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Beschreibung
Paul Kellers "Ferien vom Ich" ist ein zugleich heiterer und ernsthafter Roman über die Sehnsucht des modernen Menschen, seiner gesellschaftlichen Rolle, seinen Pflichten und seiner nervösen Selbstbezogenheit zeitweilig zu entkommen. Im Mittelpunkt steht die Idee eines Erholungsraums, in dem Stand, Besitz und biographische Last zurücktreten und eine einfachere, menschlichere Existenz erprobt wird. Kellers Stil verbindet volkstümliche Erzählbarkeit mit moralischer Reflexion, Humor mit Sentiment; literarisch steht das Buch im Umfeld von Heimatkunst, Lebensreform und der kulturkritischen Prosa des frühen 20. Jahrhunderts. Paul Keller, 1873 in Schlesien geboren und zunächst als Lehrer tätig, gehörte zu den vielgelesenen deutschsprachigen Erzählern seiner Zeit. Seine Herkunft aus einer katholisch geprägten, landschaftlich stark empfundenen Provinzwelt, seine pädagogische Erfahrung und sein Blick auf soziale Entfremdung erklären vieles an diesem Roman: Keller sucht nicht die radikale Moderne, sondern eine sittliche Heilung des Alltags durch Einfachheit, Gemeinschaft und innere Ordnung. Empfohlen sei "Ferien vom Ich" Lesern, die eine zugängliche, kulturgeschichtlich aufschlussreiche Prosa schätzen. Das Buch überzeugt weniger durch formale Avantgarde als durch seine hellsichtige Diagnose von Überforderung, Rollenstress und Selbstverlust - Themen, die überraschend gegenwärtig bleiben.
Paul Kellers "Ferien vom Ich" ist ein zugleich heiterer und ernsthafter Roman über die Sehnsucht des modernen Menschen, seiner gesellschaftlichen Rolle, seinen Pflichten und seiner nervösen Selbstbezogenheit zeitweilig zu entkommen. Im Mittelpunkt steht die Idee eines Erholungsraums, in dem Stand, Besitz und biographische Last zurücktreten und eine einfachere, menschlichere Existenz erprobt wird. Kellers Stil verbindet volkstümliche Erzählbarkeit mit moralischer Reflexion, Humor mit Sentiment; literarisch steht das Buch im Umfeld von Heimatkunst, Lebensreform und der kulturkritischen Prosa des frühen 20. Jahrhunderts. Paul Keller, 1873 in Schlesien geboren und zunächst als Lehrer tätig, gehörte zu den vielgelesenen deutschsprachigen Erzählern seiner Zeit. Seine Herkunft aus einer katholisch geprägten, landschaftlich stark empfundenen Provinzwelt, seine pädagogische Erfahrung und sein Blick auf soziale Entfremdung erklären vieles an diesem Roman: Keller sucht nicht die radikale Moderne, sondern eine sittliche Heilung des Alltags durch Einfachheit, Gemeinschaft und innere Ordnung. Empfohlen sei "Ferien vom Ich" Lesern, die eine zugängliche, kulturgeschichtlich aufschlussreiche Prosa schätzen. Das Buch überzeugt weniger durch formale Avantgarde als durch seine hellsichtige Diagnose von Überforderung, Rollenstress und Selbstverlust - Themen, die überraschend gegenwärtig bleiben.
Details
Erscheinungsjahr: 2022
Produktart: Humor, Comics & Cartoons
Rubrik: Belletristik
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 156 S.
ISBN-13: 9788027351985
ISBN-10: 8027351987
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Keller, Paul
Hersteller: e-artnow
Verantwortliche Person für die EU: e-artnow s.r.o., Za Sidlistem 22, ?-143 00 Prague, kristoferpaetau@gmail.com
Maße: 8 x 150 x 230 mm
Von/Mit: Paul Keller
Erscheinungsdatum: 16.12.2022
Gewicht: 0,217 kg
Artikel-ID: 126417155

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