-10: 8027363977
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Sacher-Masoch, Leopold von
Hersteller: e-artnow
Verantwortliche Person für die EU: e-artnow s.r.o., Za Sidlistem 22, ?-143 00 Prague, kristoferpaetau@gmail.com
Maße: 229 x 152 x 37 mm
Von/Mit: Leopold von Sacher-Masoch
Erscheinungsdatum: 20.12.2022
Gewicht: 0,98 kg
Artikel-ID: 126416001

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