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Beschreibung
Zwischen geerbter Erinnerung und gelebter Gegenwart fragt dieses Buch, wie tief der Zweite Weltkrieg bis in die dritte Generation hinein nachwirkt. Krieg, Flucht, Vertreibung und familiäres Schweigen haben Millionen Deutsche geprägt - doch wie sehr diese Erfahrungen das emotionale, soziale und politische Selbstverständnis der Nachgeborenen formen, ist bislang kaum systematisch untersucht worden.
Dr. Christian Hardinghaus erkundet den Zusammenhang zwischen transgenerationalen Traumata und dem auffälligen Verschwinden des Begriffs Heimat aus dem deutschen Selbstverständnis. Er fragt, ob und auf welchen Wegen Erfahrungen von Heimatverlust und Entwurzelung über Generationen weiterwirken - und warum Deutschland das einzige Land der Welt zu sein scheint, in dem Patriotismus als verdächtig gilt.
Auf der Grundlage einer eigenen empirischen Studie mit mehreren Hundert Teilnehmenden der Kriegsenkel-Generation (Jahrgänge 1945-1990) sowie biografischer Fallgeschichten macht das Buch sichtbar, welche Muster sich zwischen familiärer Herkunft, Heimatgefühl und politischer Orientierung abzeichnen - und stellt damit erstmals eine systematische Verbindung zwischen Zeitgeschichte, Psychotraumatologie und gesellschaftlicher Gegenwart her.
Zwischen geerbter Erinnerung und gelebter Gegenwart fragt dieses Buch, wie tief der Zweite Weltkrieg bis in die dritte Generation hinein nachwirkt. Krieg, Flucht, Vertreibung und familiäres Schweigen haben Millionen Deutsche geprägt - doch wie sehr diese Erfahrungen das emotionale, soziale und politische Selbstverständnis der Nachgeborenen formen, ist bislang kaum systematisch untersucht worden.
Dr. Christian Hardinghaus erkundet den Zusammenhang zwischen transgenerationalen Traumata und dem auffälligen Verschwinden des Begriffs Heimat aus dem deutschen Selbstverständnis. Er fragt, ob und auf welchen Wegen Erfahrungen von Heimatverlust und Entwurzelung über Generationen weiterwirken - und warum Deutschland das einzige Land der Welt zu sein scheint, in dem Patriotismus als verdächtig gilt.
Auf der Grundlage einer eigenen empirischen Studie mit mehreren Hundert Teilnehmenden der Kriegsenkel-Generation (Jahrgänge 1945-1990) sowie biografischer Fallgeschichten macht das Buch sichtbar, welche Muster sich zwischen familiärer Herkunft, Heimatgefühl und politischer Orientierung abzeichnen - und stellt damit erstmals eine systematische Verbindung zwischen Zeitgeschichte, Psychotraumatologie und gesellschaftlicher Gegenwart her.
Über den Autor
Dr. Christian Hardinghaus ist Historiker und Medienwissenschaftler. Er forscht zu Erinnerungskultur, Narrativen des Zweiten Weltkriegs, Familiendynamiken und kollektivem Gedächtnis. Mit seiner Zeitzeugen-Reihe - Die verdammte Generation, Die verratene Generation, Die verlorene Generation - hat er ein breites Leserpublikum für genau die Themen erschlossen, die Generation Heimatlos nun wissenschaftlich und empirisch vertieft. Der Autor (Jahrgang 1978) ist selbst Enkel von Heimatvertriebenen und Teil der Generation, die er untersucht.
Details
Erscheinungsjahr: 2026
Fachbereich: Zeitgeschichte & Politik
Genre: Geisteswissenschaften, Geschichte, Kunst, Musik
Jahrhundert: ab 1949
Rubrik: Geisteswissenschaften
Medium: Buch
Inhalt: 256 S.
ISBN-13: 9783958906853
ISBN-10: 3958906850
Sprache: Deutsch
Herstellernummer: 26000685
Einband: Gebunden
Autor: Hardinghaus, Christian
Hersteller: Europa Verlag GmbH
Verantwortliche Person für die EU: Europa Verlage GmbH, Monika Roleff, Johannisplatz 15, D-81667 München, info@europa-verlag.com
Maße: 218 x 143 x 30 mm
Von/Mit: Christian Hardinghaus
Erscheinungsdatum: 21.10.2026
Gewicht: 0,444 kg
Artikel-ID: 136557922

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