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Beschreibung
Ihre erste Kamera, eine »Boy Box«, besaß Gisela Floto bereits mit zehn Jahren, ihren ersten Fotopreis gewann sie als Zwanzigjährige beim »World Press Photo Award« mit einer Flohmarkt-Reportage aus Berlin, wo sie beim Lette-Verein eine Ausbildung zur Fotografin begonnen hatte. Ihr Sehnsuchtsort seit Kindheitstagen aber war Hamburg, wohin es die jugendliche Fotografin seit 1962 immer öfter mit der Kamera trieb. Ohne festen Plan oder redaktionellen Auftrag machte Floto sich über mehrere Jahre mit ihrer Leica M3 auf Entdeckungstour - auf die »freie Jagd«, wie sie ihre Beutezüge bald [...] Bilder in diesem Buch folgen verschiedenen Fährten dieser Jagd. In temporeichen Bildfolgen bewegt sich die Fotografin entlang der Straßen und Hinterhöfe vom Zentrum der Stadt an ihre Ränder. Im Mittelpunkt stehen dabei immer die Menschen in ihrer Eigenart, auch wenn die Aufnahmen zugleich eine soziale Typologie der Stadt in den 1960er Jahren liefern. Mit ihrer Alltagskomik sind Flotos Aufnahmen ein frühes Beispiel dessen, was heute Straßenfotografie heißt, mit ihrer zugewandten Haltung eine Pioniertat weiblicher Fotografie. Ausgeprägte Rollenvorbilder und allzu viele Inspirationsquellen gab es dafür zu jener Zeit nicht. Umso erstaunlicher ist es, mit welch sicherem Instinkt die junge Fotografin in kurzer Zeit nicht nur zu einer ausgereiften Bildsprache fand, sondern bald auch den Weg in eine damals ganz von Männern dominierte Profession.
Ihre erste Kamera, eine »Boy Box«, besaß Gisela Floto bereits mit zehn Jahren, ihren ersten Fotopreis gewann sie als Zwanzigjährige beim »World Press Photo Award« mit einer Flohmarkt-Reportage aus Berlin, wo sie beim Lette-Verein eine Ausbildung zur Fotografin begonnen hatte. Ihr Sehnsuchtsort seit Kindheitstagen aber war Hamburg, wohin es die jugendliche Fotografin seit 1962 immer öfter mit der Kamera trieb. Ohne festen Plan oder redaktionellen Auftrag machte Floto sich über mehrere Jahre mit ihrer Leica M3 auf Entdeckungstour - auf die »freie Jagd«, wie sie ihre Beutezüge bald [...] Bilder in diesem Buch folgen verschiedenen Fährten dieser Jagd. In temporeichen Bildfolgen bewegt sich die Fotografin entlang der Straßen und Hinterhöfe vom Zentrum der Stadt an ihre Ränder. Im Mittelpunkt stehen dabei immer die Menschen in ihrer Eigenart, auch wenn die Aufnahmen zugleich eine soziale Typologie der Stadt in den 1960er Jahren liefern. Mit ihrer Alltagskomik sind Flotos Aufnahmen ein frühes Beispiel dessen, was heute Straßenfotografie heißt, mit ihrer zugewandten Haltung eine Pioniertat weiblicher Fotografie. Ausgeprägte Rollenvorbilder und allzu viele Inspirationsquellen gab es dafür zu jener Zeit nicht. Umso erstaunlicher ist es, mit welch sicherem Instinkt die junge Fotografin in kurzer Zeit nicht nur zu einer ausgereiften Bildsprache fand, sondern bald auch den Weg in eine damals ganz von Männern dominierte Profession.
Zusammenfassung
Gisela Floto studierte Fotografie und verbrachte einige Jahre als Fotojournalistin in London und Paris. Seit 1989 redaktionelle Fotografie für Brigitte, ZEIT-Magazin, Feinschmecker, Ausstellungsleitung im Forum für Fotografie des MKG, Dozentin für Bildjournalismus an der Universität Hamburg, zahlreiche Ausstellungen.
Details
Erscheinungsjahr: 2026
Fachbereich: Regionalgeschichte
Genre: Geisteswissenschaften, Geschichte, Kunst, Musik
Rubrik: Geisteswissenschaften
Medium: Buch
Inhalt: 256 S.
ISBN-13: 9783960606178
ISBN-10: 3960606176
Sprache: Deutsch
Einband: Gebunden
Fotograph: Floto, Gisela
Illustrator: Gisela Floto
Hersteller: Junius Verlag GmbH
Verantwortliche Person für die EU: Junius Verlag GmbH, Stresemannstr. 375, D-22761 Hamburg, info@junius-verlag.de
Abbildungen: mit über 300 Duoton-Abbildungen
Maße: 289 x 254 x 31 mm
Erscheinungsdatum: 12.10.2026
Gewicht: 1,834 kg
Artikel-ID: 136761809

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