Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Beschreibung
Ernst Tollers autobiographisches Werk "Eine Jugend in Deutschland" zeichnet den Weg eines empfindsamen jüdischen Bürgersohns aus der Provinz über die Kriegsbegeisterung von 1914 bis zur revolutionären Ernüchterung der Weimarer Frühzeit nach. In einer klaren, zugleich eindringlich expressiven Prosa verbindet Toller persönliche Erinnerung, politische Analyse und moralisches Bekenntnis. Das Buch steht im Kontext der deutschen Exilliteratur und der antimilitaristischen Selbstprüfung einer Generation, die im Weltkrieg ihre Illusionen verlor und nach neuen Formen sozialer Gerechtigkeit suchte. Toller, 1893 in Samotschin geboren, wurde als Freiwilliger Soldat, erlitt den Schock des Stellungskrieges und entwickelte sich zum Pazifisten und Sozialisten. Seine Beteiligung an der Münchner Räterepublik, die anschließende Haft und sein Rang als Dramatiker des Expressionismus prägen die Perspektive dieser Erinnerungen. Er schreibt nicht als unbeteiligter Chronist, sondern als Zeuge, Angeklagter und Mahner, dessen Lebensweg exemplarisch die Verwerfungen deutscher Geschichte zwischen Kaiserreich, Revolution und Exil bündelt. Empfohlen sei dieses Buch allen Lesern, die Autobiographie nicht als bloße Lebensbeschreibung, sondern als historisches Erkenntnismittel verstehen. "Eine Jugend in Deutschland" bietet eine seltene Verbindung aus literarischer Kraft, politischer Redlichkeit und existenzieller Selbstbefragung. Es bleibt ein Schlüsseltext zum Verständnis von Kriegserfahrung, revolutionärer Hoffnung und moralischer Verantwortung im 20. Jahrhundert.
Ernst Tollers autobiographisches Werk "Eine Jugend in Deutschland" zeichnet den Weg eines empfindsamen jüdischen Bürgersohns aus der Provinz über die Kriegsbegeisterung von 1914 bis zur revolutionären Ernüchterung der Weimarer Frühzeit nach. In einer klaren, zugleich eindringlich expressiven Prosa verbindet Toller persönliche Erinnerung, politische Analyse und moralisches Bekenntnis. Das Buch steht im Kontext der deutschen Exilliteratur und der antimilitaristischen Selbstprüfung einer Generation, die im Weltkrieg ihre Illusionen verlor und nach neuen Formen sozialer Gerechtigkeit suchte. Toller, 1893 in Samotschin geboren, wurde als Freiwilliger Soldat, erlitt den Schock des Stellungskrieges und entwickelte sich zum Pazifisten und Sozialisten. Seine Beteiligung an der Münchner Räterepublik, die anschließende Haft und sein Rang als Dramatiker des Expressionismus prägen die Perspektive dieser Erinnerungen. Er schreibt nicht als unbeteiligter Chronist, sondern als Zeuge, Angeklagter und Mahner, dessen Lebensweg exemplarisch die Verwerfungen deutscher Geschichte zwischen Kaiserreich, Revolution und Exil bündelt. Empfohlen sei dieses Buch allen Lesern, die Autobiographie nicht als bloße Lebensbeschreibung, sondern als historisches Erkenntnismittel verstehen. "Eine Jugend in Deutschland" bietet eine seltene Verbindung aus literarischer Kraft, politischer Redlichkeit und existenzieller Selbstbefragung. Es bleibt ein Schlüsseltext zum Verständnis von Kriegserfahrung, revolutionärer Hoffnung und moralischer Verantwortung im 20. Jahrhundert.
Details
Erscheinungsjahr: 2019
Fachbereich: Allgemeines
Genre: Geschichte
Rubrik: Geisteswissenschaften
Thema: Lexika
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 112 S.
ISBN-13: 9788027264025
ISBN-10: 8027264022
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Toller, Ernst
Hersteller: Musaicum Books
Verantwortliche Person für die EU: OK Publishing s.r.o., 20a, Kosíre, Zahradníckova 1220, ?-150 00 Prague, obrody@gmail.com
Maße: 220 x 160 x 6 mm
Von/Mit: Ernst Toller
Erscheinungsdatum: 14.05.2019
Gewicht: 0,177 kg
Artikel-ID: 121349222

Ähnliche Produkte