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Beschreibung
Jean-Jacques Rousseaus "Emile oder über die Erziehung" ist weniger ein pädagogisches Handbuch als ein philosophischer Bildungsroman, der die Erziehung eines fiktiven Knaben von der Kindheit bis zur moralischen Mündigkeit verfolgt. In einer zugleich argumentativen und erzählerischen Prosa entfaltet Rousseau das Ideal einer "negativen Erziehung", die das Kind vor den Verformungen der Gesellschaft schützt und seine natürlichen Anlagen zur Entfaltung bringt. Das Werk steht im Zentrum der Aufklärung, widerspricht jedoch deren blinder Fortschrittsgläubigkeit, indem es Natur, Erfahrung und Freiheit gegen Konvention und bloße Gelehrsamkeit setzt. Rousseau, 1712 in Genf geboren, war Philosoph, Schriftsteller und scharfer Kritiker der sozialen Ungleichheit seiner Zeit. Seine eigenen Erfahrungen als Außenseiter, Autodidakt und politischer Denker prägten seine Skepsis gegenüber Institutionen. "Emile" entstand aus derselben Grundfrage wie der "Gesellschaftsvertrag": Wie kann der Mensch frei bleiben, obwohl er in einer Gesellschaft lebt? Dieses Buch empfiehlt sich Lesern, die Erziehung nicht nur als Technik, sondern als moralisches und politisches Problem verstehen wollen. Trotz zeitgebundener Ansichten bleibt es ein provozierender Klassiker, der moderne Pädagogik, Kindheitsvorstellungen und Freiheitsdenken nachhaltig herausfordert.
Jean-Jacques Rousseaus "Emile oder über die Erziehung" ist weniger ein pädagogisches Handbuch als ein philosophischer Bildungsroman, der die Erziehung eines fiktiven Knaben von der Kindheit bis zur moralischen Mündigkeit verfolgt. In einer zugleich argumentativen und erzählerischen Prosa entfaltet Rousseau das Ideal einer "negativen Erziehung", die das Kind vor den Verformungen der Gesellschaft schützt und seine natürlichen Anlagen zur Entfaltung bringt. Das Werk steht im Zentrum der Aufklärung, widerspricht jedoch deren blinder Fortschrittsgläubigkeit, indem es Natur, Erfahrung und Freiheit gegen Konvention und bloße Gelehrsamkeit setzt. Rousseau, 1712 in Genf geboren, war Philosoph, Schriftsteller und scharfer Kritiker der sozialen Ungleichheit seiner Zeit. Seine eigenen Erfahrungen als Außenseiter, Autodidakt und politischer Denker prägten seine Skepsis gegenüber Institutionen. "Emile" entstand aus derselben Grundfrage wie der "Gesellschaftsvertrag": Wie kann der Mensch frei bleiben, obwohl er in einer Gesellschaft lebt? Dieses Buch empfiehlt sich Lesern, die Erziehung nicht nur als Technik, sondern als moralisches und politisches Problem verstehen wollen. Trotz zeitgebundener Ansichten bleibt es ein provozierender Klassiker, der moderne Pädagogik, Kindheitsvorstellungen und Freiheitsdenken nachhaltig herausfordert.
Details
Empfohlen (bis): 99
Empfohlen (von): 12
Erscheinungsjahr: 2022
Fachbereich: Theoretische Psychologie
Genre: Psychologie
Rubrik: Geisteswissenschaften
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 440 S.
ISBN-13: 9788027348510
ISBN-10: 802734851X
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Rousseau, Jean-Jacques
Übersetzung: Denhardt, H.
Hersteller: e-artnow
Verantwortliche Person für die EU: e-artnow s.r.o., Za Sidlistem 22, ?-143 00 Prague, kristoferpaetau@gmail.com
Maße: 229 x 152 x 23 mm
Von/Mit: Jean-Jacques Rousseau
Erscheinungsdatum: 15.12.2022
Gewicht: 0,613 kg
Artikel-ID: 126417471

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