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Beschreibung
Ellen Olestjerne, 1903 erschienen, ist ein autobiographisch grundierter Entwicklungs- und Künstlerinnenroman, der die Enge wilhelminischer Familien- und Moralordnungen mit der Suche nach weiblicher Selbstbestimmung konfrontiert. In klarer, zugleich ironisch gebrochener Prosa verfolgt der Text Ellens Weg aus aristokratisch-bürgerlicher Bevormundung in eine existentiell riskante Freiheit. Zwischen Beichte, Gesellschaftsanalyse und modernem Ich-Roman steht das Werk im Kontext der Münchner Bohème und der literarischen Moderne um 1900. Franziska Gräfin zu Reventlow, 1871 in Husum geboren, kannte die Konflikte ihrer Heldin aus eigener Erfahrung: den Bruch mit familiären Erwartungen, künstlerische Ambitionen, ökonomische Unsicherheit, Mutterschaft außerhalb konventioneller Sicherheiten und das Leben in Schwabing. Ihre Übersetzungen, Essays und Romane verraten eine Autorin, die soziale Masken durchschaute und weibliche Lebensentwürfe jenseits patriarchaler Normen erprobte. Ellen Olestjerne verarbeitet diese Erfahrungen nicht dokumentarisch, sondern literarisch verdichtet. Dieses Buch empfiehlt sich Lesern, die die Moderne nicht nur als Stilgeschichte, sondern als Kampf um Lebensformen verstehen möchten. Reventlows Roman ist ein scharf beobachtetes, bewegendes Dokument weiblicher Emanzipation und zugleich ein kunstvoll komponierter Text über Herkunft, Schuld, Begehren und Selbstbehauptung. Wer Fontanes Gesellschaftsblick, Schnitzlers psychologische Präzision oder die Bohème-Literatur schätzt, wird hier eine eigenständige, lange unterschätzte Stimme entdecken.
Ellen Olestjerne, 1903 erschienen, ist ein autobiographisch grundierter Entwicklungs- und Künstlerinnenroman, der die Enge wilhelminischer Familien- und Moralordnungen mit der Suche nach weiblicher Selbstbestimmung konfrontiert. In klarer, zugleich ironisch gebrochener Prosa verfolgt der Text Ellens Weg aus aristokratisch-bürgerlicher Bevormundung in eine existentiell riskante Freiheit. Zwischen Beichte, Gesellschaftsanalyse und modernem Ich-Roman steht das Werk im Kontext der Münchner Bohème und der literarischen Moderne um 1900. Franziska Gräfin zu Reventlow, 1871 in Husum geboren, kannte die Konflikte ihrer Heldin aus eigener Erfahrung: den Bruch mit familiären Erwartungen, künstlerische Ambitionen, ökonomische Unsicherheit, Mutterschaft außerhalb konventioneller Sicherheiten und das Leben in Schwabing. Ihre Übersetzungen, Essays und Romane verraten eine Autorin, die soziale Masken durchschaute und weibliche Lebensentwürfe jenseits patriarchaler Normen erprobte. Ellen Olestjerne verarbeitet diese Erfahrungen nicht dokumentarisch, sondern literarisch verdichtet. Dieses Buch empfiehlt sich Lesern, die die Moderne nicht nur als Stilgeschichte, sondern als Kampf um Lebensformen verstehen möchten. Reventlows Roman ist ein scharf beobachtetes, bewegendes Dokument weiblicher Emanzipation und zugleich ein kunstvoll komponierter Text über Herkunft, Schuld, Begehren und Selbstbehauptung. Wer Fontanes Gesellschaftsblick, Schnitzlers psychologische Präzision oder die Bohème-Literatur schätzt, wird hier eine eigenständige, lange unterschätzte Stimme entdecken.
Details
Erscheinungsjahr: 2019
Genre: Biographien
Rubrik: Belletristik
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 104 S.
ISBN-13: 9788027264315
ISBN-10: 8027264316
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Reventlow, Franziska Gräfin zu
Hersteller: Musaicum Books
Verantwortliche Person für die EU: OK Publishing s.r.o., 20a, Kosíre, Zahradníckova 1220, ?-150 00 Prague, obrody@gmail.com
Maße: 220 x 160 x 6 mm
Von/Mit: Franziska Gräfin zu Reventlow
Erscheinungsdatum: 14.05.2019
Gewicht: 0,166 kg
Artikel-ID: 121349236

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