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Beschreibung
Einblicke in die isländische Lyrik, die Literatur junger Stimmen und einen zu Unrecht vergessenen AutorEs kommt wohl nicht von ungefähr, dass Island vielen literatura_nen Menschen nach wie vor als die Literaturnation schlechthin gilt, wobei die Lyrik den Isländerinnen und Isländern immer noch als das bedeutendste literarische Genre gilt. Mit in den letzten Jahren durchschnittlich 50 neu erschienenen Gedichtbänden jährlich dürfte Island - gemessen an der Größe seiner Bevölkerung - eine einsame Spitzenposition in der Publikation von Lyrik einnehmen. Kritische Bewertung erfährt die so entstehende Vielfalt neben klassischen Besprechungen in Presse, Radio und Fernsehen nicht zuletzt auch durch drei Literaturpreise, die ausschließlich an lyrische Werke vergeben werden und den Dichterinnen und Dichtern Anreiz sowie dem Publikum weitere Orientierung geben. Das Kapitel zeichnet entlang dieser Preise ein Bild von der mannigfaltigen Lyrikszene [...] Sommer 2025 fand die hannoveraner Autor*innerkonferenz statt, bei der 6 Autorinnen und Autoren mit ihren bisher unveröffentlichten Texten ausgewählt und prämiert wurden. Auf der Konferenz selbst konnten diese in einer Textwerkstatt miteinander in einen produktiven Austausch treten, über die eigenen Schreibweisen und ästhetischen Positionen diskutieren und ganz konkret an ihren Texten arbeiten. Die 6 Texte geben Einblick darin, wie unterschiedlich junge Stimmen schreiben, sich der Literatur zuwenden. Kurz vor seinem Tod übersandte uns der Lyriker und langjährige Herausgeber der »horen«, Johann P. Tammen, einen Essay über den in Vergessenheit geratenen Schriftsteller Gerd-Peter Eigner (1942- 2017) zu, den wir ungekürzt und als Fassung letzter Hand [...] Beiträgen u.a. von Anna Rós Árnadóttir, Eyþór Árnason, Ulrike Brantl, Philipp Cyprian, Gyrðir Elíasson, Sindri Freysson, Herbert Genzmer, Jónas Reynir Gunnarsson, Þórdís Helgadóttir, Dagur Hjartarson, Jón Hjartarson, Eyrún Ósk Jónsdóttir, Lucie Kolb, Franziska König, Harpa Rún Krist- jánsdóttir, Sunna Dís Másdóttir, Kristín Ómarsdóttir, Halla Þórlaug Óskarsdóttir, Wolfgang Schi_er, Ásta Fanney Sigurðardóttir, Eva Rún Snorradóttir, Jakub Stachowiak, Patrick Stadlmayr, Jón Kalman Stefánsson, Henrik Szántó, Guðmundur Andri Thorsson, Valdimar Tómasson, Björk Þorgrímsdóttir, Sigurbjörg Þrastardóttir u.a. - mit Kunstbeiträgen von Thomas Fleckenstein und Jón Thor Gíslason.
Einblicke in die isländische Lyrik, die Literatur junger Stimmen und einen zu Unrecht vergessenen AutorEs kommt wohl nicht von ungefähr, dass Island vielen literatura_nen Menschen nach wie vor als die Literaturnation schlechthin gilt, wobei die Lyrik den Isländerinnen und Isländern immer noch als das bedeutendste literarische Genre gilt. Mit in den letzten Jahren durchschnittlich 50 neu erschienenen Gedichtbänden jährlich dürfte Island - gemessen an der Größe seiner Bevölkerung - eine einsame Spitzenposition in der Publikation von Lyrik einnehmen. Kritische Bewertung erfährt die so entstehende Vielfalt neben klassischen Besprechungen in Presse, Radio und Fernsehen nicht zuletzt auch durch drei Literaturpreise, die ausschließlich an lyrische Werke vergeben werden und den Dichterinnen und Dichtern Anreiz sowie dem Publikum weitere Orientierung geben. Das Kapitel zeichnet entlang dieser Preise ein Bild von der mannigfaltigen Lyrikszene [...] Sommer 2025 fand die hannoveraner Autor*innerkonferenz statt, bei der 6 Autorinnen und Autoren mit ihren bisher unveröffentlichten Texten ausgewählt und prämiert wurden. Auf der Konferenz selbst konnten diese in einer Textwerkstatt miteinander in einen produktiven Austausch treten, über die eigenen Schreibweisen und ästhetischen Positionen diskutieren und ganz konkret an ihren Texten arbeiten. Die 6 Texte geben Einblick darin, wie unterschiedlich junge Stimmen schreiben, sich der Literatur zuwenden. Kurz vor seinem Tod übersandte uns der Lyriker und langjährige Herausgeber der »horen«, Johann P. Tammen, einen Essay über den in Vergessenheit geratenen Schriftsteller Gerd-Peter Eigner (1942- 2017) zu, den wir ungekürzt und als Fassung letzter Hand [...] Beiträgen u.a. von Anna Rós Árnadóttir, Eyþór Árnason, Ulrike Brantl, Philipp Cyprian, Gyrðir Elíasson, Sindri Freysson, Herbert Genzmer, Jónas Reynir Gunnarsson, Þórdís Helgadóttir, Dagur Hjartarson, Jón Hjartarson, Eyrún Ósk Jónsdóttir, Lucie Kolb, Franziska König, Harpa Rún Krist- jánsdóttir, Sunna Dís Másdóttir, Kristín Ómarsdóttir, Halla Þórlaug Óskarsdóttir, Wolfgang Schi_er, Ásta Fanney Sigurðardóttir, Eva Rún Snorradóttir, Jakub Stachowiak, Patrick Stadlmayr, Jón Kalman Stefánsson, Henrik Szántó, Guðmundur Andri Thorsson, Valdimar Tómasson, Björk Þorgrímsdóttir, Sigurbjörg Þrastardóttir u.a. - mit Kunstbeiträgen von Thomas Fleckenstein und Jón Thor Gíslason.
Zusammenfassung
Leider ist derzeit keine AutorInnenbiographie vorhanden.
Johann P. Tammen (1944-2025) studierte Germanistik, Geschichte und Sozialwissenschaften. Arbeit in der Redaktion des »Stern« und in verschiedenen Verlagen. Seit 1970 arbeitete er in der Zeitschrift »die horen« mit; von 1994 bis 2011 war er ihr Herausgeber. Tammen schrieb Gedichte, Prosatexte, Kritiken, Essays, war Übersetzer, Nachdichter; Herausgeber der »Edition Die Horen«.
Florian Welling, geb. 1983, studierte an der Universität Heidelberg Literaturwissenschaften, Geschichte und Philosophie. Dort arbeitete er in zahlreichen Projekten, unter anderem als Mitarbeiter bei der Historisch-Kritischen Franz Kafka-Edition und in redaktioneller Tätigkeit bei der Zeitschrift »Kafka-Kurier«.
Johann P. Tammen (1944-2025) studierte Germanistik, Geschichte und Sozialwissenschaften. Arbeit in der Redaktion des »Stern« und in verschiedenen Verlagen. Seit 1970 arbeitete er in der Zeitschrift »die horen« mit; von 1994 bis 2011 war er ihr Herausgeber. Tammen schrieb Gedichte, Prosatexte, Kritiken, Essays, war Übersetzer, Nachdichter; Herausgeber der »Edition Die Horen«.
Florian Welling, geb. 1983, studierte an der Universität Heidelberg Literaturwissenschaften, Geschichte und Philosophie. Dort arbeitete er in zahlreichen Projekten, unter anderem als Mitarbeiter bei der Historisch-Kritischen Franz Kafka-Edition und in redaktioneller Tätigkeit bei der Zeitschrift »Kafka-Kurier«.
Details
| Erscheinungsjahr: | 2026 |
|---|---|
| Genre: | Geisteswissenschaften, Kunst, Musik |
| Rubrik: | Sprachwissenschaft |
| Medium: | Taschenbuch |
| Reihe: | die horen. Zeitschrift für Literatur, Kunst und Kritik |
| Inhalt: | 224 S. |
| ISBN-13: | 9783835361485 |
| ISBN-10: | 3835361481 |
| Sprache: | Deutsch |
| Einband: | Kartoniert / Broschiert |
| Redaktion: |
Schiffer, Wolfgang
Tammen, Johann P. Welling, Florian |
| Herausgeber: | Wolfgang Schiffer/Johann P Tammen/Florian Welling |
| Hersteller: | Wallstein Verlag GmbH |
| Verantwortliche Person für die EU: | Wallstein Verlag GmbH, Geiststr. 11, D-37073 Göttingen, info@wallstein-verlag.de |
| Abbildungen: | mit 25 z.T. farb. Abbildungen |
| Maße: | 237 x 158 x 20 mm |
| Von/Mit: | Wolfgang Schiffer (u. a.) |
| Erscheinungsdatum: | 19.09.2026 |
| Gewicht: | 0,392 kg |