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Beschreibung
Hermann Bahrs "Essays" versammeln kritische Prosa, in der Literatur, Theater, Kunst und Zeitgeist des europäischen Fin de Siècle mit ungewöhnlicher Beweglichkeit durchdrungen werden. Bahr schreibt nicht als distanzierter Systematiker, sondern als seismographischer Beobachter ästhetischer Übergänge: Impressionismus, Naturalismus, Symbolismus und die beginnende Moderne erscheinen bei ihm als lebendige Spannungsfelder. Sein Stil verbindet feuilletonistische Eleganz, pointierte Diagnose und programmatische Schärfe; gerade darin liegt der historische Wert dieser Texte als Dokument einer Epoche, die nach neuen Ausdrucksformen suchte. Hermann Bahr, 1863 in Linz geboren, gehörte zu den zentralen Vermittlern der österreichischen und europäischen Moderne. Als Kritiker, Dramatiker und Essayist stand er dem Kreis des Jungen Wien nahe und bewegte sich souverän zwischen Wien, Berlin und Paris. Seine intensive Kenntnis zeitgenössischer Literaturströmungen, seine Theatererfahrung und sein Interesse an psychologischen wie gesellschaftlichen Umbrüchen prägten die Entstehung dieser Essays. Bahr wollte nicht nur urteilen, sondern ästhetische Wandlungen sichtbar machen. Dieses Buch empfiehlt sich allen Lesern, die die geistige Atmosphäre um 1900 verstehen möchten. Es bietet keine bloße Sammlung gelegentlicher Betrachtungen, sondern ein präzises Panorama moderner Sensibilität. Wer Literaturgeschichte, Kulturkritik und stilistisch geschliffene Essayistik schätzt, findet hier einen kenntnisreichen Zugang zu den Fragen, aus denen die Moderne hervorging.
Hermann Bahrs "Essays" versammeln kritische Prosa, in der Literatur, Theater, Kunst und Zeitgeist des europäischen Fin de Siècle mit ungewöhnlicher Beweglichkeit durchdrungen werden. Bahr schreibt nicht als distanzierter Systematiker, sondern als seismographischer Beobachter ästhetischer Übergänge: Impressionismus, Naturalismus, Symbolismus und die beginnende Moderne erscheinen bei ihm als lebendige Spannungsfelder. Sein Stil verbindet feuilletonistische Eleganz, pointierte Diagnose und programmatische Schärfe; gerade darin liegt der historische Wert dieser Texte als Dokument einer Epoche, die nach neuen Ausdrucksformen suchte. Hermann Bahr, 1863 in Linz geboren, gehörte zu den zentralen Vermittlern der österreichischen und europäischen Moderne. Als Kritiker, Dramatiker und Essayist stand er dem Kreis des Jungen Wien nahe und bewegte sich souverän zwischen Wien, Berlin und Paris. Seine intensive Kenntnis zeitgenössischer Literaturströmungen, seine Theatererfahrung und sein Interesse an psychologischen wie gesellschaftlichen Umbrüchen prägten die Entstehung dieser Essays. Bahr wollte nicht nur urteilen, sondern ästhetische Wandlungen sichtbar machen. Dieses Buch empfiehlt sich allen Lesern, die die geistige Atmosphäre um 1900 verstehen möchten. Es bietet keine bloße Sammlung gelegentlicher Betrachtungen, sondern ein präzises Panorama moderner Sensibilität. Wer Literaturgeschichte, Kulturkritik und stilistisch geschliffene Essayistik schätzt, findet hier einen kenntnisreichen Zugang zu den Fragen, aus denen die Moderne hervorging.
Details
Erscheinungsjahr: 2023
Genre: Importe, Lyrik & Dramatik
Rubrik: Belletristik
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 256 S.
ISBN-13: 9788028343651
ISBN-10: 8028343651
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Bahr, Hermann
Hersteller: Sharp Ink
Verantwortliche Person für die EU: Copycat s.r.o., 22, Holesovice, Schnirchova 662, ?-170 00 Prague, kristoferpaetau@gmail.com
Maße: 229 x 152 x 17 mm
Von/Mit: Hermann Bahr
Erscheinungsdatum: 01.12.2023
Gewicht: 0,555 kg
Artikel-ID: 128379957