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Beschreibung
Gertrude Aretz' "Elisabeth von England" entfaltet das Leben Elisabeths I. als politisches und psychologisches Drama der europäischen Frühen Neuzeit: von der gefährdeten Kindheit am Hof Heinrichs VIII. über die Thronbesteigung bis zur Konsolidierung einer protestantischen Monarchie. Die Biografie verbindet erzählerische Anschaulichkeit mit kulturhistorischer Deutung; sie betrachtet Macht, Religion, Geschlecht und höfische Inszenierung als untrennbare Kräfte. Aretz schreibt in einem eleganten, quellennah wirkenden Stil, der die Königin weder verklärt noch entzaubert, sondern als souveräne Gestalterin ihrer Rolle sichtbar macht. Gertrude Aretz, eine produktive deutsche Biografin des frühen 20. Jahrhunderts, widmete sich bevorzugt historischen Persönlichkeiten, deren Leben zwischen Privatheit und öffentlicher Macht stand. Ihr Interesse an Frauenfiguren der Geschichte, an Dynastien, Salons und politischen Milieus prädestinierte sie für Elisabeth Tudor: eine Herrscherin, die ihre Weiblichkeit politisch instrumentalisierte und zugleich gegen die Erwartungen ihrer Epoche regierte. Aretz' Perspektive verrät Sensibilität für Charakter, gesellschaftliche Bühne und historische Atmosphäre. Diese Biografie empfiehlt sich Lesern, die nicht nur eine Lebensbeschreibung Elisabeths I. suchen, sondern ein literarisch geformtes Porträt monarchischer Selbstbehauptung. Sie bietet historischen Überblick, psychologische Nuance und den Reiz klassischer biografischer Prosa.
Gertrude Aretz' "Elisabeth von England" entfaltet das Leben Elisabeths I. als politisches und psychologisches Drama der europäischen Frühen Neuzeit: von der gefährdeten Kindheit am Hof Heinrichs VIII. über die Thronbesteigung bis zur Konsolidierung einer protestantischen Monarchie. Die Biografie verbindet erzählerische Anschaulichkeit mit kulturhistorischer Deutung; sie betrachtet Macht, Religion, Geschlecht und höfische Inszenierung als untrennbare Kräfte. Aretz schreibt in einem eleganten, quellennah wirkenden Stil, der die Königin weder verklärt noch entzaubert, sondern als souveräne Gestalterin ihrer Rolle sichtbar macht. Gertrude Aretz, eine produktive deutsche Biografin des frühen 20. Jahrhunderts, widmete sich bevorzugt historischen Persönlichkeiten, deren Leben zwischen Privatheit und öffentlicher Macht stand. Ihr Interesse an Frauenfiguren der Geschichte, an Dynastien, Salons und politischen Milieus prädestinierte sie für Elisabeth Tudor: eine Herrscherin, die ihre Weiblichkeit politisch instrumentalisierte und zugleich gegen die Erwartungen ihrer Epoche regierte. Aretz' Perspektive verrät Sensibilität für Charakter, gesellschaftliche Bühne und historische Atmosphäre. Diese Biografie empfiehlt sich Lesern, die nicht nur eine Lebensbeschreibung Elisabeths I. suchen, sondern ein literarisch geformtes Porträt monarchischer Selbstbehauptung. Sie bietet historischen Überblick, psychologische Nuance und den Reiz klassischer biografischer Prosa.
Details
| Erscheinungsjahr: | 2019 |
|---|---|
| Genre: | Geschichte |
| Jahrhundert: | Mittelalter |
| Rubrik: | Geisteswissenschaften |
| Medium: | Taschenbuch |
| Inhalt: | 80 S. |
| ISBN-13: | 9788027264629 |
| ISBN-10: | 8027264626 |
| Sprache: | Deutsch |
| Einband: | Kartoniert / Broschiert |
| Autor: | Aretz, Gertrude |
| Hersteller: | Musaicum Books |
| Verantwortliche Person für die EU: | OK Publishing s.r.o., 20a, Kosíre, Zahradníckova 1220, ?-150 00 Prague, obrody@gmail.com |
| Maße: | 220 x 160 x 4 mm |
| Von/Mit: | Gertrude Aretz |
| Erscheinungsdatum: | 14.05.2019 |
| Gewicht: | 0,132 kg |