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Beschreibung
Inhalt
Teil I: Freiheit und Demokratie in der Geschichte der betrieblichen Ordnung
1 Einleitung15
2 Forschungsstand19
2.1 Betriebe als soziale Interaktions- und Herrschaftsräume20
2.2 Interessenvertretungen, die Politik und das Arbeitsrecht21
2.3 Betriebsdemokratie als Gegenstand historischer Forschung23
3 Operationalisierung29
3.1 Deutschland und Schweden als Fallbeispiele29
3.2 Untersuchungszeitraum31
3.3 Methoden: Vergleich, Problemgeschichte, kollektive Akteure33
3.4 Akteure und Quellen36
Teil II: Freiheit im langen 19. Jahrhundert
1 Deutschland: Einheit und soziale Sicherheit statt Freiheit49
1.1 Kontext: Einheit und Sicherheit im "Obrigkeitsstaat"49
1.2 Gewerkschaften: Lokale vs. zentrale Organisation53
1.3 Freiheit im Betrieb - kaum ein Thema60
1.4 Ein untypischer Unternehmer: Heinrich Freese und die "konstitutionelle Fabrik"71
2 Schweden: Kollektive Kompromisse und Polarisierung77
2.1 Gesellschaftlicher Kontext77
2.2 Arbeiterbewegung und Arbeitgeber: Polarisierung oder Konsens?84
2.3 Freiheit im Betrieb?95
3 Zusammenfassung109
Teil III Kriegsgemeinschaft und Betriebsgemeinschaft (1914-1918)
1 Deutschland: "Burgfrieden" auch in den Betrieben115
1.1 "Volksgemeinschaft" im Krieg115
1.2 Wirtschaftliche Volks- und Betriebsgemeinschaft128
2 Schweden: Vergebliches Bemühen um einen "Arbeitsfrieden"143
2.1 Deutschland in der veröffentlichten schwedischen Meinung143
2.2 Betrieblicher "Burgfrieden" auch in Schweden?146
2.3 Polarisierung gegen Kriegsende155
3 Zusammenfassung161
Teil IV:Klassenkampf oder Zusammenarbeit? (1918-1924)
1 Deutschland: Arbeiterräte vs. Arbeitsgemeinschaft167
1.1 Zusammenbruch und Aufbruch167
1.2 Herrschaft der Arbeiterräte im Betrieb?175
1.3 Das Gegenmodell zur Revolution: Mitbestimmung und Betriebsgemeinschaft195
1.4 Die Weimarer Verfassung und der Artikel 165204
1.5 Die Debatte über das Betriebsrätegesetz 1919/1920211
2 Schweden: Das Scheitern der "industriellen Demokratie"239
2.1 Rahmenbedingungen239
2.2 "Industrielle Demokratie" in der Publizistik, 1919-1920247
2.3 Das "Komitee für industrielle Demokratie", 1920-1923263
2.4 Deutsch-schwedische Transfers267
2.5 Das vorläufige Ende der "industriellen Demokratie", 1923-1924284
3 Zusammenfassung301
Teil V: Betriebsgemeinschaft, Arbeitsfrieden und Krieg (1924-1945)
1 Deutschland: Autoritäre "Volksgemeinschaft" statt Arbeitsrecht309
1.1 Weimars vergebliche Suche nach Gemeinschaft310
1.2 NS-Volksgemeinschaft - NS-Betriebsgemeinschaft?320
2 Schweden: Kollektivvertrag statt Gesetz351
2.1 Vergebliche Suche nach Wegen zum Arbeitsfrieden, 1924-1930351
2.2 Die Zuspitzung der Konflikte in den frühen 1930er Jahren 355
2.3 Einigung ohne Staat: Die Annäherung der Tarifpartner ab 1935358
2.4 Die schwedische "Zentralarbeitsgemeinschaft": Der Huvudavtal 1938 361
2.5 Schweden im Zweiten Weltkrieg364
3 Zusammenfassung369
3.1 Das Scheitern des Arbeitsrechts369
3.2 Die NS-"Betriebsgemeinschaft"371
3.3 Die schwedische Lösung: Kollektivvertrag, ohne Staat373
3.4 Weltkrieg und Planungen für die Nachkriegszeit374
Teil VI: Ein Freiheits- oder ein Produktionsproblem? (1943/45-1950)
1 Deutschland: Die Debatte über Betriebsräte am Fallbeispiel Hessens, 1945-1948379
1.1 Hessen in der direkten Nachkriegszeit 1945/46379
1.2 (K)eine Vorentscheidung: Die Hessische Verfassung401
1.3 Die Debatte über das Hessische Betriebsrätegesetz, 1946-1948404
1.4 Das Veto der amerikanischen Militärregierung424
1.5 Ausblick: Der Weg zum Betriebsverfassungsgesetz 1952436
2 Schweden 1943-1946: Einigung auf Betriebsausschüsse441
2.1 Kontext441
2.2 Die Debatte über industrielle Demokratie, 1943-1946449
2.3 Die Etablierung der Betriebsausschüsse, 1945/46458
2.4 Reaktionen auf den Vertrag471
2.5 Ausblick: Die 1950er Jahre477
3 Zusammenfassung479
3.1 Vom Zweiten Weltkrieg zu den Betriebsräten der Nachkriegszeit479
3.2 Betriebsdemokratie oder betriebliche Zusammenarbeit?481
3.3 Entscheidende Akteure und die Frage: Gesetz oder Vertrag?483
Teil VII: Fazit
1 Ergebnisse des Vergleichs487
1.1 Periodisierung: Siebzig Jahre "Betriebsdemokratie" (1880-1950)487
1.2 Einfluss der Kriege auf die Betriebsordnung?493
1.3 Transfers und nationale Spezifika496
2 Betriebsdemokratie - ein Freiheitsproblem?501
2.1 Wessen Freiheit? Kollektive Akteure in der Arena der Betriebe502
2.2 Konkurrierende Ziele: Sicherheit, Gemeinschaft, Produktion506
2.3 Schlussbetrachtung: Die Rolle von "Freiheit" in der betrieblichen Ordnung des 20. und 21. Jahrhunderts511
Anhang
1 Technische Hinweise519
2 Quellen und Literatur521
3 Verzeichnisse579
Danksagung589
Short Summary and C.V.591
Teil I: Freiheit und Demokratie in der Geschichte der betrieblichen Ordnung
1 Einleitung15
2 Forschungsstand19
2.1 Betriebe als soziale Interaktions- und Herrschaftsräume20
2.2 Interessenvertretungen, die Politik und das Arbeitsrecht21
2.3 Betriebsdemokratie als Gegenstand historischer Forschung23
3 Operationalisierung29
3.1 Deutschland und Schweden als Fallbeispiele29
3.2 Untersuchungszeitraum31
3.3 Methoden: Vergleich, Problemgeschichte, kollektive Akteure33
3.4 Akteure und Quellen36
Teil II: Freiheit im langen 19. Jahrhundert
1 Deutschland: Einheit und soziale Sicherheit statt Freiheit49
1.1 Kontext: Einheit und Sicherheit im "Obrigkeitsstaat"49
1.2 Gewerkschaften: Lokale vs. zentrale Organisation53
1.3 Freiheit im Betrieb - kaum ein Thema60
1.4 Ein untypischer Unternehmer: Heinrich Freese und die "konstitutionelle Fabrik"71
2 Schweden: Kollektive Kompromisse und Polarisierung77
2.1 Gesellschaftlicher Kontext77
2.2 Arbeiterbewegung und Arbeitgeber: Polarisierung oder Konsens?84
2.3 Freiheit im Betrieb?95
3 Zusammenfassung109
Teil III Kriegsgemeinschaft und Betriebsgemeinschaft (1914-1918)
1 Deutschland: "Burgfrieden" auch in den Betrieben115
1.1 "Volksgemeinschaft" im Krieg115
1.2 Wirtschaftliche Volks- und Betriebsgemeinschaft128
2 Schweden: Vergebliches Bemühen um einen "Arbeitsfrieden"143
2.1 Deutschland in der veröffentlichten schwedischen Meinung143
2.2 Betrieblicher "Burgfrieden" auch in Schweden?146
2.3 Polarisierung gegen Kriegsende155
3 Zusammenfassung161
Teil IV:Klassenkampf oder Zusammenarbeit? (1918-1924)
1 Deutschland: Arbeiterräte vs. Arbeitsgemeinschaft167
1.1 Zusammenbruch und Aufbruch167
1.2 Herrschaft der Arbeiterräte im Betrieb?175
1.3 Das Gegenmodell zur Revolution: Mitbestimmung und Betriebsgemeinschaft195
1.4 Die Weimarer Verfassung und der Artikel 165204
1.5 Die Debatte über das Betriebsrätegesetz 1919/1920211
2 Schweden: Das Scheitern der "industriellen Demokratie"239
2.1 Rahmenbedingungen239
2.2 "Industrielle Demokratie" in der Publizistik, 1919-1920247
2.3 Das "Komitee für industrielle Demokratie", 1920-1923263
2.4 Deutsch-schwedische Transfers267
2.5 Das vorläufige Ende der "industriellen Demokratie", 1923-1924284
3 Zusammenfassung301
Teil V: Betriebsgemeinschaft, Arbeitsfrieden und Krieg (1924-1945)
1 Deutschland: Autoritäre "Volksgemeinschaft" statt Arbeitsrecht309
1.1 Weimars vergebliche Suche nach Gemeinschaft310
1.2 NS-Volksgemeinschaft - NS-Betriebsgemeinschaft?320
2 Schweden: Kollektivvertrag statt Gesetz351
2.1 Vergebliche Suche nach Wegen zum Arbeitsfrieden, 1924-1930351
2.2 Die Zuspitzung der Konflikte in den frühen 1930er Jahren 355
2.3 Einigung ohne Staat: Die Annäherung der Tarifpartner ab 1935358
2.4 Die schwedische "Zentralarbeitsgemeinschaft": Der Huvudavtal 1938 361
2.5 Schweden im Zweiten Weltkrieg364
3 Zusammenfassung369
3.1 Das Scheitern des Arbeitsrechts369
3.2 Die NS-"Betriebsgemeinschaft"371
3.3 Die schwedische Lösung: Kollektivvertrag, ohne Staat373
3.4 Weltkrieg und Planungen für die Nachkriegszeit374
Teil VI: Ein Freiheits- oder ein Produktionsproblem? (1943/45-1950)
1 Deutschland: Die Debatte über Betriebsräte am Fallbeispiel Hessens, 1945-1948379
1.1 Hessen in der direkten Nachkriegszeit 1945/46379
1.2 (K)eine Vorentscheidung: Die Hessische Verfassung401
1.3 Die Debatte über das Hessische Betriebsrätegesetz, 1946-1948404
1.4 Das Veto der amerikanischen Militärregierung424
1.5 Ausblick: Der Weg zum Betriebsverfassungsgesetz 1952436
2 Schweden 1943-1946: Einigung auf Betriebsausschüsse441
2.1 Kontext441
2.2 Die Debatte über industrielle Demokratie, 1943-1946449
2.3 Die Etablierung der Betriebsausschüsse, 1945/46458
2.4 Reaktionen auf den Vertrag471
2.5 Ausblick: Die 1950er Jahre477
3 Zusammenfassung479
3.1 Vom Zweiten Weltkrieg zu den Betriebsräten der Nachkriegszeit479
3.2 Betriebsdemokratie oder betriebliche Zusammenarbeit?481
3.3 Entscheidende Akteure und die Frage: Gesetz oder Vertrag?483
Teil VII: Fazit
1 Ergebnisse des Vergleichs487
1.1 Periodisierung: Siebzig Jahre "Betriebsdemokratie" (1880-1950)487
1.2 Einfluss der Kriege auf die Betriebsordnung?493
1.3 Transfers und nationale Spezifika496
2 Betriebsdemokratie - ein Freiheitsproblem?501
2.1 Wessen Freiheit? Kollektive Akteure in der Arena der Betriebe502
2.2 Konkurrierende Ziele: Sicherheit, Gemeinschaft, Produktion506
2.3 Schlussbetrachtung: Die Rolle von "Freiheit" in der betrieblichen Ordnung des 20. und 21. Jahrhunderts511
Anhang
1 Technische Hinweise519
2 Quellen und Literatur521
3 Verzeichnisse579
Danksagung589
Short Summary and C.V.591
Inhalt
Teil I: Freiheit und Demokratie in der Geschichte der betrieblichen Ordnung
1 Einleitung15
2 Forschungsstand19
2.1 Betriebe als soziale Interaktions- und Herrschaftsräume20
2.2 Interessenvertretungen, die Politik und das Arbeitsrecht21
2.3 Betriebsdemokratie als Gegenstand historischer Forschung23
3 Operationalisierung29
3.1 Deutschland und Schweden als Fallbeispiele29
3.2 Untersuchungszeitraum31
3.3 Methoden: Vergleich, Problemgeschichte, kollektive Akteure33
3.4 Akteure und Quellen36
Teil II: Freiheit im langen 19. Jahrhundert
1 Deutschland: Einheit und soziale Sicherheit statt Freiheit49
1.1 Kontext: Einheit und Sicherheit im "Obrigkeitsstaat"49
1.2 Gewerkschaften: Lokale vs. zentrale Organisation53
1.3 Freiheit im Betrieb - kaum ein Thema60
1.4 Ein untypischer Unternehmer: Heinrich Freese und die "konstitutionelle Fabrik"71
2 Schweden: Kollektive Kompromisse und Polarisierung77
2.1 Gesellschaftlicher Kontext77
2.2 Arbeiterbewegung und Arbeitgeber: Polarisierung oder Konsens?84
2.3 Freiheit im Betrieb?95
3 Zusammenfassung109
Teil III Kriegsgemeinschaft und Betriebsgemeinschaft (1914-1918)
1 Deutschland: "Burgfrieden" auch in den Betrieben115
1.1 "Volksgemeinschaft" im Krieg115
1.2 Wirtschaftliche Volks- und Betriebsgemeinschaft128
2 Schweden: Vergebliches Bemühen um einen "Arbeitsfrieden"143
2.1 Deutschland in der veröffentlichten schwedischen Meinung143
2.2 Betrieblicher "Burgfrieden" auch in Schweden?146
2.3 Polarisierung gegen Kriegsende155
3 Zusammenfassung161
Teil IV:Klassenkampf oder Zusammenarbeit? (1918-1924)
1 Deutschland: Arbeiterräte vs. Arbeitsgemeinschaft167
1.1 Zusammenbruch und Aufbruch167
1.2 Herrschaft der Arbeiterräte im Betrieb?175
1.3 Das Gegenmodell zur Revolution: Mitbestimmung und Betriebsgemeinschaft195
1.4 Die Weimarer Verfassung und der Artikel 165204
1.5 Die Debatte über das Betriebsrätegesetz 1919/1920211
2 Schweden: Das Scheitern der "industriellen Demokratie"239
2.1 Rahmenbedingungen239
2.2 "Industrielle Demokratie" in der Publizistik, 1919-1920247
2.3 Das "Komitee für industrielle Demokratie", 1920-1923263
2.4 Deutsch-schwedische Transfers267
2.5 Das vorläufige Ende der "industriellen Demokratie", 1923-1924284
3 Zusammenfassung301
Teil V: Betriebsgemeinschaft, Arbeitsfrieden und Krieg (1924-1945)
1 Deutschland: Autoritäre "Volksgemeinschaft" statt Arbeitsrecht309
1.1 Weimars vergebliche Suche nach Gemeinschaft310
1.2 NS-Volksgemeinschaft - NS-Betriebsgemeinschaft?320
2 Schweden: Kollektivvertrag statt Gesetz351
2.1 Vergebliche Suche nach Wegen zum Arbeitsfrieden, 1924-1930351
2.2 Die Zuspitzung der Konflikte in den frühen 1930er Jahren 355
2.3 Einigung ohne Staat: Die Annäherung der Tarifpartner ab 1935358
2.4 Die schwedische "Zentralarbeitsgemeinschaft": Der Huvudavtal 1938 361
2.5 Schweden im Zweiten Weltkrieg364
3 Zusammenfassung369
3.1 Das Scheitern des Arbeitsrechts369
3.2 Die NS-"Betriebsgemeinschaft"371
3.3 Die schwedische Lösung: Kollektivvertrag, ohne Staat373
3.4 Weltkrieg und Planungen für die Nachkriegszeit374
Teil VI: Ein Freiheits- oder ein Produktionsproblem? (1943/45-1950)
1 Deutschland: Die Debatte über Betriebsräte am Fallbeispiel Hessens, 1945-1948379
1.1 Hessen in der direkten Nachkriegszeit 1945/46379
1.2 (K)eine Vorentscheidung: Die Hessische Verfassung401
1.3 Die Debatte über das Hessische Betriebsrätegesetz, 1946-1948404
1.4 Das Veto der amerikanischen Militärregierung424
1.5 Ausblick: Der Weg zum Betriebsverfassungsgesetz 1952436
2 Schweden 1943-1946: Einigung auf Betriebsausschüsse441
2.1 Kontext441
2.2 Die Debatte über industrielle Demokratie, 1943-1946449
2.3 Die Etablierung der Betriebsausschüsse, 1945/46458
2.4 Reaktionen auf den Vertrag471
2.5 Ausblick: Die 1950er Jahre477
3 Zusammenfassung479
3.1 Vom Zweiten Weltkrieg zu den Betriebsräten der Nachkriegszeit479
3.2 Betriebsdemokratie oder betriebliche Zusammenarbeit?481
3.3 Entscheidende Akteure und die Frage: Gesetz oder Vertrag?483
Teil VII: Fazit
1 Ergebnisse des Vergleichs487
1.1 Periodisierung: Siebzig Jahre "Betriebsdemokratie" (1880-1950)487
1.2 Einfluss der Kriege auf die Betriebsordnung?493
1.3 Transfers und nationale Spezifika496
2 Betriebsdemokratie - ein Freiheitsproblem?501
2.1 Wessen Freiheit? Kollektive Akteure in der Arena der Betriebe502
2.2 Konkurrierende Ziele: Sicherheit, Gemeinschaft, Produktion506
2.3 Schlussbetrachtung: Die Rolle von "Freiheit" in der betrieblichen Ordnung des 20. und 21. Jahrhunderts511
Anhang
1 Technische Hinweise519
2 Quellen und Literatur521
3 Verzeichnisse579
Danksagung589
Short Summary and C.V.591
Teil I: Freiheit und Demokratie in der Geschichte der betrieblichen Ordnung
1 Einleitung15
2 Forschungsstand19
2.1 Betriebe als soziale Interaktions- und Herrschaftsräume20
2.2 Interessenvertretungen, die Politik und das Arbeitsrecht21
2.3 Betriebsdemokratie als Gegenstand historischer Forschung23
3 Operationalisierung29
3.1 Deutschland und Schweden als Fallbeispiele29
3.2 Untersuchungszeitraum31
3.3 Methoden: Vergleich, Problemgeschichte, kollektive Akteure33
3.4 Akteure und Quellen36
Teil II: Freiheit im langen 19. Jahrhundert
1 Deutschland: Einheit und soziale Sicherheit statt Freiheit49
1.1 Kontext: Einheit und Sicherheit im "Obrigkeitsstaat"49
1.2 Gewerkschaften: Lokale vs. zentrale Organisation53
1.3 Freiheit im Betrieb - kaum ein Thema60
1.4 Ein untypischer Unternehmer: Heinrich Freese und die "konstitutionelle Fabrik"71
2 Schweden: Kollektive Kompromisse und Polarisierung77
2.1 Gesellschaftlicher Kontext77
2.2 Arbeiterbewegung und Arbeitgeber: Polarisierung oder Konsens?84
2.3 Freiheit im Betrieb?95
3 Zusammenfassung109
Teil III Kriegsgemeinschaft und Betriebsgemeinschaft (1914-1918)
1 Deutschland: "Burgfrieden" auch in den Betrieben115
1.1 "Volksgemeinschaft" im Krieg115
1.2 Wirtschaftliche Volks- und Betriebsgemeinschaft128
2 Schweden: Vergebliches Bemühen um einen "Arbeitsfrieden"143
2.1 Deutschland in der veröffentlichten schwedischen Meinung143
2.2 Betrieblicher "Burgfrieden" auch in Schweden?146
2.3 Polarisierung gegen Kriegsende155
3 Zusammenfassung161
Teil IV:Klassenkampf oder Zusammenarbeit? (1918-1924)
1 Deutschland: Arbeiterräte vs. Arbeitsgemeinschaft167
1.1 Zusammenbruch und Aufbruch167
1.2 Herrschaft der Arbeiterräte im Betrieb?175
1.3 Das Gegenmodell zur Revolution: Mitbestimmung und Betriebsgemeinschaft195
1.4 Die Weimarer Verfassung und der Artikel 165204
1.5 Die Debatte über das Betriebsrätegesetz 1919/1920211
2 Schweden: Das Scheitern der "industriellen Demokratie"239
2.1 Rahmenbedingungen239
2.2 "Industrielle Demokratie" in der Publizistik, 1919-1920247
2.3 Das "Komitee für industrielle Demokratie", 1920-1923263
2.4 Deutsch-schwedische Transfers267
2.5 Das vorläufige Ende der "industriellen Demokratie", 1923-1924284
3 Zusammenfassung301
Teil V: Betriebsgemeinschaft, Arbeitsfrieden und Krieg (1924-1945)
1 Deutschland: Autoritäre "Volksgemeinschaft" statt Arbeitsrecht309
1.1 Weimars vergebliche Suche nach Gemeinschaft310
1.2 NS-Volksgemeinschaft - NS-Betriebsgemeinschaft?320
2 Schweden: Kollektivvertrag statt Gesetz351
2.1 Vergebliche Suche nach Wegen zum Arbeitsfrieden, 1924-1930351
2.2 Die Zuspitzung der Konflikte in den frühen 1930er Jahren 355
2.3 Einigung ohne Staat: Die Annäherung der Tarifpartner ab 1935358
2.4 Die schwedische "Zentralarbeitsgemeinschaft": Der Huvudavtal 1938 361
2.5 Schweden im Zweiten Weltkrieg364
3 Zusammenfassung369
3.1 Das Scheitern des Arbeitsrechts369
3.2 Die NS-"Betriebsgemeinschaft"371
3.3 Die schwedische Lösung: Kollektivvertrag, ohne Staat373
3.4 Weltkrieg und Planungen für die Nachkriegszeit374
Teil VI: Ein Freiheits- oder ein Produktionsproblem? (1943/45-1950)
1 Deutschland: Die Debatte über Betriebsräte am Fallbeispiel Hessens, 1945-1948379
1.1 Hessen in der direkten Nachkriegszeit 1945/46379
1.2 (K)eine Vorentscheidung: Die Hessische Verfassung401
1.3 Die Debatte über das Hessische Betriebsrätegesetz, 1946-1948404
1.4 Das Veto der amerikanischen Militärregierung424
1.5 Ausblick: Der Weg zum Betriebsverfassungsgesetz 1952436
2 Schweden 1943-1946: Einigung auf Betriebsausschüsse441
2.1 Kontext441
2.2 Die Debatte über industrielle Demokratie, 1943-1946449
2.3 Die Etablierung der Betriebsausschüsse, 1945/46458
2.4 Reaktionen auf den Vertrag471
2.5 Ausblick: Die 1950er Jahre477
3 Zusammenfassung479
3.1 Vom Zweiten Weltkrieg zu den Betriebsräten der Nachkriegszeit479
3.2 Betriebsdemokratie oder betriebliche Zusammenarbeit?481
3.3 Entscheidende Akteure und die Frage: Gesetz oder Vertrag?483
Teil VII: Fazit
1 Ergebnisse des Vergleichs487
1.1 Periodisierung: Siebzig Jahre "Betriebsdemokratie" (1880-1950)487
1.2 Einfluss der Kriege auf die Betriebsordnung?493
1.3 Transfers und nationale Spezifika496
2 Betriebsdemokratie - ein Freiheitsproblem?501
2.1 Wessen Freiheit? Kollektive Akteure in der Arena der Betriebe502
2.2 Konkurrierende Ziele: Sicherheit, Gemeinschaft, Produktion506
2.3 Schlussbetrachtung: Die Rolle von "Freiheit" in der betrieblichen Ordnung des 20. und 21. Jahrhunderts511
Anhang
1 Technische Hinweise519
2 Quellen und Literatur521
3 Verzeichnisse579
Danksagung589
Short Summary and C.V.591
Details
| Erscheinungsjahr: | 2015 |
|---|---|
| Genre: | Recht, Sozialwissenschaften, Wirtschaft |
| Medium: | Taschenbuch |
| Inhalt: | 592 S. |
| ISBN-13: | 9783593504919 |
| ISBN-10: | 359350491X |
| Sprache: | Deutsch |
| Einband: | Paperback |
| Autor: | Neumann, Klaus |
| Auflage: | 1/2015 |
| Hersteller: |
Campus Verlag in der Beltz Verlagsgruppe
GmbH & Co. KG |
| Verantwortliche Person für die EU: | Beltz Verlagsgruppe GmbH & Co. KG, Werderstr. 10, D-69469 Weinheim, info@campus.de |
| Maße: | 214 x 141 x 37 mm |
| Von/Mit: | Klaus Neumann |
| Erscheinungsdatum: | 10.12.2015 |
| Gewicht: | 0,76 kg |