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Beschreibung
Eine Frau reist durch die Welt versammelt Maria Leitners Sozialreportagen aus Amerika und führt in die Schattenzonen der modernen Konsum- und Arbeitswelt. Mit der Genauigkeit der Neuen Sachlichkeit beobachtet sie Hotels, Fabriken, Kaufhäuser, Küchen und Arbeitsvermittlungen, oft aus der Perspektive weiblicher Dienstboten und prekär Beschäftigter. Ihr Stil verbindet dokumentarische Nüchternheit, erzählerische Spannung und politisches Erkenntnisinteresse; Amerika erscheint nicht als Mythos des Fortschritts, sondern als Labor kapitalistischer Disziplinierung, sozialer Ungleichheit und weiblicher Ausbeutung. Maria Leitner, 1892 in Ungarn geboren, war eine deutschsprachige Journalistin, Schriftstellerin und überzeugte Antifaschistin. Ihre Erfahrungen als Reporterin, Migrantin und politisch wache Beobachterin prägten ihr Schreiben entscheidend. In den 1920er Jahren bereiste sie die Vereinigten Staaten und arbeitete teils verdeckt, um die Lebensrealität jener sichtbar zu machen, die in offiziellen Erfolgserzählungen verschwinden. Ihr eigenes Leben im Exil und ihre Verfolgung durch den Nationalsozialismus verleihen diesen Texten nachträglich besondere Dringlichkeit. Dieses Buch ist allen zu empfehlen, die literarische Reportage als Erkenntnisform ernst nehmen. Leitners Texte sind historische Dokumente und zugleich erstaunlich gegenwärtige Analysen von Arbeit, Geschlecht, Migration und Macht. Sie lesen sich klar, engagiert und unbequem.
Eine Frau reist durch die Welt versammelt Maria Leitners Sozialreportagen aus Amerika und führt in die Schattenzonen der modernen Konsum- und Arbeitswelt. Mit der Genauigkeit der Neuen Sachlichkeit beobachtet sie Hotels, Fabriken, Kaufhäuser, Küchen und Arbeitsvermittlungen, oft aus der Perspektive weiblicher Dienstboten und prekär Beschäftigter. Ihr Stil verbindet dokumentarische Nüchternheit, erzählerische Spannung und politisches Erkenntnisinteresse; Amerika erscheint nicht als Mythos des Fortschritts, sondern als Labor kapitalistischer Disziplinierung, sozialer Ungleichheit und weiblicher Ausbeutung. Maria Leitner, 1892 in Ungarn geboren, war eine deutschsprachige Journalistin, Schriftstellerin und überzeugte Antifaschistin. Ihre Erfahrungen als Reporterin, Migrantin und politisch wache Beobachterin prägten ihr Schreiben entscheidend. In den 1920er Jahren bereiste sie die Vereinigten Staaten und arbeitete teils verdeckt, um die Lebensrealität jener sichtbar zu machen, die in offiziellen Erfolgserzählungen verschwinden. Ihr eigenes Leben im Exil und ihre Verfolgung durch den Nationalsozialismus verleihen diesen Texten nachträglich besondere Dringlichkeit. Dieses Buch ist allen zu empfehlen, die literarische Reportage als Erkenntnisform ernst nehmen. Leitners Texte sind historische Dokumente und zugleich erstaunlich gegenwärtige Analysen von Arbeit, Geschlecht, Migration und Macht. Sie lesen sich klar, engagiert und unbequem.
Details
| Erscheinungsjahr: | 2022 |
|---|---|
| Produktart: | Reiseberichte |
| Region: | Nord- und Mittelamerika |
| Rubrik: | Reisen |
| Medium: | Taschenbuch |
| Inhalt: | 172 S. |
| ISBN-13: | 9788027356409 |
| ISBN-10: | 8027356407 |
| Sprache: | Deutsch |
| Einband: | Kartoniert / Broschiert |
| Autor: | Leitner, Maria |
| Hersteller: | e-artnow |
| Verantwortliche Person für die EU: | e-artnow s.r.o., Za Sidlistem 22, ?-143 00 Prague, kristoferpaetau@gmail.com |
| Maße: | 229 x 152 x 9 mm |
| Von/Mit: | Maria Leitner |
| Erscheinungsdatum: | 16.12.2022 |
| Gewicht: | 0,24 kg |