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Beschreibung
Nele Heaslip:
Wie beendet man ein Werk, das im Laufe von fünf Jahren einen solchen Umfang erreicht hat? Wie schließt man so viele Handlungsstränge, so viele Entwicklungen, so viele Geschichten auf eine Weise ab, die den vorhergehenden zwei Bänden gerecht wird? Und vor allem - wie verabschiedet man sich von Figuren, die man nun schon so oft in jeder denkbaren Stimmung gezeichnet hat, dass sie einem wie Geschwister vorkommen?
Vielleicht findet sich ein passender Abschluss in der Bombastik der Walpurgisnacht - vielleicht aber auch in der anklagenden Stille der Kerkerszene. Ob das Ende, das ich gewählt habe, ein passendes ist - dieses Urteil sei dem Leser überlassen. Der Text lebt weiterhin von seiner Streitbarkeit, wie auch von der Streitbarkeit seiner ewig neuen Inszenierungen.
Nicht allein Faust irrt, so lang er strebt. Die Menschheit sucht irrend wie eh und je ihren Weg in die Zukunft, die schwere Vergangenheit mit sich tragend. Schwer ist sie, irreführend manchmal, wegweisend meistens. Sie abzulegen, wäre ein Irrtum. Wie man sie lesen, wie man sie tragen soll, sind Fragen, die uns weiterhin beschäftigen sollten. Ebenso die Frage, wie es um die Zukunft des Faust steht, mit all seinen ungeklärten Fragen. Ich freue mich jedenfalls darauf, an all diesen Irrwegen teilzuhaben. Der Faust wird mich weiterhin nicht loslassen - und damit bin ich sicherlich nicht allein.
Nele Heaslip:
Wie beendet man ein Werk, das im Laufe von fünf Jahren einen solchen Umfang erreicht hat? Wie schließt man so viele Handlungsstränge, so viele Entwicklungen, so viele Geschichten auf eine Weise ab, die den vorhergehenden zwei Bänden gerecht wird? Und vor allem - wie verabschiedet man sich von Figuren, die man nun schon so oft in jeder denkbaren Stimmung gezeichnet hat, dass sie einem wie Geschwister vorkommen?
Vielleicht findet sich ein passender Abschluss in der Bombastik der Walpurgisnacht - vielleicht aber auch in der anklagenden Stille der Kerkerszene. Ob das Ende, das ich gewählt habe, ein passendes ist - dieses Urteil sei dem Leser überlassen. Der Text lebt weiterhin von seiner Streitbarkeit, wie auch von der Streitbarkeit seiner ewig neuen Inszenierungen.
Nicht allein Faust irrt, so lang er strebt. Die Menschheit sucht irrend wie eh und je ihren Weg in die Zukunft, die schwere Vergangenheit mit sich tragend. Schwer ist sie, irreführend manchmal, wegweisend meistens. Sie abzulegen, wäre ein Irrtum. Wie man sie lesen, wie man sie tragen soll, sind Fragen, die uns weiterhin beschäftigen sollten. Ebenso die Frage, wie es um die Zukunft des Faust steht, mit all seinen ungeklärten Fragen. Ich freue mich jedenfalls darauf, an all diesen Irrwegen teilzuhaben. Der Faust wird mich weiterhin nicht loslassen - und damit bin ich sicherlich nicht allein.
Details
Erscheinungsjahr: 2026
Genre: Belletristik
Produktart: Humor, Comics & Cartoons
Rubrik: Belletristik
Medium: Buch
Inhalt: 284 S.
ISBN-13: 9783948904869
ISBN-10: 3948904863
Sprache: Deutsch
Einband: Gebunden
Autor: Goethe, Johann Wolfgang von
Hersteller: Jaja Verlag
Verantwortliche Person für die EU: Jaja Verlag, Annette Köhn, Friesenstr. 2, D-10965 Berlin, annette@jajaverlag.com
Maße: 286 x 208 x 32 mm
Von/Mit: Johann Wolfgang von Goethe
Erscheinungsdatum: 02.11.2026
Gewicht: 1,138 kg
Artikel-ID: 136962475

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