Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Beschreibung
Felix Dahns Felicitas entfaltet das Schicksal einer Frau im Spannungsfeld der spätantiken Welt, in der römische Staatsräson, christliche Glaubensgewissheit und germanische Lebensformen aufeinanderstoßen. Der Roman verbindet dramatische Handlung mit antiquarischer Genauigkeit: Rechtsbräuche, militärische Ordnung, häusliche Sitten und religiöse Konflikte werden nicht bloß ausgeschmückt, sondern als Kräfte historischer Wandlung begriffen. Stilistisch steht Dahn in der Tradition des gelehrten Historienromans des 19. Jahrhunderts; seine pathetische, klare Prosa sucht sittliche Entscheidung und geschichtliche Erkenntnis zugleich. Als Jurist, Historiker und Professor für deutsches Recht war Felix Dahn wie kaum ein anderer befähigt, Vergangenheit erzählerisch aus Institutionen, Quellen und politischen Ideen zu rekonstruieren. Seine lebenslange Beschäftigung mit Rom, den Germanen und der Völkerwanderungszeit prägte auch Felicitas: Hinter der Erzählung steht das Interesse an Ursprung, Recht, Volk und Religion, aber ebenso an der Frage, wie Einzelne unter dem Druck epochaler Umbrüche handeln. Empfohlen sei dieses Buch Lesern, die historische Romane nicht als bloße Kostümstücke, sondern als Denkformen über Geschichte schätzen. Felicitas bietet Spannung, kulturgeschichtliche Anschaulichkeit und moralischen Ernst; wer Dahns großen Roman Ein Kampf um Rom kennt, entdeckt hier eine konzentriertere, menschlich unmittelbare Variation seines zentralen Themas: den Untergang alter Ordnungen und die Geburt neuer Bindungen.
Felix Dahns Felicitas entfaltet das Schicksal einer Frau im Spannungsfeld der spätantiken Welt, in der römische Staatsräson, christliche Glaubensgewissheit und germanische Lebensformen aufeinanderstoßen. Der Roman verbindet dramatische Handlung mit antiquarischer Genauigkeit: Rechtsbräuche, militärische Ordnung, häusliche Sitten und religiöse Konflikte werden nicht bloß ausgeschmückt, sondern als Kräfte historischer Wandlung begriffen. Stilistisch steht Dahn in der Tradition des gelehrten Historienromans des 19. Jahrhunderts; seine pathetische, klare Prosa sucht sittliche Entscheidung und geschichtliche Erkenntnis zugleich. Als Jurist, Historiker und Professor für deutsches Recht war Felix Dahn wie kaum ein anderer befähigt, Vergangenheit erzählerisch aus Institutionen, Quellen und politischen Ideen zu rekonstruieren. Seine lebenslange Beschäftigung mit Rom, den Germanen und der Völkerwanderungszeit prägte auch Felicitas: Hinter der Erzählung steht das Interesse an Ursprung, Recht, Volk und Religion, aber ebenso an der Frage, wie Einzelne unter dem Druck epochaler Umbrüche handeln. Empfohlen sei dieses Buch Lesern, die historische Romane nicht als bloße Kostümstücke, sondern als Denkformen über Geschichte schätzen. Felicitas bietet Spannung, kulturgeschichtliche Anschaulichkeit und moralischen Ernst; wer Dahns großen Roman Ein Kampf um Rom kennt, entdeckt hier eine konzentriertere, menschlich unmittelbare Variation seines zentralen Themas: den Untergang alter Ordnungen und die Geburt neuer Bindungen.
Details
Genre: Romane & Erzählungen
Rubrik: Belletristik
Medium: Taschenbuch
ISBN-13: 9788027264636
ISBN-10: 8027264634
Sprache: Deutsch
Autor: Dahn, Felix
Hersteller: Musaicum Books
Verantwortliche Person für die EU: OK Publishing s.r.o., 20a, Kosíre, Zahradníckova 1220, ?-150 00 Prague, obrody@gmail.com
Maße: 220 x 160 x 3 mm
Von/Mit: Felix Dahn
Erscheinungsdatum: 14.05.2019
Gewicht: 0,104 kg
Artikel-ID: 121349253