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Beschreibung
Ein Abend am See, drei Menschen, Weißwein trinkend, im angeregten Gespräch: Unverhofft findet sich der 72-jährige Helmut in einer platonischen Ménage-à-trois wieder. Just als er sich wieder einmal der Lektüre des 'Werther' widmet, dem literarischen Bezugspunkt für unglückliche Liebesgeschichten schlechthin, begegnet er erneut seiner großen Liebe aus lang zurückliegenden Studentenzeiten.
Was nach einem wehmütig verlaufenden Abend klingt, führt jedoch zu innerer Klärung und großer Leichtigkeit. Im Gespräch mit Veronika, einer Literaturwissenschaftlerin, und ihrem Mann, einem Kunsthistoriker, eröffnet sich dem Erzähler ein neuer Blick auf die Leiden des jungen Werthers. Im Lauf dieser Auseinandersetzung wird ihm klar, wie narzisstisch geprägt Werthers Liebe und die eigenen Leiden als junger Liebender waren.
Zu einem künstlerischen und intellektuellen Bezugspunkt wird im Gespräch des Trios die Malerei von Henri Michaux (1899-1984). Der Künstler stellte sowohl die Einzigartigkeit des Individuums, aber auch ein von narzisstischen Spiegelungen befreites zwischenmenschliches Verhältnis in den Mittelpunkt seiner Kunst. In seinen Werken kommt es zur 'Gemeinschaft der Heiligen'.
So wird Eberhard Geislers Erzählung nicht nur zu einem intellektuellen Lesevergnügen, sondern auch zu einer wunderbar berührenden Erzählung über das Wesen der Liebe, die Kraft der Freundschaft und den Gewinn an Gelassenheit, den wir mit den Jahren erhalten können.
Ein Abend am See, drei Menschen, Weißwein trinkend, im angeregten Gespräch: Unverhofft findet sich der 72-jährige Helmut in einer platonischen Ménage-à-trois wieder. Just als er sich wieder einmal der Lektüre des 'Werther' widmet, dem literarischen Bezugspunkt für unglückliche Liebesgeschichten schlechthin, begegnet er erneut seiner großen Liebe aus lang zurückliegenden Studentenzeiten.
Was nach einem wehmütig verlaufenden Abend klingt, führt jedoch zu innerer Klärung und großer Leichtigkeit. Im Gespräch mit Veronika, einer Literaturwissenschaftlerin, und ihrem Mann, einem Kunsthistoriker, eröffnet sich dem Erzähler ein neuer Blick auf die Leiden des jungen Werthers. Im Lauf dieser Auseinandersetzung wird ihm klar, wie narzisstisch geprägt Werthers Liebe und die eigenen Leiden als junger Liebender waren.
Zu einem künstlerischen und intellektuellen Bezugspunkt wird im Gespräch des Trios die Malerei von Henri Michaux (1899-1984). Der Künstler stellte sowohl die Einzigartigkeit des Individuums, aber auch ein von narzisstischen Spiegelungen befreites zwischenmenschliches Verhältnis in den Mittelpunkt seiner Kunst. In seinen Werken kommt es zur 'Gemeinschaft der Heiligen'.
So wird Eberhard Geislers Erzählung nicht nur zu einem intellektuellen Lesevergnügen, sondern auch zu einer wunderbar berührenden Erzählung über das Wesen der Liebe, die Kraft der Freundschaft und den Gewinn an Gelassenheit, den wir mit den Jahren erhalten können.
Über den Autor
Eberhard Geisler, Jahrgang 1950, ist Literaturwissenschaftler, Autor und Kritiker. Bis 2017 war er als Professor am Romanischen Seminar der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz tätig. Eberhard Geisler war als Literaturkritiker für verschiedene Tageszeitungen tätig. Er veröffentlichte zahlreiche literaturwissenschaftliche Studien, u.a. 'Henri Michaux. Studien zum literarischen Werk' (Metzler 1992), sowie Notizen 'Mikronotizen' (Kadmos 2017), 'Literarische Scherflein. Notizen' (Passagen 2019) und Essays 'Musikalisches Opfer' (Passagen 2024).
Im Gans Verlag erschien der Essay 'Taubes, Novak, Beese. Drei Frauen und die Entscheidung der Schrift'
Details
Erscheinungsjahr: 2025
Genre: Belletristik, Romane & Erzählungen
Rubrik: Belletristik
Medium: Buch
Inhalt: 148 S.
ISBN-13: 9783946392538
ISBN-10: 3946392539
Sprache: Deutsch
Einband: Gebunden
Autor: Geisler, Eberhard
Hersteller: Gans Verlag
Leinz, Ulrich
Verantwortliche Person für die EU: Gans Verlag, Ulrich Leinz, Katzlerstr. 13, D-10829 Berlin, produktsicherheit@gansverlag.de
Maße: 184 x 133 x 14 mm
Von/Mit: Eberhard Geisler
Erscheinungsdatum: 12.03.2025
Gewicht: 0,228 kg
Artikel-ID: 131638005

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