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Beschreibung
In "Ein Sohn der Sonne" entfaltet Jack London eine Reihe abenteuerlicher Südsee-Erzählungen um den Händler und Abenteurer David Grief, der sich zwischen Plantagen, Lagunen, Handelsposten und kolonialen Machtverhältnissen bewegt. Londons Prosa verbindet knappe, dramatische Handlung mit präziser Naturbeobachtung und einem ausgeprägten Sinn für ökonomische und moralische Konflikte. Im literarischen Kontext der frühen Moderne steht das Buch zwischen Abenteuerliteratur, maritimer Erzähltradition und kritischer Auseinandersetzung mit Imperialismus, Männlichkeitsidealen und Überlebenskampf. Jack London, 1876 in San Francisco geboren, kannte Armut, harte Arbeit und die Ränder der kapitalistischen Welt aus eigener Erfahrung. Als Seemann, Goldsucher, Journalist und politisch wacher Beobachter sammelte er Eindrücke, die seine Literatur dauerhaft prägten. Seine Reisen in den Pazifik, besonders mit der "Snark", lieferten ihm Anschauungsmaterial für die Schauplätze und Figuren dieses Buches; zugleich flossen seine sozialdarwinistischen, sozialistischen und ethnographischen Interessen in die Darstellung ein. Empfohlen sei "Ein Sohn der Sonne" Lesern, die Abenteuer nicht als bloße Exotik, sondern als literarisches Experimentierfeld für Macht, Risiko und Charakterprüfung verstehen. Das Buch bietet spannungsreiche Unterhaltung, zugleich aber ein historisch aufschlussreiches Bild kolonialer Begegnungen und ihrer Ambivalenzen.
In "Ein Sohn der Sonne" entfaltet Jack London eine Reihe abenteuerlicher Südsee-Erzählungen um den Händler und Abenteurer David Grief, der sich zwischen Plantagen, Lagunen, Handelsposten und kolonialen Machtverhältnissen bewegt. Londons Prosa verbindet knappe, dramatische Handlung mit präziser Naturbeobachtung und einem ausgeprägten Sinn für ökonomische und moralische Konflikte. Im literarischen Kontext der frühen Moderne steht das Buch zwischen Abenteuerliteratur, maritimer Erzähltradition und kritischer Auseinandersetzung mit Imperialismus, Männlichkeitsidealen und Überlebenskampf. Jack London, 1876 in San Francisco geboren, kannte Armut, harte Arbeit und die Ränder der kapitalistischen Welt aus eigener Erfahrung. Als Seemann, Goldsucher, Journalist und politisch wacher Beobachter sammelte er Eindrücke, die seine Literatur dauerhaft prägten. Seine Reisen in den Pazifik, besonders mit der "Snark", lieferten ihm Anschauungsmaterial für die Schauplätze und Figuren dieses Buches; zugleich flossen seine sozialdarwinistischen, sozialistischen und ethnographischen Interessen in die Darstellung ein. Empfohlen sei "Ein Sohn der Sonne" Lesern, die Abenteuer nicht als bloße Exotik, sondern als literarisches Experimentierfeld für Macht, Risiko und Charakterprüfung verstehen. Das Buch bietet spannungsreiche Unterhaltung, zugleich aber ein historisch aufschlussreiches Bild kolonialer Begegnungen und ihrer Ambivalenzen.
Zusammenfassung
Jack London (1876-1916) war ein US-amerikanischer Schriftsteller und Journalist. Er erlangte vor allem Bekanntheit durch seine Abenteuerromane Ruf der Wildnis und Wolfsblut sowie durch den mehrfach verfilmten Abenteuerroman Der Seewolf und den autobiographisch beeinflussten Roman Martin Eden. Diese Werke geben gleichzeitig eine Übersicht über die geographischen Räume, die er kannte: den arktischen Norden Nordamerikas (Klondike) zur Zeit des Goldrausches, Kalifornien und den Pazifik bzw. die Seefahrt auf diesem Ozean.
Details
Erscheinungsjahr: 2022
Genre: Romane & Erzählungen
Rubrik: Belletristik
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 136 S.
ISBN-13: 9788027360949
ISBN-10: 8027360943
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: London, Jack
Übersetzung: Magnus, Erwin
Hersteller: e-artnow
Verantwortliche Person für die EU: e-artnow s.r.o., Za Sidlistem 22, ?-143 00 Prague, kristoferpaetau@gmail.com
Maße: 229 x 152 x 7 mm
Von/Mit: Jack London
Erscheinungsdatum: 17.12.2022
Gewicht: 0,209 kg
Artikel-ID: 126416290