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Beschreibung
Maria Leitners Eine Frau reist durch die Welt verbindet Reisebericht, Sozialreportage und literarische Montage zu einem präzisen Panorama der Zwischenkriegsmoderne. Nicht exotistische Schaulust bestimmt den Blick, sondern die Frage, wie Arbeit, Geschlecht, Armut und koloniale Machtverhältnisse den Alltag formen. In der nüchternen, beobachtungsstarken Sprache der Neuen Sachlichkeit verdichtet Leitner Bahnhöfe, Hotels, Fabriken, Häfen und Straßen zu Schauplätzen globaler Ungleichheit. Die reisende Frau erscheint dabei nicht als touristische Ausnahmefigur, sondern als wache Zeugin einer Welt im ökonomischen und politischen Umbruch. Maria Leitner, 1892 in eine ungarisch-jüdische Familie geboren, gehörte zu den bedeutenden deutschsprachigen Reporterinnen ihrer Zeit. Nach journalistischer Arbeit in Budapest und Berlin führte sie ihre Recherchepraxis in viele Länder; häufig näherte sie sich ihren Themen aus der Perspektive arbeitender Frauen. Politische Sensibilität, Exilerfahrung und antifaschistische Haltung prägten ihr Schreiben ebenso wie die Überzeugung, dass Literatur gesellschaftliche Wirklichkeit sichtbar machen müsse. Dieses Buch empfiehlt sich allen Leserinnen und Lesern, die Reiseliteratur nicht als Flucht, sondern als Erkenntnisform verstehen. Leitners Reportagen sind historisch aufschlussreich, stilistisch klar und bis heute irritierend aktuell, weil sie globale Mobilität konsequent mit sozialer Verantwortung verbinden.
Maria Leitners Eine Frau reist durch die Welt verbindet Reisebericht, Sozialreportage und literarische Montage zu einem präzisen Panorama der Zwischenkriegsmoderne. Nicht exotistische Schaulust bestimmt den Blick, sondern die Frage, wie Arbeit, Geschlecht, Armut und koloniale Machtverhältnisse den Alltag formen. In der nüchternen, beobachtungsstarken Sprache der Neuen Sachlichkeit verdichtet Leitner Bahnhöfe, Hotels, Fabriken, Häfen und Straßen zu Schauplätzen globaler Ungleichheit. Die reisende Frau erscheint dabei nicht als touristische Ausnahmefigur, sondern als wache Zeugin einer Welt im ökonomischen und politischen Umbruch. Maria Leitner, 1892 in eine ungarisch-jüdische Familie geboren, gehörte zu den bedeutenden deutschsprachigen Reporterinnen ihrer Zeit. Nach journalistischer Arbeit in Budapest und Berlin führte sie ihre Recherchepraxis in viele Länder; häufig näherte sie sich ihren Themen aus der Perspektive arbeitender Frauen. Politische Sensibilität, Exilerfahrung und antifaschistische Haltung prägten ihr Schreiben ebenso wie die Überzeugung, dass Literatur gesellschaftliche Wirklichkeit sichtbar machen müsse. Dieses Buch empfiehlt sich allen Leserinnen und Lesern, die Reiseliteratur nicht als Flucht, sondern als Erkenntnisform verstehen. Leitners Reportagen sind historisch aufschlussreich, stilistisch klar und bis heute irritierend aktuell, weil sie globale Mobilität konsequent mit sozialer Verantwortung verbinden.
Details
Erscheinungsjahr: 2019
Produktart: Reiseberichte
Region: Nord- und Mittelamerika
Rubrik: Reisen
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 128 S.
ISBN-13: 9788027258567
ISBN-10: 8027258561
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Leitner, Maria
Hersteller: Musaicum Books
Verantwortliche Person für die EU: OK Publishing s.r.o., 20a, Kosíre, Zahradníckova 1220, ?-150 00 Prague, obrody@gmail.com
Maße: 220 x 160 x 7 mm
Von/Mit: Maria Leitner
Erscheinungsdatum: 10.05.2019
Gewicht: 0,2 kg
Artikel-ID: 121348936

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