Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Beschreibung
George Sands Geschichte meines Lebens ist weit mehr als eine chronologische Selbstbeschreibung: Die Autobiografie entfaltet Herkunft, Kindheit, Bildung, politische Erfahrung und künstlerische Selbstfindung als zusammenhängende Geschichte eines modernen Bewusstseins. In einem zugleich reflektierten, erzählerisch lebendigen und essayistischen Stil verbindet Sand persönliche Erinnerung mit sozialer Analyse. Das Werk steht im Kontext der romantischen Autobiografie des 19. Jahrhunderts, überschreitet deren Grenzen jedoch durch seine Aufmerksamkeit für Geschlecht, Klasse, Familie und die moralischen Spannungen nachrevolutionärer Gesellschaft. George Sand, geboren 1804 als Amantine Aurore Lucile Dupin, schrieb aus einer biografischen Lage heraus, die selbst literarischen Stoff bot: aristokratische und bürgerliche Herkunft, frühe Verluste, eine unkonventionelle Ehe, Pariser Schriftstellerleben, politische Anteilnahme und ein bewusst gewähltes männliches Pseudonym. Ihre Erfahrungen als Frau in einer männlich dominierten Öffentlichkeit prägen die Autobiografie ebenso wie ihr republikanisches, humanistisches und sozial sensibles Denken. Dieses Buch empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die Autobiografie nicht bloß als Bekenntnis, sondern als historische Erkenntnisform verstehen wollen. Es eröffnet einen außergewöhnlichen Zugang zu einer Autorin, die ihr Leben als intellektuelle Verantwortung begreift, und zugleich zu einer Epoche, in der Literatur, Politik und Identität neu verhandelt wurden.
George Sands Geschichte meines Lebens ist weit mehr als eine chronologische Selbstbeschreibung: Die Autobiografie entfaltet Herkunft, Kindheit, Bildung, politische Erfahrung und künstlerische Selbstfindung als zusammenhängende Geschichte eines modernen Bewusstseins. In einem zugleich reflektierten, erzählerisch lebendigen und essayistischen Stil verbindet Sand persönliche Erinnerung mit sozialer Analyse. Das Werk steht im Kontext der romantischen Autobiografie des 19. Jahrhunderts, überschreitet deren Grenzen jedoch durch seine Aufmerksamkeit für Geschlecht, Klasse, Familie und die moralischen Spannungen nachrevolutionärer Gesellschaft. George Sand, geboren 1804 als Amantine Aurore Lucile Dupin, schrieb aus einer biografischen Lage heraus, die selbst literarischen Stoff bot: aristokratische und bürgerliche Herkunft, frühe Verluste, eine unkonventionelle Ehe, Pariser Schriftstellerleben, politische Anteilnahme und ein bewusst gewähltes männliches Pseudonym. Ihre Erfahrungen als Frau in einer männlich dominierten Öffentlichkeit prägen die Autobiografie ebenso wie ihr republikanisches, humanistisches und sozial sensibles Denken. Dieses Buch empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die Autobiografie nicht bloß als Bekenntnis, sondern als historische Erkenntnisform verstehen wollen. Es eröffnet einen außergewöhnlichen Zugang zu einer Autorin, die ihr Leben als intellektuelle Verantwortung begreift, und zugleich zu einer Epoche, in der Literatur, Politik und Identität neu verhandelt wurden.
Details
Erscheinungsjahr: 2022
Produktart: Nachschlagewerke
Rubrik: Sachliteratur
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 768 S.
ISBN-13: 9788027352951
ISBN-10: 8027352959
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Sand, George
Übersetzung: Glümer, Claire
Hersteller: e-artnow
Verantwortliche Person für die EU: e-artnow s.r.o., Za Sidlistem 22, ?-143 00 Prague, kristoferpaetau@gmail.com
Maße: 40 x 152 x 229 mm
Von/Mit: George Sand
Erscheinungsdatum: 16.12.2022
Gewicht: 1,069 kg
Artikel-ID: 126417062