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Beschreibung
Inhalt

Teil I: Freiheit und Demokratie in der Geschichte der betrieblichen Ordnung

1 Einleitung15

2 Forschungsstand19

2.1 Betriebe als soziale Interaktions- und Herrschaftsräume20

2.2 Interessenvertretungen, die Politik und das Arbeitsrecht21

2.3 Betriebsdemokratie als Gegenstand historischer Forschung23

3 Operationalisierung29

3.1 Deutschland und Schweden als Fallbeispiele29

3.2 Untersuchungszeitraum31

3.3 Methoden: Vergleich, Problemgeschichte, kollektive Akteure33

3.4 Akteure und Quellen36

Teil II: Freiheit im langen 19. Jahrhundert

1 Deutschland: Einheit und soziale Sicherheit statt Freiheit49

1.1 Kontext: Einheit und Sicherheit im "Obrigkeitsstaat"49

1.2 Gewerkschaften: Lokale vs. zentrale Organisation53

1.3 Freiheit im Betrieb - kaum ein Thema60

1.4 Ein untypischer Unternehmer: Heinrich Freese und die "konstitutionelle Fabrik"71

2 Schweden: Kollektive Kompromisse und Polarisierung77

2.1 Gesellschaftlicher Kontext77

2.2 Arbeiterbewegung und Arbeitgeber: Polarisierung oder Konsens?84

2.3 Freiheit im Betrieb?95

3 Zusammenfassung109

Teil III Kriegsgemeinschaft und Betriebsgemeinschaft (1914-1918)

1 Deutschland: "Burgfrieden" auch in den Betrieben115

1.1 "Volksgemeinschaft" im Krieg115

1.2 Wirtschaftliche Volks- und Betriebsgemeinschaft128

2 Schweden: Vergebliches Bemühen um einen "Arbeitsfrieden"143

2.1 Deutschland in der veröffentlichten schwedischen Meinung143

2.2 Betrieblicher "Burgfrieden" auch in Schweden?146

2.3 Polarisierung gegen Kriegsende155

3 Zusammenfassung161

Teil IV:Klassenkampf oder Zusammenarbeit? (1918-1924)

1 Deutschland: Arbeiterräte vs. Arbeitsgemeinschaft167

1.1 Zusammenbruch und Aufbruch167

1.2 Herrschaft der Arbeiterräte im Betrieb?175

1.3 Das Gegenmodell zur Revolution: Mitbestimmung und Betriebsgemeinschaft195

1.4 Die Weimarer Verfassung und der Artikel 165204

1.5 Die Debatte über das Betriebsrätegesetz 1919/1920211

2 Schweden: Das Scheitern der "industriellen Demokratie"239

2.1 Rahmenbedingungen239

2.2 "Industrielle Demokratie" in der Publizistik, 1919-1920247

2.3 Das "Komitee für industrielle Demokratie", 1920-1923263

2.4 Deutsch-schwedische Transfers267

2.5 Das vorläufige Ende der "industriellen Demokratie", 1923-1924284

3 Zusammenfassung301

Teil V: Betriebsgemeinschaft, Arbeitsfrieden und Krieg (1924-1945)

1 Deutschland: Autoritäre "Volksgemeinschaft" statt Arbeitsrecht309

1.1 Weimars vergebliche Suche nach Gemeinschaft310

1.2 NS-Volksgemeinschaft - NS-Betriebsgemeinschaft?320

2 Schweden: Kollektivvertrag statt Gesetz351

2.1 Vergebliche Suche nach Wegen zum Arbeitsfrieden, 1924-1930351

2.2 Die Zuspitzung der Konflikte in den frühen 1930er Jahren 355

2.3 Einigung ohne Staat: Die Annäherung der Tarifpartner ab 1935358

2.4 Die schwedische "Zentralarbeitsgemeinschaft": Der Huvudavtal 1938 361

2.5 Schweden im Zweiten Weltkrieg364

3 Zusammenfassung369

3.1 Das Scheitern des Arbeitsrechts369

3.2 Die NS-"Betriebsgemeinschaft"371

3.3 Die schwedische Lösung: Kollektivvertrag, ohne Staat373

3.4 Weltkrieg und Planungen für die Nachkriegszeit374

Teil VI: Ein Freiheits- oder ein Produktionsproblem? (1943/45-1950)

1 Deutschland: Die Debatte über Betriebsräte am Fallbeispiel Hessens, 1945-1948379

1.1 Hessen in der direkten Nachkriegszeit 1945/46379

1.2 (K)eine Vorentscheidung: Die Hessische Verfassung401

1.3 Die Debatte über das Hessische Betriebsrätegesetz, 1946-1948404

1.4 Das Veto der amerikanischen Militärregierung424

1.5 Ausblick: Der Weg zum Betriebsverfassungsgesetz 1952436

2 Schweden 1943-1946: Einigung auf Betriebsausschüsse441

2.1 Kontext441

2.2 Die Debatte über industrielle Demokratie, 1943-1946449

2.3 Die Etablierung der Betriebsausschüsse, 1945/46458

2.4 Reaktionen auf den Vertrag471

2.5 Ausblick: Die 1950er Jahre477

3 Zusammenfassung479

3.1 Vom Zweiten Weltkrieg zu den Betriebsräten der Nachkriegszeit479

3.2 Betriebsdemokratie oder betriebliche Zusammenarbeit?481

3.3 Entscheidende Akteure und die Frage: Gesetz oder Vertrag?483

Teil VII: Fazit

1 Ergebnisse des Vergleichs487

1.1 Periodisierung: Siebzig Jahre "Betriebsdemokratie" (1880-1950)487

1.2 Einfluss der Kriege auf die Betriebsordnung?493

1.3 Transfers und nationale Spezifika496

2 Betriebsdemokratie - ein Freiheitsproblem?501

2.1 Wessen Freiheit? Kollektive Akteure in der Arena der Betriebe502

2.2 Konkurrierende Ziele: Sicherheit, Gemeinschaft, Produktion506

2.3 Schlussbetrachtung: Die Rolle von "Freiheit" in der betrieblichen Ordnung des 20. und 21. Jahrhunderts511

Anhang
1 Technische Hinweise519

2 Quellen und Literatur521

3 Verzeichnisse579

Danksagung589

Short Summary and C.V.591
Inhalt

Teil I: Freiheit und Demokratie in der Geschichte der betrieblichen Ordnung

1 Einleitung15

2 Forschungsstand19

2.1 Betriebe als soziale Interaktions- und Herrschaftsräume20

2.2 Interessenvertretungen, die Politik und das Arbeitsrecht21

2.3 Betriebsdemokratie als Gegenstand historischer Forschung23

3 Operationalisierung29

3.1 Deutschland und Schweden als Fallbeispiele29

3.2 Untersuchungszeitraum31

3.3 Methoden: Vergleich, Problemgeschichte, kollektive Akteure33

3.4 Akteure und Quellen36

Teil II: Freiheit im langen 19. Jahrhundert

1 Deutschland: Einheit und soziale Sicherheit statt Freiheit49

1.1 Kontext: Einheit und Sicherheit im "Obrigkeitsstaat"49

1.2 Gewerkschaften: Lokale vs. zentrale Organisation53

1.3 Freiheit im Betrieb - kaum ein Thema60

1.4 Ein untypischer Unternehmer: Heinrich Freese und die "konstitutionelle Fabrik"71

2 Schweden: Kollektive Kompromisse und Polarisierung77

2.1 Gesellschaftlicher Kontext77

2.2 Arbeiterbewegung und Arbeitgeber: Polarisierung oder Konsens?84

2.3 Freiheit im Betrieb?95

3 Zusammenfassung109

Teil III Kriegsgemeinschaft und Betriebsgemeinschaft (1914-1918)

1 Deutschland: "Burgfrieden" auch in den Betrieben115

1.1 "Volksgemeinschaft" im Krieg115

1.2 Wirtschaftliche Volks- und Betriebsgemeinschaft128

2 Schweden: Vergebliches Bemühen um einen "Arbeitsfrieden"143

2.1 Deutschland in der veröffentlichten schwedischen Meinung143

2.2 Betrieblicher "Burgfrieden" auch in Schweden?146

2.3 Polarisierung gegen Kriegsende155

3 Zusammenfassung161

Teil IV:Klassenkampf oder Zusammenarbeit? (1918-1924)

1 Deutschland: Arbeiterräte vs. Arbeitsgemeinschaft167

1.1 Zusammenbruch und Aufbruch167

1.2 Herrschaft der Arbeiterräte im Betrieb?175

1.3 Das Gegenmodell zur Revolution: Mitbestimmung und Betriebsgemeinschaft195

1.4 Die Weimarer Verfassung und der Artikel 165204

1.5 Die Debatte über das Betriebsrätegesetz 1919/1920211

2 Schweden: Das Scheitern der "industriellen Demokratie"239

2.1 Rahmenbedingungen239

2.2 "Industrielle Demokratie" in der Publizistik, 1919-1920247

2.3 Das "Komitee für industrielle Demokratie", 1920-1923263

2.4 Deutsch-schwedische Transfers267

2.5 Das vorläufige Ende der "industriellen Demokratie", 1923-1924284

3 Zusammenfassung301

Teil V: Betriebsgemeinschaft, Arbeitsfrieden und Krieg (1924-1945)

1 Deutschland: Autoritäre "Volksgemeinschaft" statt Arbeitsrecht309

1.1 Weimars vergebliche Suche nach Gemeinschaft310

1.2 NS-Volksgemeinschaft - NS-Betriebsgemeinschaft?320

2 Schweden: Kollektivvertrag statt Gesetz351

2.1 Vergebliche Suche nach Wegen zum Arbeitsfrieden, 1924-1930351

2.2 Die Zuspitzung der Konflikte in den frühen 1930er Jahren 355

2.3 Einigung ohne Staat: Die Annäherung der Tarifpartner ab 1935358

2.4 Die schwedische "Zentralarbeitsgemeinschaft": Der Huvudavtal 1938 361

2.5 Schweden im Zweiten Weltkrieg364

3 Zusammenfassung369

3.1 Das Scheitern des Arbeitsrechts369

3.2 Die NS-"Betriebsgemeinschaft"371

3.3 Die schwedische Lösung: Kollektivvertrag, ohne Staat373

3.4 Weltkrieg und Planungen für die Nachkriegszeit374

Teil VI: Ein Freiheits- oder ein Produktionsproblem? (1943/45-1950)

1 Deutschland: Die Debatte über Betriebsräte am Fallbeispiel Hessens, 1945-1948379

1.1 Hessen in der direkten Nachkriegszeit 1945/46379

1.2 (K)eine Vorentscheidung: Die Hessische Verfassung401

1.3 Die Debatte über das Hessische Betriebsrätegesetz, 1946-1948404

1.4 Das Veto der amerikanischen Militärregierung424

1.5 Ausblick: Der Weg zum Betriebsverfassungsgesetz 1952436

2 Schweden 1943-1946: Einigung auf Betriebsausschüsse441

2.1 Kontext441

2.2 Die Debatte über industrielle Demokratie, 1943-1946449

2.3 Die Etablierung der Betriebsausschüsse, 1945/46458

2.4 Reaktionen auf den Vertrag471

2.5 Ausblick: Die 1950er Jahre477

3 Zusammenfassung479

3.1 Vom Zweiten Weltkrieg zu den Betriebsräten der Nachkriegszeit479

3.2 Betriebsdemokratie oder betriebliche Zusammenarbeit?481

3.3 Entscheidende Akteure und die Frage: Gesetz oder Vertrag?483

Teil VII: Fazit

1 Ergebnisse des Vergleichs487

1.1 Periodisierung: Siebzig Jahre "Betriebsdemokratie" (1880-1950)487

1.2 Einfluss der Kriege auf die Betriebsordnung?493

1.3 Transfers und nationale Spezifika496

2 Betriebsdemokratie - ein Freiheitsproblem?501

2.1 Wessen Freiheit? Kollektive Akteure in der Arena der Betriebe502

2.2 Konkurrierende Ziele: Sicherheit, Gemeinschaft, Produktion506

2.3 Schlussbetrachtung: Die Rolle von "Freiheit" in der betrieblichen Ordnung des 20. und 21. Jahrhunderts511

Anhang
1 Technische Hinweise519

2 Quellen und Literatur521

3 Verzeichnisse579

Danksagung589

Short Summary and C.V.591
Details
Erscheinungsjahr: 2015
Genre: Recht, Sozialwissenschaften, Wirtschaft
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 592 S.
ISBN-13: 9783593504919
ISBN-10: 359350491X
Sprache: Deutsch
Einband: Paperback
Autor: Neumann, Klaus
Auflage: 1/2015
Hersteller: Campus Verlag in der Beltz Verlagsgruppe
GmbH & Co. KG
Verantwortliche Person für die EU: Beltz Verlagsgruppe GmbH & Co. KG, Werderstr. 10, D-69469 Weinheim, info@campus.de
Maße: 214 x 141 x 37 mm
Von/Mit: Klaus Neumann
Erscheinungsdatum: 10.12.2015
Gewicht: 0,76 kg
Artikel-ID: 104700416

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